Die veränderten Rahmenbedingungen deutscher Außenpolitik standen im Zentrum eines Treffens von 31 jungen Führungskräften aus Ägypten, Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko und Südafrika mit Professor Eberhard Sandschneider, dem Direktor des Forschungsinstituts der DGAP. Diplomaten, Politiker, Wissenschaftler und Angehörige von Nichtregierungsorganisationen nehmen an dem vom Auswärtigen Amt organisierten Programm “INTERNATIONAL FUTURES“ teil, das von 14. bis 26. September in Berlin statt findet. Sie erörtern in Seminaren, Simulationen und Diskussionsrunden Fragen der Außenpolitik in Zeiten der Globalisierung. Besuche politischer Institutionen, Think Tanks und Nichtregierungsorganisationen in Berlin und Hamburg runden das Programm ab.
Nach einem Vortrag von Eberhard Sandschneider über die Grundzüge deutscher Außenpolitik seit 1990 illustrierte die anschließende Diskussion eindrucksvoll den Machtanspruch und den gewachsenen Einfluss der Schwellenländer. „Vor zehn Jahren besuchten junge Diplomaten aus China und Indien Europa, um von diesen Ländern zu lernen. Der wirtschaftliche Erfolg der vergangenen Jahre hat dazu geführt, dass die Delegationen heute hierher kommen, um sich auf Augenhöhe über gemeinsame Probleme auszutauschen“, sagte Sandschneider mit Blick auf die Begegnung am Freitag. Das Auswärtige Amt vernetzt mit diesem Programm Führungsnachwuchskräfte über Länder- und Berufsgrenzen hinweg. Die Teilnehmer erwerben in zwei intensiven Wochen Kernkompetenzen für verantwortungsvolle Leitungsfunktionen. Zu jedem Durchgang von „INTERNATIONAL FUTURES“ gehört ein Besuch bei der DGAP, die Partner des Programms ist.
Kontakt: Gesa Giesing, Programmkoordinatorin; 1-da-2"at"auswaertiges-amt.de
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