Mangelhafte Koordination der Geheimdienste

Interview mit Henning Riecke
05.01.2010 | ARD Morgenmagazin

Ein nigerianischer Terrorist schmuggelt Sprengstoff an Bord eines Flugzeugs in die USA – und der Geheimdienst überhört die entsprechenden Warnungen. Aus Anlass der kritischen Lagebesprechung im Weißen Haus kommentiert Henning Riecke im ARD Morgenmagazin diesen Fehlschlag. Seit dem 11. September 2001 hat es zwar tiefgreifende Anpassungen in der Zusammenarbeit der sechzehn amerikanischen Geheimdienste gegeben. Ein neuer Geheimdienstdirektor und ein National Counter Terrorism Center sollen die Aktivitäten koordinieren. Allerdings lässt sich die Konkurrenz der Behörden und das Bemühen um Quellenschutz nur schwer ausräumen. „Eine Zusammenlegung der Dienste“, so Riecke auf Nachfrage, „ist aber keine Lösung: In der Vielfalt und Spezialisierung liegt auch eine Stärke bei der Informationsgewinnung.“. Ein nigerianischer Terrorist schmuggelt Sprengstoff an Bord eines Flugzeugs in die USA – und der Geheimdienst überhört die entsprechenden Warnungen. Aus Anlass der kritischen Lagebesprechung im Weißen Haus kommentiert Henning Riecke im ARD Morgenmagazin diesen Fehlschlag. Seit dem 11. September 2001 hat es zwar tiefgreifende Anpassungen in der Zusammenarbeit der sechzehn amerikanischen Geheimdienste gegeben. Ein neuer Geheimdienstdirektor und ein National Counter Terrorism Center sollen die Aktivitäten koordinieren. Allerdings lässt sich die Konkurrenz der Behörden und das Bemühen um Quellenschutz nur schwer ausräumen. „Eine Zusammenlegung der Dienste“, so Riecke auf Nachfrage, „ist aber keine Lösung: In der Vielfalt und Spezialisierung liegt auch eine Stärke bei der Informationsgewinnung.“.

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