»Keine deutsch-französische Krise«

Interview mit Martin Koopmann
13.09.2007 | Libération

Im Gespräch mit der französischen Tageszeitung Libération erklärt Martin Koopmann, dass die im Zuge des letzten deutsch-französischen Gipfels aufgetretenen Differenzen kein Grund seien, von einer bilateralen Krise zu sprechen. Den Beziehungen beider Länder und ihrer Impulsfunktion in Europa werde es mittelfristig zugute kommen, wenn unterschiedliche Einschätzungen nicht kaschiert würden. Sowohl Sarkozy als auch Merkel hätten einen pragmatischeren Zugang zur deutsch-französischen Zusammenarbeit als ihre Vorgänger. Wenn der Dialog künftig mit Umsicht geführt werde, könnten Deutschland und Frankreich in Europa durchaus neue Akzente setzen.

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