Leiser Abschied vom starken Westen

von Eberhard Sandschneider
21.12.2007 | Handelsblatt

Den »Westen«, wie wir ihn zu kennen glaubten, gibt es nicht mehr. Nach dem Ende des Kalten Krieges gab es keine fundamentale Neuordnung, wie nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Daher, so Eberhard Sandschneider, stellt sich nun neben der Sicherheits- zunehmend auch die Systemfrage. Dennoch kommt der Abgesang auf das Abendland wohl zu früh: es gilt das Prinzip Hoffnung, schreibt Sandschneider.

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