In diesem Vortrag analysierte er die zunehmenden geopolitischen Risiken vor dem Hintergrund einer steigenden Importabhängigkeit von Öl- und insbesondere Gasimporten aus politisch instabilen Ländern und Regionen Deutschlands und der EU bis 2030. Aus seiner Sicht liegt die Lösung der europäischen Energieversorgungsprobleme in einem möglichst breiten Energiemix (unter Befürwortung der Kernenergie- und Kohleoption und des Aufbaus des Flüssiggassektors), der Diversifizierung der Öl- und insbesondere Gasimporte, verstärkten Anstrengungen zur Energieffizienz und -einsparung sowie einer möglicgst weitgehenden Kooperation und Koordination der nationalen Energiepolitiken auf der EU-Ebene, um so auf die globalen Herausforderungen besser reagieren zu können.Hierzu gehört auch die Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Energieaußenpolitik, insbesondere auch mit Blick auf Russland.
