Wie könnte eine transatlantische Energiepolitik aussehen? Welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit gibt es zwischen USA und Deutschland bzw. der EU? Diese Fragen diskutierten die Teilnehmer des DGAP-Gesprächskreises „Transatlantische Beziehungen“ am 23. September 2008 im Auswärtigen Amt.
Der weltweite Preisanstieg von Erdöl und Erdgas verdeutlicht die Endlichkeit konventioneller Energiereserven. Darüber hinaus stammt ein großer Teil der westlichen Energieimporte aus politisch fragilen Staaten. Einige exportierende Staaten nutzen Energie zudem als außenpolitisches Druckmittel. Was kann man dagegen unternehmen? Welche Alternativen gibt es? Das waren die wichtigsten Themen, mit denen sich die Experten aus Deutschland und den USA auseinandersetzten. Die Energieabhängigkeit der Vereinigten Staaten und Europa macht den Westen anfällig gegenüber Engpässen bei der Energiezufuhr. Dies hat Auswirkungen auf die außen- und sicherheitspolitische Zielsetzung diesseits und jenseits des Atlantiks, beispielsweise bei der Förderung von regionaler Stabilität oder der Stärkung von Demokratie und Menschenrechten.
Gemeinsam mit Wilfrid Kohl, Energieexperte an der „John Hopkins University“ in Washington D.C., dem zuständigen Experten im Planungsstab des Auswärtigen Amts, Sebastian Groth, und unter dem Vorsitz des Koordinators für die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit, Karsten D. Voigt, sprachen die Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien in der Gesprächsrunde über Strategien und Lösungsansätze für Energiesicherheit im euro-atlantischen Raum.
Der Gesprächskreis ist das Nachwuchsforum der DGAP zur Förderung des transatlantischen Dialogs. Die Teilnahme erfolgt nur auf Einladung.
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