Der autonome Zugang Europas in den Weltraum – Luxus oder Notwendigkeit?

Donnerstag 08. Februar 18:30 - 20:30
Ort: DGAP, Berlin


Das Jahr 1973 markierte den Beginn der europäischen Zusammenarbeit im Trägerbereich, die sechs Jahre später zum Start der ersten Ariane-Rakete führte. Von Anfang an ist dabei der typische „dual-use“-Charakter der Raumfahrt zutreffend und notwendig gewesen, um über eine ausreichende Auslastung diese Fähigkeit auszubauen und zu erhalten. Dabei haben die schwierigen Jahre zwischen 2002-2005 nach dem Scheitern der ersten Ariane-5-Rakete aufgezeigt, dass ein autonomer Zugang Europas politisch begründbar sowie finanziell darstellbar sein muss. Das Expertengespräch möchte deshalb erörtern, welche raumfahrt- und technologiepolitischen sowie strategischen Zielsetzungen mit dem Erhalt dieser Fähigkeit verbunden sind.

Über die Darstellung der aktuellen Situation und künftigen Entwicklungen im internationalen Trägermarkt sollen die Perspektiven Deutschlands im europäischen Rahmen untersucht werden. Inwiefern sind die Voraussetzungen für eine künftige Gestaltungsrolle Deutschlands im Trägerbereich gegeben?

Eröffnung

Dr. Christoph Grams
Leiter „Berliner Forum Zukunft“, DGAP

Eine strategische Bewertung aus europäischer Perspektive
Dr. Uwe Berkes
Senior Ariane Programm Ingenieur, Directorate of Launchers, European Space Agency

Download der Vortragsfolien (600 Kb) 

Die raumfahrtpolitische Bewertung eines autonomen europäischen Zugangs in Deutschland
VLR I Dr. Karl-Ulrich Müller
Referatsleiter 405, Auswärtiges Amt

Europas Zugang zum All – die gegenwärtige Einbindung und Bedeutung Deutschlands
Dr. Walter Döllinger
Programmdirektor Raumfahrt, DLR e. V.

Deutsche industrielle Fähigkeiten in einem europäischen Kontext - nachrangig oder zentral?
Günter Stamerjohanns
Head of TL Germany, EADS SPACE Transportation GmbH

Download der Vortragsfolien (280 Kb)

Diskussion
Dr. Christoph Grams
Leiter „Berliner Forum Zukunft“, DGAP