Sommerseminar des Promotionskollegs der Robert Bosch Stiftung

Montag 13. August 09:00 - Donnerstag 16. 17:00
Ort: DGAP, Berlin

Während des viertägigen Sommerseminars präsentierten fünf Doktoranden des zweiten Kollegjahrgangs erste empirische Erkenntnisse ihrer Forschungsprojekte in Mittel- und Osteuropa. Vorgestellt wurden Arbeiten zu den Themen Sprachpolitik in Belarus, Korruptionsbekämpfung in Georgien, Föderalismus in Russland am Beispiel Tatarstans, Wertekonflikte in katholischen Gesellschaften sowie politische Führung in Polen. Neben ihren Forschungsergebnissen diskutierten die Promovenden die aktuelle politische Situation in Polen und das Verhältnis Russlands zu seinen Nachbarn und Europa gemeinsam mit drei Mitarbeitern der Stiftung Wissenschaft und Politik Uwe Halbach, Sabine Riedel und Hans-Henning Schröder sowie Tatjana Tönsmeyer vom Kolleg für vergleichende Geschichte der FU Berlin.

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Im Promotionskolleg der Robert Bosch Stiftung bearbeiten derzeit zwölf Stipendiaten aus je unterschiedlicher Perspektive das Rahmenthema »Mittel- und Osteuropa auf dem Weg ins 21. Jahrhundert: Voraussetzungen, Perspektiven und Strategien«. Das Thema ist mehrdimensional angelegt und wird in vielfältiger Weise von den einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen interpretiert, bietet aber dennoch ausreichend Anknüpfungspunkte für eine fächerübergreifende Diskussion. Die Stipendiaten promovieren an deutschen Universitäten, halten sie sich aber für Feldforschung und Lehre in Mittel- bzw. Osteuropa auf. Dreimal im Jahr kommen sie für Seminare und Fortbildungen an der DGAP zusammen

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