Die Mongolei und Deutschland: Expertengespräch in der DGAP

Dienstag 18. September 15:00 - 16:30
Ort: DGAP, Berlin

Während des offiziellen Deutschlandbesuchs des Vorsitzenden des Großen Staatskhurals der Mongolei, S.E. Prof. Dr. Danzan Lundeejantsan, war die mongolische Delegation zu einem Expertengespräch in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Die Veranstaltung zum Thema »Aktuelle Entwicklungen in der Mongolei und die deutsch-mongolische Zusammenarbeit« wurde von einer Rede des Parlamentsvorsitzenden eingeleitet. Die anschließende Diskussion erfolgte unter Beteiligung des Botschafters der Mongolei, S.E. Dr. Tuvdendorjiin Galbaatar, sowie weiterer Parlamentsabgeordneter. Fritjof von Nordenskjöld, geschäftsführender stellvertretender Präsident, und Prof. Dr. Eberhard Sandschneider, Otto Wolff-Direktor des Forschungsinstituts und Leiter des China Programms, moderierten das Gespräch.

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Das Verhältnis zwischen Deutschland und der Mongolei fußt auf einer langen gemeinsamen Geschichte. Bereits vor 80 Jahren kamen die ersten mongolischen Studenten nach Deutschland. Der Parlamentsvorsitzende betonte in seiner Rede, dass Deutschland der wichtigste Partner in Europa sei. So wurde im Herbst 2001 vereinbart, die Zusammenarbeit insbesondere auf die Bereiche Wirtschaftsreform/Aufbau der Marktwirtschaft, Umweltpolitik und Schutz natürlicher Ressourcen sowie erneuerbare Energien zu konzentrieren. Themen der anschließenden Diskussion waren die zukünftige Bedeutung der »Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit«, die sicherheitspolitische Lage in der Region, die Position der Mongolei gegenüber Nord-Korea sowie die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen der Mongolei und Deutschland.