S.E. Dr. h.c. Paul Kagame, Präsident der Republik Ruanda, referierte am 23. April 2008 in der DGAP über die Zukunftsperspektiven und die Entwicklung seines Landes seit dem Ende des Völkermordes 1994. Die Veranstaltung, bei der Abgesandte verschiedener afrikanischer und europäischer Botschaften sowie weitere Vertreter aus Politik und Wissenschaft anwesend waren, wurde gemeinsam von der DGAP und dem Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft unter strengen Sicherheitsvorkehrungen ausgerichtet.
Unter Anwesenheit zahlreicher Pressevertreter betonte S.E. Dr. h.c. Paul Kagame, dass nicht nur sein Land, sondern auch die gesamte umgebende Region in Zentralafrika erhebliche Erfolge bei der Verwirklichung der angestrebten Ziele Frieden, Stabilität und wirtschaftlicher Entwicklung erreicht haben, die auch durch vertiefte Kooperationen der Staaten der Region ermöglicht wurden. Dennoch bleiben einige Herausforderungen bestehen, zu denen neben der Fortsetzung des ökonomische Entwicklungs- und des Demokratisierungsprozesses die Entwaffnung und gesellschaftliche Wiedereingliederung bewaffneter Milizen gehören. Insgesamt zeichnete der Präsident ein optimistisches Bild und präsentierte sein Land selbstbewusst. Er zeigte sich sicher, dass Ruanda wie auch Afrika sich in die richtige Richtung entwickeln. Dabei hob er auch die Bedeutung der engen und freundschaftlichen langjährigen Beziehungen Ruandas mit Deutschland hervor.
In der dem Vortrag folgenden Diskussion wurden verschiedene Aspekte der Innen- und Außenpolitik der Republik Ruanda aufgegriffen und vertieft. So äußerte sich S.E. Dr. h.c. Paul Kagame zu entwicklungsfähigen Wirtschaftszweigen seines Landes, der Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung, dem gesellschaftlichen Aussöhnungsprozess und der Neuordnung der Bodenbesitzverhältnisse im Ostteil Ruandas. Gleichzeitig nahm er Stellung zu den Verhältnissen in Simbabwe und den Beziehungen Ruandas zu den USA. Auch die gegenwärtige Lage und die Zukunft der Afrikanischen Union sowie deren Verhältnis zur EU wurden thematisiert.
„Wir dürfen von Obama keine Wunder erwarten“
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Die Zukunft der deutsch-amerikanischen Beziehungen
Am 28. Oktober sprach Simon Koschut an der Universität Leipzig über die
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in Hamburg präsentierte Josef Braml sein Papier zum Thema „Defizitäre
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Am 2. Oktober 2008 hielt Josef Braml im „Wannseeforum“ einen Vortrag und
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