33 Teilnehmer, 30 Nationen, 14 Tage. Studierende aus ganz Europa, Russland, Asien und den USA sowie dem Nahen Osten und Afrika besuchen zurzeit die 11. Internationale Sommerschule der DGAP »Complex Challenges, Comprehensive Responses – Linking Security and Development«.
10. Tag: Dienstag, 17. Juli 2007
Die Teilnehmer der Sommerschule trafen am Dienstag wieder in der DGAP zusammen, um sich mit regionalen Fallbeispielen für das Zusammenwirken von Sicherheits- und Entwicklunsgpolitik zu beschäftigen. Am Morgen hörten die Sommerschüler einen Vortrag von Prof. Dr. Hüseyin Bağci von der Middle East Technical University in Ankara zum Thema »Barcelona Prozess« und »EuroMediterranean Partnership«. Prof. Bağic sprach außerdem über den EU-Beitritt der Türkei und eine mögliche EU-Erweiterung in den Nahen Osten.
Nach dem Mittagessen stand Afghanistan im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion. Dr. Nora Bensahel, Politikwissenschaftlerin bei der RAND Corporation, erläuterte die Entwicklung des internationalen Engagements in Afghanistan und sprach über das Potential einer Reihe von Akteuren, sich erfolgreich mit sicherheits- und entwicklungspolitischen Themen zu beschäftigen.
Dr. Shahrbanou Tadjbakhsh, Direktor des Programms Frieden und Sicherheit am Centre d’Etudes es de Recherches Internationales, betonte, dass westliche politische Konzepte an den wahren Bedürfnissen der afghanischen Bevölkerung gescheitert sind.
Die Podiumsdiskussion schloss mit einer institutionellen Perspektive von Mihai Carp, NATO Crisis Management Policy Section. Er sprach über die Herausforderungen für die Strukturen der NATO beim Versuch Frieden und Stabilität in Afghanistan herzustellen.
Das International Forum on Strategic Thinking ist das zentrale Programm der DGAP zur außen- und sicherheitspolitischen Nachwuchsförderung. Jeden Sommer werden sorgfältig ausgewählte Studierende und Absolventen zu seiner zweiwöchigen Sommerschule eingeladen.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Programms.
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