Die Kopenhagener Konferenz war nicht in der Lage eine entsprechende Antwort auf die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Bedrohungen, die der Klimawandel darstellt, zu finden. Aus diesem Grund ist es legitim, Alternativen zur Reduktion von Treibhausgasen und Sonneneinstrahlung in Betracht zu ziehen. Möglichkeiten eines „Geo-Engineering“ werden bereits erforscht. Obwohl es nach einer einfachen, effektiven und schnellen Lösung aussieht, gibt es einige Zweifel. Welche politischen und ethischen Bedenken hätte ein solches Geo-Engineering? Stellt diese neue Technologie ein Problem für Auswärtige Politik da? Lee Lane, Resident Fellow und Codirector des Geo-Engineering Project an der American Enterprise Institute, Professor Dr. Konrad Ott, Professor für Umweltethik an der Universität Greifswald und Dr. Ralph Bodle LL.M., Senior Fellow/ Coordinator Legal Studies am Ecologic Institute haben über die Implikationen von Geo-Engineering im Hause der DGAP debattiert. Moderiert wurde die Diskussion, die in Kooperation mit dem Ecologic Institute stattfand, von Dr. Sylke Tempel, Chefredakteurin der Zeitschrift INTERNATIONALE POLITIK.
“Geo-Engineering ist die einzige plausible Option, die wir haben, um den rasanten Klimawandel zu bewältigen“, beteuerte Lee Lane, der von der neuen Technologie Methode überzeugt ist. Dem entgegnete Dr. Konrad Ott mit dem damit verbundenen moralischen Risiko. Seiner Meinung nach hindert die vermeintlich schnelle und einfache Lösung des Geo-Engineering die Gesellschaft daran, etwas an den Ursachen des Klimawandels zu tun. Des Weiteren fordert er eine transparentere Herangehensweise an die Erforschung neuer Technologien unter Mitbestimmung der Politik, denn Geo-Engineering fehlt bislang die Legitimation.
Weitere Bedenken richten sich an die Sicherheitsfolgen in Internationalen Beziehungen, die die Anwendung des Geo-Engineering mit sich führen könnte. „Wenn ein Staat genügend Macht hat, um die Technologie anzuwenden, wird er es umsetzen“, warnte Dr. Ralph Bodle. Ungewollte mögliche Nebeneffekte auf die Umwelt der Nachbarstaaten würden dann ein Problem darstellen.
Das allgemeine Fazit war, dass eine multilaterale Herangehensweise bei der Entwicklung und Anwendung des Geo-Engineering unabdingbar ist.
Paul Freiherr von Maltzahn neuer geschäftsführender stellvertretender Präsident der DGAP
Ab 1. September 2010 wird Botschafter a. D. Paul Freiherr von Maltzahn neuer geschäftsführender stellvertretender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin.
01.09.2010
Russische Medien und die Waldbrände
Hintergrundgespräch mit Dr. Stefan Meister
13.08.2010 | Deutschlandradio Kultur
Interview mit Dr. Stefan Meister
08.08.2010 | WDR 5, Die Tagespost, Radio Fritz, NRW-RV
Call for Applications:
Czech-German Young Professionals Program
Bewerbungsschluss: 26. September 2010
Alexander Rahr trifft den Präsidenten der Ukraine, Viktor Janukowitsch
Alexander Rahr wurde am 18. Juni 2010 zusammen mit anderen Vorstandsmitgliedern von Yalta European Strategy vom ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch empfangen. Janukowitsch sprach über die verbesserte wirtschaftliche Lage im Land und über seine bevorstehende Deutschland-Reise. In diesem Zusammenhang erklärte Janukowitsch, dass er gute Beziehungen zu Deutschland unter anderem auch nutzen will, um wichtige politische Signale an die Europäische Union auszusenden. Die Ukraine möchte eine Freihandelszone mit der Europäischen Union begründen. Auch wünscht sich Janukowitsch die Abschaffung der Visen zwischen der Ukraine und der EU.
18.06.2010
Almut Möller, Leiterin des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen, referierte am 15. Juni 2010 bei der Tagung von EPIN in Istanbul zu “Europa 2030: Die Debatte um die Zukunftsstrategie der Europäischen Union”. Die Tagungen des Netzwerks europäischer Think Tanks finden regelmäßig zu aktuellen Fragen des Integrationsprozesses statt. Gastgeber in der Türkei war das Centre for Economics and Foreign Policy (EDAM).
15. Juni 2010
15.06.2010
Alexander Rahr moderierte am 10. Juni in Moskau eine Podiumsdiskussion auf der internationalen Konferenz "Drug Production in Afghanistan. A Challenge to the International Community." An der Konferenz nahmenteil: Russlands Präsident Dmitri Medvedev, Aussenminister Sergei Lawrow, NATO-Botschafter Dmitri Rogozin, Generäle der ISAF, Mitglieder des Regierungskabinetts von Afghanistan, Sicherheitspolitiker aus Indien, Türkei, Iran, Pakistan, Kolumbien, USA.
10.06.2010
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