Die Exkursion des Diplomatenkollegs in den Freistaat Sachsen und nach Brandenburg begann mit einem Besuch in der Sächsischen Staatskanzlei. Geert Mackenroth, Sächsischer Staatsminister der Justiz, beantwortete Fragen zur wirtschaftlichen und demographischen Entwicklung im Freistaat. Ferner ging es um die Rolle der NPD und der Linken, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen. Bei einem anschließenden Besuch der Frauenkirche informierte sich die Gruppe über den Wiederaufbau der Kirche, den die Stiftung Frauenkirche Dresden unter das Motto „Brücken bauen – Versöhnung leben – Glauben stärken“ gestellt hat.
Die Rolle von Sachsen als Forschungsstandort im Bereich Biotechnologie beleuchtete ein Besuch im Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik. Direktorin Prof. Elisabeth Knust berichtete von der Erforschung der Gene und adulter Stammzellen von u.a. Zebrafischen und des Axolotl, einer aus Mexiko stammenden Lurch-Art. Eine Initiative, die diese Grundlagenforschung mit der Wirtschaft in Kontakt bringen will, ist biosaxony – Die Biotechnologie-Offensive des Freistaates Sachsen, welche Konsortialpartner Hans-Jürgen Große vorstellte. Diese erfolgreiche Vernetzung hat der Biotechnologie zur Rolle eines Zugpferds des wirtschaftlichen Aufschwungs in Sachsen verholfen.
Der Tag in der Landeshauptstadt endete mit einer Führung mit Andreas Wurff, Leiter des Stadtplanungsamtes Dresden, durch die Kräutersiedlung und die Neustadt. Mit der Kräutersiedlung besuchte das Diplomatenkolleg ein preisgekröntes Projekt zur Umgestaltung einer Plattenbausiedlung. Durch einerseits Durchbrüche und Abtragung von Stockwerken und andererseits neuen Zuschnitt der Wohneinheiten hat sich diese Siedlung zu einer beliebten Wohnlage in Dresden entwickelt.
Am nächsten Tag führte die Reise nach Hoyerswerda. Das Gespräch mit Oberbürgermeister Stefan Skora zu Themen wie Stadtplanung, demographische Entwicklung, Wirtschaftsförderung, Außenwahrnehmung und Kommunalpolitik zeigte, mit welchen Herausforderungen eine Kommune in Ostdeutschland wie Hoyerswerda konfrontiert ist. Mit Dr. Uwe Steinhuber von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) erkundete das Diplomatenkolleg das Lausitzer Seenland. Hier gestaltet die LMBV durch Sanierung und Flutung von ehemaligen Braunkohletagebauen eine durch Kanäle verbundene Seenlandschaft, die für Tourismus und Naturschutz genutzt werden wird.
Den Abschluss der Exkursion bildete ein Besuch bei der „Lausitzer Rundschau“ in Cottbus. Chefredakteur Dieter Schulz stellte mit der „Lausitzer Rundschau“ und „20cent“ zwei grundlegend verschiedene, aber bei ihren Zielgruppen erfolgreiche Tageszeitungen aus seinem Haus vor. Mit ihm diskutierten die Diplomatinnen und Diplomaten über die Rolle der Regionalpresse in Deutschland, aber auch über die Rolle, die die deutsch-polnischen Beziehungen und die sorbische Minderheit in der Berichterstattung seines Hauses einnehmen.
„Wir dürfen von Obama keine Wunder erwarten“
Expertenrunde analysiert den Wahlsieg von Barack Obama und seine Folgen für Europa
06.11.2008
Maghreb nicht oben auf der Agenda von Barack Obama
Interview mit Henning Riecke
19.11.2008 | Deutsche Welle TV
Die neue US-Regierung und der anstehende Weltfinanzgipfel
Interview mit Katharina Gnath
10.11.2008 | nordwest radio
Die Zukunft der deutsch-amerikanischen Beziehungen
Am 28. Oktober sprach Simon Koschut an der Universität Leipzig über die
Zukunft der deutsch-amerikanischen Beziehungen angesichts der Wahlen in den
USA.
28.10.2008
Defizitäre Vorbild-Demokratie Amerika
Bei der Expertentagung des Arbeitskreises Demokratieforschung der Deutschen
Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) vom 16. bis 18. Oktober 2008
in Hamburg präsentierte Josef Braml sein Papier zum Thema „Defizitäre
Vorbild-Demokratie Amerika“.
16.10.2008
Am 2. Oktober 2008 hielt Josef Braml im „Wannseeforum“ einen Vortrag und
diskutierte mit den Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes
das Thema „Weltverträgliche Energiesicherheitspolitik“.
02.10.2008
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