Energie, Umwelt und Infrastruktur in Indien und China
Veröffentlicht am 2006-10-16.
Auf der Tagung "Gefährliches Wachstum? Energie, Umwelt und Infrastruktur in Indien und China" des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und des GIGA Instituts für Asienkunde in Zusammenarbeit mit dem DIHK und der Deutschen Gesellschaft für Asienkunde wies Frank Umbach auf die problematische hohe Energienachfrage, die Abhängigkeiten Indiens und Chinas von der Kohle aus Hauptprimärenergiequelle, den Perspektiven für erneuerbare Energien und die Kernenergie, die großen umweltpolitischen Herausforderungen für eine nachhaltige Entwicklung und den politischen Gegenstrategien zur Eindämmung der Umweltkatastrophen hin.
Dabei sprach er sich mit Nachdruck für die Verbesserung der
Energieffizienz und den Einsparmöglichkeiten beim Energieverbrauch in
beiden Ländern aus, die bisher zuwenig beachtet worden sind. Gerade auf
diesen beiden Feldern könnte aus seiner Sicht die EU auch ihre
Expertise und Erfahrungen stärker in die Energiedialoge der EU und
Deutschlands mit beiden aufsteigenden Großmächten einbringen, was auch
neue Exportmöglichkeiten für die deutsche Wirtschaft eröffnen würde.
Gleiches gilt auch für die erneuerbaren Energie und den geplanten
Ausbau der Kernenergie in beiden Ländern.
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