Entscheidungsträger von morgen präsentieren Zukunftsprognosen für vier Weltregionen

Samstag 19. Juli 09:00 - 16:00
Ort: DGAP, Berlin

Wie viel Sinn macht Entwicklungshilfe, wenn die westlichen Nationen ihre Märkte nicht für afrikanische Länder öffnen? Wie kann die weltweite Energieversorgung gesichert werden? Welche Rolle sollten Schwellenländer wie China und Indien in der internationalen Gemeinschaft spielen? Dies waren Leitfragen, zu denen die Teilnehmer der DGAP-Sommerschule bei ihrer Abschlusspräsentation am 18. Juli Stellung nahmen.

Die Sommerschule ist Teil des von der Robert Bosch-Stiftung geförderten Programmbereichs "International Forum on Strategic Thinking", der sich für die Nachwuchsförderung in der DGAP einsetzt. Jedes Jahr werden 30 Studenten aus Asien, Afrika, Nordamerika, Europa und dem Nahen Osten für zwei Wochen nach Berlin eingeladen, um miteinander über Außen- und Sicherheitspolitik zu diskutieren und Lösungen zu entwickeln. Ziel ist, politische Nachwuchsführungskräfte aus verschiedenen Kontinenten, zusammen zu bringen und diese angesichts regionaler Konflikte zum Dialog zu ermuntern. Darüber hinaus sollen die jungen Teilnehmer Netzwerke gründen und neue Ansätze für die Außenpolitik ihrer Länder entwickeln. "Wenn ein Teilnehmer aus dem Iran mit einer Studentin aus Israel spricht, werden Stereotype und verbreitete Vorurteile in Frage gestellt", sagt Programmleiter David Bosold. „Dies ist ein erster Schritt zum gegenseitigen Verständnis.“ Die Sommerschule der DGAP findet einmal pro Jahr statt, die nächste Veranstaltung ist für Juli 2009 geplant.