Außenpolitik im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf

Mittwoch 07. November 19:00 - 20:30
Ort: DGAP, Berlin

Bei einem DGAP Kamingespräch am 7. November 2007 diskutierten Dr. Phil Gordon, Außen- und Sicherheitspolitischer Berater von Senator Barack Obama, und Dr. John C. Hulsman, Alfred von Oppenheim-Scholar der DGAP, über die gegenwärtige außenpolitische Debatte in den USA.
Phil Gordon war einer Einladung des Alfred von Oppenheim-Zentrums (AOZ) der DGAP gefolgt und zu Hintergrundgesprächen nach Berlin gekommen. Bis zur Präsidentschaftswahl im nächsten Jahr sollen alle außenpolitischen Berater der Präsidentschaftskandidaten nach Deutschland kommen und Vorträge in der DGAP halten.

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Phil Gordon betonte, dass sich die amerikanische Außenpolitik bereits jetzt im Wandel befinde. Die Bush-Doktrin sei nicht länger durchzuhalten, da der Rückhalt aus der Bevölkerung fehle. Ungewöhnlich für einen amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf sei die Tatsache, dass außenpolitische Themen überhaupt eine so große Rolle spielen. Dabei ginge es nicht nur um den Irak, sondern auch um den Iran, Afghanistan, den Kampf gegen den Terrorismus im Allgemeinen und andere Themen. John Hulsman bestätigte, dass es in diesem Wahlkampf viel weniger um innenpolitische Themen gehe, als bei vorangegangen Wahlkämpfen.

Hulsman und Gordon waren sich einig, dass es ein großes Problem werden könne, wenn eine neue amerikanische Regierung Europa stärker in ihre Politik mit einbeziehen würde, Europa aber keine Unterstützung leisten könne.

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Das Kamingespräch mit Phil Gordon fand mit freundlicher Unterstützung der Friedrich-Naumann-Stiftung statt.