Religiös Rechte in den USA

Veröffentlicht am 2007-07-20.

Am 20. Juli 2007 hielt Josef Braml den Auftaktvortrag zum Thema »Die Religiöse Rechte: Aufstieg, Verankerung und Einflussnahme« im Rahmen eines Seminars für Stipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung, das unter dem Titel »Mission Accomplished – Die US Außenpolitik der Bush-Administration und Europa« vom 20. bis 22. Juli 2007 in Gummersbach stattfand.

Das politische Erstarken konservativer evangelikaler und fundamentalistisch-religiöser Bewegungen seit Beginn der 1980er Jahre ist eine der bedeutsamsten kulturellen Entwicklungen in den Vereinigten Staaten und bildet die Grundlage für neuartige (außen)politische Machtstrukturen. Christlich rechte Wähler und ihre Interessenvertretungen (Political Action Committees, Basisorganisationen sowie Think-Tanks) nehmen nicht nur Einfluss auf Wahlen, sondern auch auf die politische Agenda der Vereinigten Staaten. Außenpolitisch beziehen »Rechtgläubige« (true believers) vor allem Stellung für ein militärisch starkes Amerika und den uneingeschränkten Schutz Israels.

 

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