30 Teilnehmer, 29 Nationen, 14 Tage. Studierende aus ganz Europa, Asien, dem Nahen Osten, Nordamerika und Afrika besuchen zurzeit die 12. Internationale Sommerschule der DGAP “Regional Leaders, Global Challenges: Issues, Interests and Strategies”.
2. Tag: Montag, 7. Juli
Die erste Rednerin der Sommerschule, die ehemalige britische Botschafterin Alyson J. K. Bailes, stellte in ihrem Vortrag die Komplexität derzeitiger Formen regionaler Integration vor und kategorisierte auf dieser Grundlage vier Formen der Interaktion zwischen regionalen Akteuren. Diese stellten die Grundlage für eine Definition der Ausformungen von regionaler Führung dar. Darüber hinaus widmete sich der Vortrag Gründen, warum Staaten regionalen Organisationen beitreten und inwiefern sich daraus regionale Macht- und Integrationsstrukturen ableiten lassen.
In der anschließenden Diskussion thematisierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor allem auf die Implikationen des neuen Regionalismus in Afrika, dem Nahen Osten und dem Balkan. Die Diskussion stellte schließlich den Ausgangspunkt für die ersten Arbeitsgruppentreffen dar, die sich in den kommenden zwei Wochen mit der Thematik der ‚regional leadership’ in Afrika, Asien, dem Mittleren Osten und Nordafrika (MENA) sowie Europa beschäftigen. Die konzeptionellen Zugänge aus Bailes Vortrag bildeten dabei die Grundlage für eine Analyse der Interessen und Perzeptionen der jeweiligen Länder in den Regionen. Den Abschluss des Tages bildete das Abendessen auf der Terrasse der DGAP.
Das International Forum on Strategic Thinking ist das zentrale Programm der DGAP zur außen- und sicherheitspolitischen Nachwuchsförderung. Jeden Sommer werden eine handvoll sorgfältig ausgewählter Studierender und Absolventen zu seiner zweiwöchigen Sommerschule eingeladen.
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