Chinas stetig wachsender wirtschaftlicher und politischer Aufstieg in den letzten Jahren bringt sowohl Chancen als auch Risiken: Einerseits verzeichnet das Land ein rapides Wirtschaftswachstum, bietet einen riesigen Absatzmarkt und zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten für hiesige Unternehmen. Aber ein wachsendes Wohlstandsgefälle im Land, schwerwiegende Umweltprobleme und Klimawandel sind Beispiele für die Kehrseite, den dieser Aufschwung mit sich bringt. Die neue Rolle Chinas in der Welt war Thema der 42. Berliner Fachgespräche zur Globalisierung, die die DGAP in Zusammenarbeit mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) am 15. Januar 2008 präsentierte. DGAP und KfW begrüßten über 300 geladene Gäste, die sich an einer spannenden Debatte beteiligen konnten.
Podiumsgäste waren Botschafter a.D. Prof. Mei Zhaorong, Berater des chinesischen Außenministeriums und Direktor des Institute of World Development am Development Research Center des Staatsrates, Dr. Martin Posth, Vorsitzender des Global Advisory Council der MSM Mandarin Strategy Management Consulting GmbH, Botschafter Dr. Wolfgang Röhr, Leiter des Arbeitsstabes Deutschland-China im Auswärtigen Amt, Prof. Dr. Eberhard Sandschneider, Otto Wolff-Direktor des Forschungsinstituts der DGAP und Yao Shenhong, Sprecher des chinesischen Handelsministeriums.
Mei Zhaorong betonte, dass es Chinas Ziel sei, das Land schrittweise in die Weltwirtschaft zu integrieren. China könne sich der Globalisierung nicht entziehen und würde somit eine Öffnungsstrategie verfolgen, was durch den Beitritt Chinas zur WTO deutlich werde. Sandschneider unterstrich, dass China eines der vielschichtigen Länder der Welt sei: Einerseits High-Tech Land, andererseits herrsche in China ein schweres Armutsproblem, hohe Arbeitslosigkeit und Rückständigkeit. Diese inneren Probleme müsste das Land in den Griff bekommen, um Stabilität zu erreichen.
Sandschneider hob zudem das durch den Aufschwung gewachsene neue außenpolitische Selbstbewusstsein Chinas hervor, mit dem der Westen lernen müsste umzugehen. Die Podiumsgäste waren sich am Ende einig, dass von guten Beziehungen und Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China beide Seiten profitieren würden Chinas stetig wachsender wirtschaftlicher und politischer Aufstieg in den letzten Jahren birgt viele Chancen aber auch zahlreiche Risiken: Einerseits verzeichnet das Land ein rapides Wirtschaftswachstum, bietet einen riesigen Absatzmarkt und zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten für hiesige Unternehmen. Aber ein wachsendes Wohlstandsgefälle im Land, schwerwiegende Umweltprobleme und Klimawandel sind Beispiele für die Kehrseite, den dieser Aufschwung mit sich bringt.
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