US-Klimapolitik nach den Präsidentschaftswahlen

Montag 24. November 12:00 - 14:30
Ort: DGAP, Berlin

Die neue US-Regierung wird mit Blick auf die anstehenden Klimaverhandlungen neue Positionen entwickeln. Damit befasste sich die Studiengruppe in ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr. Welche Akteure werden in der amerikanischen Klimadebatte wichtig, etwa in der Industrie oder in den Bundestaaten? Welche Einflussmöglichkeiten können die deutschen und europäischen Politiker in Bezug auf Klimapolitik entwickeln, welche Angebote machen?

Dr. Karsten Sach, zuständiger Unterabteilungsleiter im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit beschrieb die Haltung der Bundesregierung gegenüber der Obama-Regierung. Jennifer Morgan, Direktorin, des Klima- und Energieprogramms bei der NGO Third Generation Environmentalism (E3G) formulierte Bewertungsmaßstäbe für die transatlantische Klimapolitik. Helga Flores-Trejo, die Direktorin des Washingtoner Büros der Heinrich-Böll-Stiftung schilderte die Stimmungslage in der US-Hauptstadt Abschließend stellte Reinhard Krapp, Leiter des Referats für Umwelt- und Biopolitische Fragen, Auswärtiges Amt, die Transatlantische Klimabrücke vor, ein Projekt zur klimapolitischen Netzwerkbildung.

Die Studiengruppe tagt unter dem Vorsitz von Dr. Reinhard Loske, MdB, Senator für Umwelt, Bundes- und Europaangelegenheiten in Bremen. Sitzungen von Studiengruppen sind vertraulich, eine Teilnahme ist nur auf persönliche Einladung möglich. Zuständig für die Studiengruppe ist Dr. Henning Riecke.