Dabei erläuterten die beiden Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen der niedrigen Zustimmung in der deutschen Bevölkerung zum Afghanistaneinsatz der Bundeswehr und der ablehnenden Haltung der Bundesregierung gegenüber einem stärkeren Engagement im Süden des Landes, der jüngst von einigen Bündnispartnern angefragt wurde. Die deutsche Politik tue gut daran, sich über die in Afghanistan vertretenen Interessen reinen Wein einzuschenken und die Begründung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr stärker und mutiger öffentlich zu debattieren.
