Am 14. Dezember feierte das Auswärtige Amt zusammen mit der DGAP eine Friedensnobelpreisträgerin: Die Internationale Atomenergieorganisation, die den Preis 2005 erhielt. Die Organisation hat 2006 ihr 50. Gründungsjubiläum. Unter dem Titel „50 Jahre Internationale Atomenergie Organisation – ein unverzichtbarer Beitrag zu Frieden und Sicherheit“ berichtete der ranghöchste deutsche Beamte in der IAEO, der Stellvertretende Generaldirektor Prof. Dr. Werner Burkart über die Arbeit der Behörde für die Förderung der Kernenergie, für Nichtverbreitung und für Entwicklung.
Zur Sprache kamen auch die facettenreiche medizinische und landwirtschaftliche Forschung. Zentrales Thema war aber das Spannungsverhältnis zwischen der Förderung der Kerntechnologie und dem Kampf gegen die nukleare Waffenverbreitung, etwa mit Blick auf das iranische Nuklearprogramm, hinter dem eine militärische Anwendung vermutet wird.
In einer Diskussion über die Zukunft der IAEO würdigte Uta Zapf, MdB, die Vorsitzende des Unterausschusses für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung im Bundestag, die Leistungen und der IAEO und kritisierte unter anderem die Gelassenheit der westlichen Staaten gegenüber dem indischen Nuklearwaffenprogramm.
Die Diskussion moderierte Dr. Nikolas Busse, politischer Redakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
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