Am 17. April 2008 diskutierten Entscheidungsträger und Experten in einer von der DGAP und dem Asia Centre (Paris) veranstalteten trilateralen Konferenz zum Thema „Common Interests – Common Action? Strategies and Initiatives of the European Union and China towards Africa“.
Ausgewiesene Experten der Europäischen Kommission, des Europäischen Rats, der Außen- und Entwicklungsministerien Frankreichs, Deutschlands, Großbritanniens und Schwedens diskutierten mit Forschern aus China und hochrangigen Vertretern afrikanischer Länder, allen voran Dr. Rilwanu Lukman, ehemaliger OPEC Generalsekretär und heutiger Berater des nigerianischen Präsidenten in Öl- und Gasfragen sowie Hassan Tukur, Generalsekretär des Nigerianischen Nationalen Energierats. Ausgewählte Nachwuchsforscher eröffneten die Diskussionen mit kurzen Interventionen. In einer ungewöhnlich offenen Diskussion auf Augenhöhe zwischen Chinesen, Europäern und Afrikanern über chinesischen und europäischen Strategien gegenüber Afrika kristallisierten sich die zentralen Herausforderungen und Chancen aus dem Interessenszusammenspiel der drei Akteure heraus.
Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Vorgehensweisen der VR China und der EU im afrikanischen Kontinent wurden in zwei Arbeitsgruppen kritisch untersucht, die sich spezifisch mit „peacekeeping missions“ sowie mit Energie und Rohstoffen beschäftigten; mögliche Bereiche der Zusammenarbeit, aber auch Spannungsgebiete wurden identifiziert. Wie die trilaterale Kooperation in Zukunft aussehen sollte, blieb umstritten; ein effizienter Rahmen für Dialog und Zusammenarbeit zwischen den drei Akteuren wurde jedoch als unentbehrlich konstitutiert.
Eine Zusammenfassung der Konferenz wird demnächst veröffentlicht. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Agenda und der Teilnehmerliste.
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