11. Internationale Sommerschule 2007

Montag 16. Juli 09:00 - 18:00
Ort: DGAP, Berlin

33 Teilnehmer, 30 Nationen, 14 Tage. Studierende aus ganz Europa, Russland, Asien und den USA sowie dem Nahen Osten und Afrika besuchen zurzeit die 11. Internationale Sommerschule der DGAP »Complex Challenges, Comprehensive Responses – Linking Security and Development«.

9. Tag: Montag, 16. Juli 2007
Die Teilnehmer der DGAP Sommerschule besuchten am Montag das Bundesministerium für Verteidigung (BMVg) und konnten sich einen Eindruck davon machen, wie sich die Bundeswehr umstrukturiert, um auf neue Gefahren reagieren zu können. Oberst Dr. Udo Ratenhof, Leiter des Referats für Militärstrategische Grundlagen im BMVg, gab einen Überblick über die Veränderungen der Bundeswehr und des Begriffs Sicherheit seit dem Ende des Kalten Krieges.

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Oberst Heinz Krieb, stellvertretender Stabsabteilungsleiter FüS V – Einsatz Bundeswehr –, sprach ausführlich über neue zwischenstaatliche Kooperationen, die sich aus den Anforderungen von Post-Konflikt-Gebieten ergeben haben. Die Studenten teilten sich dann in kleinere Gruppen und diskutierten unter dem Vorsitz von Bundeswehr Offizieren die Verteidigungspolitik Deutschlands. Anschließend konnten sich die Sommerschüler in der Offiziers Messe stärken.

Am Nachmittag sprach Dr. Muriel Asseburg, Leiterin der Forschungsgruppe Naher Osten und Afrika der SWP, über die Auswirkungen des Ausschlusses der Hamas durch die internationale Gemeinschaft nach dem Wahlsieg der Hamas 2006 und die jüngsten Entwicklungen in den Palästinenser-Gebieten.

Der Tag endete mit einem Vortrag von Prof. Gale Mattox, US-Marine Akademie, zu der Neuorientierung der amerikanischen Sicherheitsstrategie nach dem Irak-Krieg 2003.

Das International Forum on Strategic Thinking ist das zentrale Programm der DGAP zur außen- und sicherheitspolitischen Nachwuchsförderung. Jeden Sommer werden sorgfältig ausgewählte Studierende und Absolventen zu seiner zweiwöchigen Sommerschule eingeladen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Programms.