Rahr im Gespräch mit Lukaschenko

Veröffentlicht am 2007-01-22.

Der belorussische Präsident Alexander Lukaschenko traf am 22. Januar Alexander Rahr in seinem Präsidentenpalast zu einem Interview für die Zeitung "Die Welt".

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Im Anschluss an das Interview sprach er mit dem Wissenschaftler der DGAP eine weitere Stunde offen über die Perspektiven der Innen- und Außenpolitik seines Landes. Lukaschenko möchte gerne einen Anscluss an die EU gewinnen, lehnt aber das westliche liberale Modell für sein Land aus. Mit Russland will er keine Wiedervereinigung mehr. Er wäre, so Lukaschenko, nicht drei Mal von seiner Bevölkerung zum Präsidenten gewählt worden, um sein Land von der europäischen Landkarte zu eliminieren. Lukaschenko ist an westlichen Investitionen in Belarus interessiert und wird demnächst Investitionsprogramme, vor allem für deutsche Unternehmer, vorstellen. Von der Bundeskanzlerin Angela Merkel erhofft er sich eine konstruktivere Nachbarschaftspolitik EU-Belarus.

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