„Anforderungen an einen modernen Zivil- und Katastrophenschutz – Wie vorbereitet ist Deutschland?

Dienstag 27. Juni 18:30 - 20:30
Ort: DGAP, Berlin


4. Expertengespräch der gemeinsamen Reihe „Gesamtstaatliche Sicherheit“ des Forschungsinstituts der DGAP und der Bundesakademie für Sicherheitspolitik

Nur für geladene Gäste

Der Hurrikan „Katrina“, die Tsunamikatastrophe, der durch starken Schneefall ausgelöste Stromausfall im Münsterland, aber auch die Terroranschläge in London und Madrid haben als Beispielsfälle alleine in den letzten zwei Jahren deutlich aufgezeigt, wie dringlich die Fähigkeiten eines funktionsfähigen Bevölkerungsschutzes benötigt werden. Die Vielseitigkeit und Komplexität solcher außergewöhnlichen Lagen stellen die föderalen Strukturen des gesamtstaatlichen Krisenmanagements in Deutschland vor neue Herausforderungen. Dieses wird durch die schwierige Situation der materiellen Ausstattung der entsprechenden Institutionen und Organisationen seit Ende des Kalten Kriegs verstärkt.

Eröffnung
Prof. Dr. Eberhard Sandschneider
Otto-Wolff-Direktor des Forschungsinstituts der DGAP

Zur Fortentwicklung der Strukturen in Zivil- und Katastrophenschutz
Günter Heiss
Abteilungsleiter, Brand- und Katastrophenschutz Innenministerium Niedersachsen

Die Aufgaben des Technischen Hilfswerks bei der nichtpolizeilichen
Gefahrenabwehr

Albrecht H. Broemme
Präsident, Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)

Medizinische und betreuungsdienstliche Versorgung der Bevölkerung bei Großschadenereignissen
Hardy Häusler
Leiter Ehrenamtliche Dienste, DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz

Diskussion
Dr. Rudolf Adam
Präsident, Bundesakademie für Sicherheitspolitik

Christoph Grams, M. A.
Leiter „Berliner Forum Zukunft“, DGAP