Das EUSC als Instrument für das internationale Engagement der EU – institutionelle Aufhängung und technologische Leistungsfähigkeit

Mittwoch 18. April 14:30 - 15:45
Ort: DGAP, Berlin


Der globale Akteursanspruch der Europäischen Union (EU) sieht sich vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt. Der umfassende Sicherheitsbegriff muss die politische, militärische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Dimension umfassen, um dem Handlungsbedarf sinnvoll begegnen zu können. Diese Dimensionen und ihre spezifischen Mittel wiederum müssen konzeptionell systematisch aufeinander abgestimmt und vor allem geführt werden. Wie im engeren militärischen Bereich ist eine konsequente Fähigkeits- und Wirkungsorientierung des breiten Sicherheitsverständnisses unerlässlich, um ein erfolgreiches Zusammenwirken der beteiligten Akteure zu gewährleisten.

Die gemeinsame Bewertung und Führung benötigt verlässliche und schnell verfügbare Informationen, anhand derer autonome Entscheidungen gefällt werden können. Weltraumgestützte Aufklärung ist hierbei eine wesentliche Fähigkeit, über die die EU in Form ihres Satellite Centre verfügt. Gleichwohl bauen einige Staaten nationale Fähigkeiten auf. Vor diesem Hintergrund möchte das Hintergundgespräch u. a. folgenden Fragen nachgehen: Wie ist es um die Struktur und die Einsatzrelevanz des EUSC beschaffen? In welchem Bezug stehen nationale und europäische Fähigkeiten?

Vortrag

Frank Asbeck
Director, European Union Satellite Centre