Die Einrichtung der European Defence Agency (EDA) stellt den bisher ambitioniertesten Versuch dar, die Voraussetzungen zur Ausrüstung der europäischen Streitkräfte zu verbessern. Allgemein problematisch ist weniger die Höhe der Verteidigungsausgaben der 25 EU Mitglieds-staaten (2004: ca. 185 Mrd. €), die sich auch in mittelfristiger Perspektive nicht erhöhen werden. Als kritisch im Vergleich zu den USA wird vielmehr das mit diesen Mitteln erzielte Ergebnis, gemessen an Einsatzfähigkeit der Streitkräfte, bewertet. Ursächlich sind haupt-sächlich redundante Ausgaben in den nach wie vor national gestalteten Rüstungsmärkten. An dieser Stelle soll die EDA mit ihren einge-schränkten Befugnissen in den Bereichen Bedarfsdefinition, Forschung, Beschaffung und Industriepolitik Effiziensteigerungen erzielen.
Der Vortrag möchte vor dem Hintergrund dieser Ausgangslage den Möglichkeiten einer intergouvernemental strukturierten Behörde nachgehen, die vom Wohlwollen der sie tragenden Nationalstaaten abhängig ist.
Nick Witney
Chief Executive, European Defence Agency
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Festnahme mutmaßlicher BND-Agenten im Kosovo
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Am 28. Oktober sprach Simon Koschut an der Universität Leipzig über die
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