Expertengespräch mit Barrister Majid
TrambooChair and Executive Director of International
Council for Human Rights and Kashmir Centre, EU und
Cagri Poyraz
PR & Media Executive in
International Council for Human Rights and Kashmir
Centre,EU
Zum Thema: “Global Discourse on Kashmir 2006"
In der Einführung hat Dr. Frank Umbach zunächst Herrn Barrister A. Majid Tramboo vorgestellt, der Vorsitzender und Leiter des International Council for Human Rights Kashmir Centre.EU in Brüssel ist und welches die Bewohner von Jammu und Kaschmir in deren Selbstbestimmungsrecht unterstützt. Herr Tramboo zeigte sich zunächst erfreut, dass er nun zum zweiten Mal die Gelegenheit erhält, vor einem kleineren Expertenkreis der DGAP die Ansichten und Politik des Khasmir Centres in Brüssel darlegen zu können.
Herr Tramboo hat am Anfang seines Vortrags das Kashmir Centre.EU kurz vorgestellt. Dieses wurde im April 2003 von der kaschmirischen Diaspora und verschiedenen Anhängern gegründet und wird von diesen auch finanziert. Im Weiteren Informierte er über die Lobbyarbeit des Zentrums auf Ebene der europäischen Institutionen und der einzelnen EU-Länder, welche vor allem zur Bildung eines öffentliches Bewusstsein über den Kaschmirkonflikt beitragen soll. Die Zukunft Kaschmir soll nicht allein den beiden Regierungen von Pakistan und Indien überlassen bleiben, die über die Köpfe der einheimischen Bevölkerung das zukünftige Schicksal Kaschmirs alleine bestimmen sollen. Zu den Ergebnissen gehören unter anderen der Besuch einer Ad-hoc-Delegation des Europäischen Parlaments in beiden Teilen Kaschmirs, der in einen Summary Report of Recommendations des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments resultierte. Darüber hinaus gelang es seinem Zentrum, Kaschmir in den jährlichen Bericht des Europäischen Parlaments über die Fragen der Menschenrechte in der Welt (2004 und 2005) und in den jährlichen Bericht des Europäischen Rates über die Menschenrechte (2004) einzubeziehen. Als weiteren Erfolg unterstrich er die Annahme der Resolution des Europäischen Parlaments über den Zugang zur humanitären Hilfe für Kaschmir. Diese wurde am 17. November 2005 verabschiedet und gewährleistete nach dem verheerenden Erdbeben im pakistanischen Teil von Kaschmir die Verteilung von Hilfeleistungen im Gesamtwert von etwa 93 Mio. Euro.
Als weiteres wurden jüngste Ergebnisse des im Jahre 2006 gehaltenen Global Discours on Kashmir vorgestellt. Diese stellen eine Road Map zur möglichen friedlichen Lösung des Konfliktes dar. Die Road Map beruht dabei drei Grundprinzipien: 1. der Konflikt in Kaschmir stellt keine interne oder bilaterale Angelegenheit von Indien und Pakistan dar; 2. der vorhandene Status Quo ist inakzeptabel; 3. die Frage von Kaschmir kann nicht ohne die Einbeziehung der Bewohner von Kaschmir und deren Vertreter gelöst werden und sollen deswegen in trilateralen Verhandlungen behandelt werden.
Die Road Map zur Lösung des Konfliktes setzt sich aus insgesamt neun Schritten zusammen:
In der folgenden Diskussion wurden verschiedene Probleme angesprochen und folgende Punkte deutlich gemacht:
Dr. Frank Umbach/Michael Liesener
„Wir dürfen von Obama keine Wunder erwarten“
Expertenrunde analysiert den Wahlsieg von Barack Obama und seine Folgen für Europa
06.11.2008
Festnahme mutmaßlicher BND-Agenten im Kosovo
Interview mit Cornelius Adebahr
24.11.2008 | ZDF Heute/ZDF Heute Journal/AFP
Maghreb nicht oben auf der Agenda von Barack Obama
Interview mit Henning Riecke
19.11.2008 | Deutsche Welle TV
Die Zukunft der deutsch-amerikanischen Beziehungen
Am 28. Oktober sprach Simon Koschut an der Universität Leipzig über die
Zukunft der deutsch-amerikanischen Beziehungen angesichts der Wahlen in den
USA.
28.10.2008
Defizitäre Vorbild-Demokratie Amerika
Bei der Expertentagung des Arbeitskreises Demokratieforschung der Deutschen
Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) vom 16. bis 18. Oktober 2008
in Hamburg präsentierte Josef Braml sein Papier zum Thema „Defizitäre
Vorbild-Demokratie Amerika“.
16.10.2008
Am 2. Oktober 2008 hielt Josef Braml im „Wannseeforum“ einen Vortrag und
diskutierte mit den Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes
das Thema „Weltverträgliche Energiesicherheitspolitik“.
02.10.2008
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