Think-Tanks in Deutschland und den USA

Veröffentlicht am 2007-03-03.

In einem Beitrag für die 48. Jahreskonferenz der International Studies Association (ISA) in Chicago vom 28. Februar bis 3. März 2007 erläutert Josef Braml warum fast ausschließlich privat finanzierte US- Think-Tanks für die amerikanische Öffentlichkeit selbstverständlich sind, während ihre weitgehend staatsfinanzierten deutschen Pendants nur selten im Rampenlicht stehen.

Josef Bramls umfassende empirische Analyse erklärt, wie verwoben amerikanische und deutsche Think-Tanks jeweils mit ihrer institutionellen, rechtlichen, finanziellen, arbeitsmarktspezifischen, technologie-/medienspezifischen, intellektuellen und zunehmend wettbewerbsorientierten Umwelt sind. Dabei verdeutlicht er die unterschiedlichen Mittel und Wege, die deutsche und amerikanische Think-Tanks nutzen, um bestmöglich in ihrem spezifischen Marktkontext zu operieren und auf diesen Einfluss zu nehmen.

 

Zurück