Interview mit Martin Koopmann
01.01.2007 |
rencontres - Das deutsch-französische Magazin
Für Deutschland und Frankreich stehen im neuen Jahr große Herausforderungen und Veränderungen an. Ab 1. Januar 2007 übernimmt Deutschland für sechs Monate die EU-Ratspräsidentschaft. In Frankreich wirft die Präsidentschaftswahl im kommenden April ihren Schatten voraus. Martin Koopmann erläutert, wie sich diese Faktoren auf die deutsch-französischen Beziehungen auswirken werden.
von Frank Umbach
04.01.2007 |
Rheinischer Merkur
Frank Umbach diskutiert das Thema Energiesicherheit, wobei er insbesondere den Mangel einer strategischen Orientierung kritisiert. Gerade in der deutschen Energiepolitik fehlen realische Konzepte zur Versorgungssicherheit, so Umbach. Die Debatte um Energieversorgungssicherheit ist laut Umbach zudem zu sehr ideologisch geprägt.
Frank Umbach
05.01.2007 |
Deutsche Welle
Frank Umbach hat die Bedeutung des Uranabkommens für die regionale und globale Energiesicherheit kommentiert und die chinesischen Motive hinterfragt. Von Seiten der autralischen Regierung wurde die militärische Nutzung des Urans explizit ausgeschlossen.
Interview mit Frank Umbach
09.01.2007 |
Hessischer Rundfunk
Frank Umbach äußert sich zur Notwendigkeit einer EU Energieaußenpolitik und analysiert wie dieses Thema im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft diskutiert wird.
von Alexander Rahr
10.01.2007 |
Die Welt
Alexander Rahr kommentiert die jüngsten Entwicklungen im Energiekonflikt zwischen Russland und Weißrussland. Der Gas- und Ölkonflikt zwischen den beiden Ländern bedeutet das Ende der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten. Über ein Jahrzehnt hatte Moskau die Wirtschaften der anderen ehemaligen Sowjetrepubliken mit billigen Rohstoffen versorgt - um sie irgendwann einmal für eine Reintegration mit Russland gefügig zu machen.
10.01.2007 | FAZ
Frank Umbach äußert sich gegenüber der FAZ positiv zu den deutschen Steinkohlesubventionen. Große Förderländer, wie China, werden in Zunkunft immer weniger Kohle auf dem Weltmarkt anbieten, sondern ihren Bedarf z.T. durch Importe decken müssen. Hier sieht Umbach eine neue Chance für die deutsche Steinkohleindustrie.
Interview mit Alexander Rahr
10.01.2007 |
Netzeitung
Der Ton zwischen Russland und seinen Energiekunden wird schärfer. Am deutlichsten zeigt sich dies im Streit zwischen Russland und Weißrussland. Europa muss sich auf eine neue Epoche der Energiediplomatie einstellen, sagt Alexander Rahr. Die Zeiten, in denen Russland alles unterschrieben hat, was der Westen vorgelegt hat, sind vorbei - Russland ist der Stärkere geworden.
Interview mit Josef Braml
10.01.2007 |
Deutsche Welle
US Präsident Bush wird heute seine neue Irakstrategie vorstellen. Dabei hat er nur zwei Optionen das Land zu stabilisieren: mehr eigene Truppen oder mehr Ausbildung irakischer Sicherheitskräfte. Josef Braml erklärt, in wie weit die neue Strategie von der öffentlichen Meinung in Amerika beeinflusst wird.
Interview mit Frank Umbach
11.01.2007 |
onruhr.de
Frank Umbach äußert sich zu den Möglichkeiten und Grenzen der Entwicklung und Nutzung alternativer Energieträger. Er geht dabei davon aus, dass mit einer Substitution herkömmlicher Energieträger nicht vor 2030 zu rechnen ist und mahnt daher eine effektive Nutzung bisheriger Energiequellen einschließlich der Kernenergie an.
18.01.2007 | Spiegel online
Spiegel online berichtet ausführlich über die Veranstaltung der DGAP am 17. Januar 2007 mit Gerhard Schröder und dem russischen Präsidentenberater Igor Schuwalow. Das Urteil über Schröders Auftritt fällt hart aus: Die Verteidigung Wladimir Putins scheint zur Ersatzdroge für den Altkanzler geworden zu sein. Er verteidige seinen Freund gegen "antirussische Reflexe" - als sei er Putins Pressesprecher.
Interview mit Alexander Rahr
21.01.2007 |
Netzzeitung
Wird sich Russland Schritt für Schritt von Europa abwenden? Wie groß ist unsere Abhängigkeit von der neuen Energiesupermacht wirklich? Wer wird der Nachfolge von Präsident Putin antreten? Diese und andere Fragen beantwortet Alexander Rahr im Gespräch mit Netzeitung.de
Interview mit Alexander Rahr
23.01.2007 |
Russia Profile
Die Podiumsdiskussion mit Gerhard Schröder und dem russischen G8 Sherpa Igor Schuwalow hat in den deutschen Medien eine heftige Debatte ausgelöst. Alexander Rahr erklärt, warum die deutsche Presse so kritisch mit dem Altkanzler umgeht.
Interview mit Frank umbach
23.01.2007 |
Deutsche Welle
Frank Umbach hat die strategischen Interessen der USA und Polens an einem Radarsystem analysiert. Er misst der Bedeutung des Systems im Rahmen eines regionalen Raketenabwehrsystems angesichts der Bedrohung durch das iranische Nuklearprogramm große Bedeutung zu.
Interview mit Frank Umbach
26.01.2007 |
wdr.de
subventionierte Steinkohlebergbau in Deutschland abgeschafft sein –trotz der Proteste tausender Arbeitnehmer und den zahlreich geäußerten Bedenken wirtschaftlicher Vertreter. Im Gespräch mit wdr.de erörtert Frank Umbach das Für und Wieder des Kohlebergbaus und beschäftigt sich dabei nicht nur mit wirtschaftlichen und ökologischen Faktoren, sondern räumt auch der Frage nach der Sicherheit unserer künftigen Energieversorgung einen hohen Stellenwert ein.
von Ingo Way
29.01.2007 |
Der Tagesspiegel
Das neue Buch – Ethical Realism – des derzeitigen Alfred von Oppenheim-Scholars der DGAP, John Hulsman, ist Gegenstand einer ausführlichen Rezension im Tagesspiegel. „Ethical Realism“ beschäftigt sich mit der Frage, welche neue Rolle die USA nach dem Scheitern der Irak-Mission und dem sich verändernden weltpolitischen Gefüge, in Zukunft einnehmen sollte.
Interview mit Frank Umbach
01.02.2007 |
Politische Studien
Im "Zeitgespräch" in der Fachzeitschrift "Politische Studien" nimmt Frank Umbach ausführlich Stellung zu Fragen der deutschen und europäischen Energiesicherheit vor dem Hintergrund der deutschen EU-Präsidentschaft. Dabei analysiert und kommentiert er sowohl die Bedeutung des Themas auf der deutschen und internationalen Agenda, die umstrittene Ostseepipeline, die Notwendigkeit einer europäischen Energiesicherheitsstrategie, die Abhängigkeit von Energielieferstaaten (wie Russlalnd) und den Lehren früherer Energiekrisen für die zukünftige Versorgungssicherheit Deutschlands und der EU, den deutschen Ausstieg aus der Atomenergie, den wachsenden Energiebedarf Asiens (China, Indien), der Konzentration der verbleibenden Erdölressourcen in der islamischen Welt und dem Persischen Golf (wie Saudi Arabien und Iran) und deren außen- sowie sicherheitspolitischen Auswirkungen und die energie- sowie außenpolitischen Konsequenzen neuer Achsenbildung, wie zwischen Iran und Venezuela.
01.02.2007 | Y. Magazin der Bundeswehr
Y. Magazin der Bundeswehr würdigt Frank Umbachs Buch "Globale Energiesischerheit" als "Standardwerk in Sachen Energiesicherheit", das auch vor "unbequemen Wahrheiten" nicht zurückschrecke.
01.02.2007 | Y. Magazin der Bundeswehr
Über die Zukunft der Energieversorgung debattiert Frank Umbach in der European School of Governance mit anderen Energiesicherheitsexperten. Dabei spricht er sich für eine Entideologisierung der deutschen Energiedebatte sowie eine Rehabilitierung fossiler Energieträger aber auch der Kernenergie aus. Das Gespräch ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Y. Magazin der Bundeswehr abgedruckt.
05.02.2007 | Rheinische Post, Welt und Welt am Sonntag
Die Rede von Ministerpräsident Rüttgers am 29. Januar 2007 in der DGAP hat in Politik und Medien eine heftige Debatte ausgelöst. Während Gregor Mayntz in der Rheinischen Post vom 31. Januar noch von "Rüttgers, dem Außenpolitiker" spricht, meint Alan Posener in der Welt am Sonntag vom 4. Februar 2007, dass sich Rüttgers mit "gemeingefährlichen und naiven" Aussagen mehrfach blamierte. Daraufhin schalteten sich auch führende Politiker aus Union und FDP ein und nannten Rüttgers Äußerungen "indiskutabel".
Interview mit Frank Umbach
14.02.2007 |
Deutsche Welle
In einem Radiointerview hat Frank Umbach die intensiven Reisevorbereitungen des chinesischen Ministerpräisdenten nach Japan analysiert und kommentiert. Vor diesem Hintergrund sprach er auch die aktuellen Konflikte im bilateralen Verhältnis und die Perspektiven für die beiderseitigen wirtschaftlichen und politischen Beziehungen an.
Interview mit Josef Braml
14.02.2007 |
uniRadio Berlin-Brandenburg
Josef Braml erläutert die unterschiedlichen Positionen sowie Stärken und Schwächen der demokratischen Präsidentschaftskandidaten.
Interview mit Josef Braml
16.02.2007 |
uniRadio Berlin-Brandenburg
Josef Braml erläutert die unterschiedlichen Positionen sowie Stärken und Schwächen der republikanischen Präsidentschaftskandidaten.
von Alexander Rahr
19.02.2007 |
Die Welt
Angesichts der schwindenden Unterstützung eines NATO Betritts der Ukraine durch das Volk, schlug Premierminister Janukowytsch an, ein "schwedisches Modell" für sein Land vor. In der Wirtschaftspolitik strebt Janukowytsch allerdings weiter nach Westen und öffnet sein Land für ausländische Investoren. Gerade deutsches Fachwissen ist erwünscht.
Interview mit Martin Koopmann
25.02.2007 |
Bericht aus Berlin
Im Bericht aus Berlin nimmt der Frankreich-Experte der DGAP, Martin Koopmann, zu den deutsch-französischen Auseinandersetzungen über die Restrukturierung des Airbus-Konzerns Stellung.
Interview mit Martin Koopmann
27.02.2007 |
Ouest-France
In Frankreich laufen die Vorbereitungen für die Präsidentschaftwahlen auf Hochtouren. Martin Koopmann analysiert den Wahlkampf und ist sich sicher: Frankreich will die Veränderung. Dies könne das Land aber nur mit einer neuen Generation von Politikern und weniger "franko-französischen Reflexen" erreichen.
Interview mit Frank Umbach
28.02.2007 |
ORF Weltjournal
In der Sendung "Weltjournal" des ORF stand Frank Umbach ausführlich Rede und Antwort zu Fragen der europäischen und internationalen Energiesicherheit. Dabei sprach er sowohl über die jüngsten Energiekonflikte zwischen der EU und Russland wie auch über den Bau der Ostsseepipeline, eine mögliche Gas-OPEC, den rapide zunehmenden Energiebedarf Asiens sowie über die weltweiten Renationalisierungstrends auf den Energiemärkten und die Konsquenzen für die EU.
Interview mit Alexander Rahr
28.02.2007 |
Eurasisches Magzin
Wladimir Putins Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat großes Aufsehen erregt. Alexander Rahr spricht in einem Interview ausführlich über Barrieren zwischen Europa und Russland, die eine engere Zusammenarbeit im Zuge einer neuen „Wirtschafts- und Sicherheitsarchitektur Europas“ behindern. Dabei thematisiert er die zunehmende Isolation Russlands und die Reaktion des Westens auf einen selbstbewussten Wladimir Putin. Neben Kritik an der skeptischen Wahrnehmung außenpolitischer Eliten Europas, fordert der Programmdirektor der Körber Arbeitsstelle Russland / GUS einen Wechsel in der russischen Kommunikation.
von Alexander Rahr
01.03.2007 |
The Washington Quarterly
Die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland nehmen eine Sonderstellung in Europa ein. Deutsche Eliten bezeichnen den ehemaligen Sowjetstaat mittlerweile als „wahren Freund“. Alexander Rahr thematisiert in einem Essay die besondere Beziehung zwischen Deutschland und Russland. Der Russlandexperte der DGAP geht dabei auf die deutsch-russische Außenpolitik unter Bundeskanzlerin Angela Merkel ein und analysiert aktuelle politische Themen, so z.B. das sensible Feld der Energiepolitik.
von Stefan Nicola
01.03.2007 |
UIP.com
Der Deutschlandkorrespondent der amerikanischen Nachrichtenagentur UPI schreibt über den Vortrag des ukrainischen Premierministers Viktor Janukowytsch in der DGAP.
Interview mit Martin Koopmann
07.03.2007 |
Arte-Info
In Frankreich geht der Präsidentschaftswahlkampf in die heiße Phase. Sowohl Nicolas Sarkozy als auch Segolene Royal haben angekündigt, die Unabhängkeit der Europäischen Zentralbank aufheben zu wollen. Martin Koopmann hält diese Äußerungen für reinen Populismus.
Interview mit Jan Techau
07.03.2007 |
Deutschlandradio
Die EU steckt in einer Krise. Nach den gescheiterten Volksabstimmungen in Frankreich und den Niederlanden weiß niemand mehr wohin die EU steuert. Jan Techau erklärt, dass die Union neue Konzepte brauche, nachdem die alten überholt seien.
Interview mit Jan Techau
10.03.2007 |
inforadio - Druck&Blog
In der Sendung Druck&Blog des RBB werden regelmäßig wissenschaftliche Artikel vorgestellt. Moderator Oliver Rehlinger diskutierte mit Jan Techau über Timothy Garton Ashs »Europas wahre Geschichten«. Dabei erklärt Techau, dass Europa durchaus mehr sei als eine Geschichte. Ashs Artikel, so Techau, gäbe dem europäischen Projekt wieder eine Richtung.
Interview mit Martin Koopmann
12.03.2007 |
Arte-Info
In Frankreich geht der Präsidentschaftswahlkampf in die heiße Phase. Sowohl Nicolas Sarkozy als auch Ségolène Royal haben die Unabhängkeit der Europäischen Zentralbank in Frage gestellt. Martin Koopmann hält diese Äußerungen für Wahlkampfrhetorik, die dem deutsch-französischen Verhältnis allerdings Schaden zufügen könne.
Interview mit Martin Koopmann
12.03.2007 |
Radio France Internationale
Der Verzicht von Präsident Jacques Chirac auf eine erneute Präsidentschaftskandidatur sorgt auch in Deutschland für Gesprächsstoff. Martin Koopmann erklärt, dass die deutsch-französischen Beziehungen für Chiracs Europapolitik zwar eine zentrale Rolle gespielt hätten. Die bilaterale Kooperation habe jedoch kaum zu einem Mehrwert für die Europäische Union geführt.
16.03.2007 | Financial Times Deutschland
Das Abkommen zum Bau einer Erdölpipeline vom Schwarzen Meer bis zur Ägäis, unterzeichnet von Russland, Griechenland und Bulgarien, wird mit Skepsis betrachtet. Eine Konstruktion der geplanten Nabucco-Pipeline, welche Gas unter anderem aus der Kaspi-Region nach Europa liefern soll, ohne Russland zu durchlaufen, könnte somit gefährdet werden. Frank Umbach, Energieexperte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, äußert sich dazu in der Financial Times Deutschland.
von Alexander Rahr
16.03.2007 |
Die Welt
Im nächsten Jahr wird die Amtszeit von Präsident Putin enden. Die Anfang März abgehaltenen lokalen Wahlen galten als Generalprobe für die Präsidentschaftwahlen 2008. Alexander Rahr erklärt, warum Putin die Hauptakteure seiner Mannschaft - Medwedew und Iwanow - plötzlich in zwei getrennten Lagern gegeneinander antreten lässt.
Interview mit Christoph Grams
20.03.2007 |
Märkische Allgemeine
Im Streit um die geplante US-Raketenabwehr verfolge Russland seine eigenen Ziele, so Christoph Grams in der Märkischen Allgemeinen. Wie im Energiestreit versteht es Präsident Putin das Thema Raketenabwehr zu instrumentalisieren, um die Europäer zu spalten. Grams erklärt auch, dass Europa auf den Schutz durch das US-Raketenabwehrsystem angewiesen ist, weil 20 Jahre Forschung und Entwicklung in den USA nicht so leicht aufzuholen seien.
20.03.2007 | ddp-Interview
Die »Raketendebatte« erhitzt die Gemüter der Regierungskoalition. Experten halten die Thematisierung des Raketenschilds für eine Scheindebatte, die von Parteien benutzt werde, um ihr Profil zu schärfen. Henning Riecke äußert sich diesbezüglich zustimmend gegenüber der Nachrichtenagentur ddp. Darüber hinaus stellt Riecke unter anderem die elementare Rolle Russlands fest. Das Thema könne von der Bundesregierung für einen intensiven Dialog mit Russland genutzt werden, so der Sicherheitsexperte der DGAP.
von Jan Techau
21.03.2007 |
Berliner Republik
Die nächsten ein bis zwei Jahre entscheiden darüber, auf welchem Fundament das Verhältnis zwischen Europa und den USA in den kommenden Jahrzehnten stehen wird. Jan Techau gibt Antworten und schreibt in der Berliner Republik, dass der transatlantische Moment gekommen sei.
von Peter Sturm
21.03.2007 |
FAZ
»Eberhard Sandschneider bringt Chinas Frechheiten und Weltmachtambitionen auf den Punkt«, befindet Peter Sturm im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 21. März 2007. Er rezensiert »Globale Rivalen – Chinas unheimlicher Aufstieg und die Ohnmacht des Westens«, das neue Sachbuch von Eberhard Sandschneider, China-Experte und Otto Wolff-Direktor des Forschungsinstitutes der DGAP. Sandschneider beschäftigt sich in seinem Sachbuch mit Chinas Entwicklung zu einer Weltmacht und setzt diese in einen internationalen Kontext.
Interview mit Stephen Bastos
21.03.2007 |
Le Monde
Die Reise von Bundeskanzlerin Merkel nach Polen wurde in ganz Europa intensiv beobachtet. Stephen Bastos erklärt in der französischen Tageszeitung Le Monde, dass der Besuch sehr wichtig für den Aufbau einer Vertrauensbeziehung gewesen sei. Dabei unterstrich er die Bedeutung des privaten Teils des Besuchs. In Polen sei das Signal angekommen, dass es im Interesse Polens liege, eine starke EU zu haben, so Bastos.
Interview mit Martin Koopmann
21.03.2007 |
Radio France Internationale
Martin Koopmann, DGAP Frankreich Experte, spricht mit dem französischen Sender RFI über 50 Jahre EU und die bevorstehenden Feierlichkeiten in Berlin.
Interview mit Henning Riecke
22.03.2007 |
Népszabadság
In der ungarischen Tageszeitung Népszabadság äußert sich Henning Riecke zu dem geplanten US Raketenabwehrsystem in Polen und Tschechien.
Expertenchat mit Jan Techau
25.03.2007 |
ZDF.de
Im Chat von ZDF.de beantwortet der DGAP Europaexperte Jan Techau die Fragen der Zuschauer zur Berliner Erklärung und 50 Jahre EU.
Interview mit Jan Techau
25.03.2007 |
Berlin direkt
Die EU feiert ihren 50. Geburtstag. Nicht nur eine Gelegenheit zurück zu blicken, sondern auch über die künftigen Herausforderungen zu sprechen. Jan Techau erklärt, was die deutsche Ratspräsidentschaft noch erreichen muss bis zum Gipfel im Juni.
Interview mit Frank Umbach
02.04.2007 |
Deutsche Welle
In einem Interview mit der Deutschen Welle hat Frank Umbach die jüngste Eskalation im Territorial- und Gasressourcenkonflikt im Ostchinesischen Meer kommentiert. Chinas Ankündigung, künftig verstärkt militärische Patrouillenfahrten durchzuführen und die japanischen Reaktionen im Vorfeld des Besuchs des chinesischen Ministerpräsidenten in Japan waren ebenfalls Thema des Interviews.
Interview mit John Hulsman
03.04.2007 |
Handelsblatt
John Hulsman, Alfred von Oppenheim-Scholar der DGAP, kommentiert den U.S. Wahlkampf, in dem die Kandidaten sehr früh enorme Spendengelder einsammeln müssen, um im richtigen Wahlkampf bestehen zu können. Der Überraschungskandidat im Kampf um die Spendengelder heißt Mitt Romney und erstaunt die Politologen. Hulsman ist allerdings skeptisch, ob Romney seine Spendenmillionen auch in Wählerstimmen Ummünzen kann.
Interview mit Alexander Rahr
03.04.2007 |
globalsecurity.org
Die Ukraine erregt momentan neben Russland in Osteuropa die Gemüter des Westens. Der Eurasien-Experte der DGAP, Alexander Rahr, gibt in einem Interview mit ››globalsecurity.org‹‹ Aufschluss über fehlende demokratische Prozesse in der Ukraine. Dabei verweist er auf die Popularität alter Strukturen in der Ukraine und anderen Staaten, wie Georgien und der Kirgisischen Republik, und beleuchtet die dortigen defekten Demokratien.
Interview mit Alexander Rahr
04.04.2007 |
Kölner Stadt-Anzeiger
In der Ukraine hat der Präsident das Parlament aufgelöst. Im Westen wächst die Sorge, die Ukraine könne sich in ein prorussisches und ein prowestliches Lager spalten. Alexander Rahr fordert die EU und Russland auf, gemeinsam nach einer Lösung der Krise zu suchen.
von Frank Umbach
10.04.2007 |
Financial Times Deutschland
Nach der Auflösung des ukrainischen Parlaments vor wenigen Tagen spitzt sich die Krise in der Ukraine weiter zu. Frank Umbach rät, dass sich Deutschland und die EU auf die Seite von Präsident Juschtschenko stellen sollten, da er zum Garanten für die Energiesischerheit der EU werden könnte.
Interview mit Martin Koopmann
10.04.2007 |
UIP.com
Der Wahlkampf in Frankreich ist in die heiße Phase eingetreten. Dennoch sind laut einer Umfrage 42 Prozent der Wähler in Frankreich noch unentschlossen, wen sie zum Nachfolger des scheidenden Präsidenten Chirac wählen wollen. Martin Koopmann erklärt, dass die Franzosen zunehmend an ihren Politikern zweifeln.
Interview mit Alexander Rahr
12.04.2007 |
DW-World
In der Ukraine herrscht derzeit politisches Chaos. Als Mitglied einer internationalen Vermittlergruppe der Yalta European Strategy erklärt Alexander Rahr wie man in dem Machtkampf einen Kompromiss zu erzielen versucht.
von Frank Umbach
12.04.2007 |
Rheinischer Merkur
Die Nachfrage nach dem begehrten Rohstoff Erdgas steigt unaufhaltsam, zeitgleich wird es für Lieferantenstaaten schwieriger darauf zu reagieren. Frank Umbach beschreibt den Versorgungsengpass Russlands, den der russische Präsident Wladimir Putin bereits öffentlich eingeräumt hat. Die von Russland energiepolitisch abhängige Europäische Union müsse Lieferengpässe befürchten, so Frank Umbach. Er weist im Artikel auf die Erschließung neuer Gasquellen, die dringend nötig seien, um die Nachfrage weiterhin zu befriedigen.
Interview mit Alexander Rahr
19.04.2007 |
ARD-Morgenmagazin
Trotz frühsommerlicher Temperaturen bleibt das Thema Energiesicherheit aktuell. Alexander Rahr beantwortet im ARD Morgenmagazin Fragen zur Abhängigkeit Deutschlands von Russischen Energielieferungen.
Interview mit Fritjof von Nordenskjöld
20.04.2007 |
HR Info
Im Gespräch mit dem Hessischen Rundfunk analysiert Fritjof von Nordenskjöld die Stimmung in Frankreich vor der Wahl und berichtet aus seiner Zeit als Botschafter in Paris.
Interview mit Martin Koopmann
22.04.2007 |
Deutschlandfunk
Frankreich hat gewählt. Die Überraschung ist, dass es im Grunde keine Überraschung gab. Beim ersten Wahlgang haben sich Nicolas Sarkozy und Ségolène Royal für die Stichwahl in zwei Wochen qualifiziert. Martin Koopmann kommentiert im Deutschlandfunk das Ergebnis des ersten Durchgangs.
von Sabine Muscat
23.04.2007 |
Financial Times Deutschland
»Globale Rivalen«, das neuste Buch von Prof. Dr. Eberhard Sandschneider, Otto Wolff-Direktors des Forschungsinstituts der DGAP, wurde von Sabine Muscat am 23. April 2007 in der Financial Times Deutschland rezensiert. Dabei verglich sie »Globale Rivalen« mit dem bekannten Werk »Weltkrieg um Wohlstand« von Gabor Steingart und lobte dabei Sandschneiders Perspektive der inneren Betrachtung Chinas als »wohltuend« gegenüber Steingarts Sicht der Dinge.
Interview mit Martin Koopmann
23.04.2007 |
HR Info
Nach dem ersten Wahlgang beantwortet Martin Koopmann Fragen zu den möglichen Folgen der französischen Präsidentschaftswahlen für die deutsch-französischen Beziehungen. Eine pragmatische Lösung der EU-Verfassungskrise scheine mit Nicolas Sarkozy zwar leichter. Doch müssten sowohl Sarkozy als auch Ségolène Royal ihre Bereitschaft für eine konstruktive Zusammenarbeit mit Deutschland in der Praxis unter Beweis stellen.
Interview mit Martin Koopmann
23.04.2007 |
TF1
Im Gespräch mit dem französischen Fernsehsender TF1 erörtert Martin Koopmann die Perspektiven künftiger deutsch-französischer Beziehungen unter einem Präsidenten Sarkozy bzw. einer Präsidentin Royal. Aus deutscher Sicht sei vor allem wichtig, dass Frankreich, zwei Jahre nach dem gescheiterten Referendum zum EU-Verfassungsvertrag, seine Handlungsfähigkeit in Europa wiederfinde.
Interview mit Alexander Rahr
24.04.2007 |
N24
Anlässlich des Todes des ehemaligen russischen Präsidenten Boris Jelzin sprach Alexander Rahr mit N24 über die Entwicklung Russlands seit den 90er Jahren.
Interview mit Alexander Rahr
24.04.2007 |
UIP.com
Am Montag starb der ehemalige russische Präsident Jelzin im Alter von 76 Jahren unerwartet an Herzversagen. Alexander Rahr erklärt im Gespräch mit United Press International, dass Jelzin zwar wichtige Schritte in Richung Demokratie unternommen hat, aber in seiner zweiten Amtszeit fast alles zerstört hat, was er aufgebaut hat.
Interview mit Martin Koopmann
24.04.2007 |
Berliner Zeitung
Nach der ersten Wahlrunde in Frankreich meint Martin Koopmann, dass Nicolas Sarcozy die besseren Chancen habe. Auch wenn in der Vergangenheit der Zweitplatzierte in der Stichwahl doch noch gewinnen konnte, werde es dieses Mal schwer für Ségolène Royal die Wähler um Fancois Bayrou für sich zu gewinnen.
Interview mit Martin Koopmann
24.04.2007 |
Radio France Internationale
Das Ergebnis der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich beschäftigt die Presse. Martin Koopmann erkläutert die Vor- und Nachteile der beiden Kandidaten Sarkozy und Royal und analysiert die Zukunft der deutsch-französischen Beziehung unter dem einen oder der anderen.
von Harald Loch
24.04.2007 |
Kölner Stadt-Anzeiger
Zurzeit fehlt es nicht an Büchern zu Chinas wirtschaftlichem Aufstieg. Harald Loch sortiert die Spreu vom Weizen und schätzt Eberhard Sandschneiders »Globale Rivalen« als interessantes Werk für das allgemeine Publikum ein.
von Alexander Rahr
25.04.2007 |
Rossijskaja gazeta
Alexander Rahr kommentiert in der russischen Tageszeitung Rossijskaja gazeta den Ausgang der ersten Runde in den französischen Präsidentschaftswahlen.
Interview mit Alexander Rahr
25.04.2007 |
Phoenix
In der Phoenix Runde sprach Alexander Rahr mit anderen führenden Russland-Experten über Wladimir Putins Demokratieverständnis.
von Alexander Rahr
25.04.2007 |
Die Welt
Der ehemalige russische Präsident Jelzin war ein Garant für ein liberales Russland, meint Alexander Rahr. Das Russland Jelzins erschien im Westen weniger bedrohlich als das heutige Russland. Trotz vieler Fehler, die Jelzin gemacht hat, gilt er im Westen immer noch als Muster-Reformer und Demokrat.
Interview mit Alexander Rahr
26.04.2007 |
RTL Nachtjournal
Alexander Rahr äußerte sich im RTL Nachtjournal zum Thema Raketenabwehrsystem und Russlands Pläne aus dem Abrüstungsvertrag auszusteigen.
Interview mit Alexander Rahr
27.04.2007 |
ZDF-Morgenmagazin
Alexander Rahr kommentierte im ZDF-Morgenmagazin live Putins Rede zur Lage der Nation.
Interview mit Alexander Rahr
27.04.2007 |
Spiegel online
Russland droht damit, aus den Abrüstungsverträgen auszusteigen. Der Westen ist irritiert. Alexander Rahr sagt, die Nato und die USA sind mitverantwortlich für das angekühlte Verhältnis.
Interview mit Alexander Rahr
28.04.2007 |
sueddeutsche.de
Der russische Präsident hat keine Angst vor den US-Raketenschutzschild. Er fühlt sich aber vom Westen getäuscht und poltert daher gegen die USA und Europa, sagt Alexander Rahr.
Interview mit Alexander Rahr
28.04.2007 |
Deutschlandradio
Ein neuer Kalter Krieg ist trotz der jüngsten Spannungen zwischen Russland und dem Westen nicht zu erwarten, sagt Alexander Rahr. Wohl aber befänden wir uns in einer Epoche des kalten Friedens, so der DGAP Russland-Experte.
Interview mit Josef Braml
30.04.2007 |
n-tv
Anlässlich des EU-USA-Gipfels in Washington erläutert Josef Braml welche Ziele vereinbart werden und wie sie umgesetzt werden können. Dabei begrüßt Braml die Absicht, die transatlantische Wirtschaftsintegration voranzutreiben. Dieses Projekt müsse aber langfristig angelegt sein und Handels- und Investitionsbarrieren auf beiden Seiten des Atlantiks tatsächlich abgebaut werden, so Braml.
von Jan Techau
01.05.2007 |
Diplomatisches Magazin
Nach den Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag der EU fordert Jan Techau praktische Politik, die Europa überlebensfähig macht, statt kleinherziger Reformstreitereien.
von Rüdiger Moniac
01.05.2007 |
Europäische Sicherheit
Die jüngst in der Reihe »DGAP-Schriften zur Internationalen Politik« erschienene Dissertation von Christoph Grams wird von Rüdiger Moniac als sehr genaue Untersuchung und wissenschaftlcihes Neuland bezeichnet. Grams gelänge es, die Thematik überzeugend zu erschließen und zudem einen Blick in die Zukunft zu wagen, so Moniac.
Interview mit Martin Koopmann
04.05.2007 |
heute.de
Kurz vor der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich spricht der DGAP Frankreich-Experte Martin Koopmann mit heute.de über die beiden Kandidaten in der Stichwahl.
Interview mit Martin Koopmann
06.05.2007 |
Deutschlandfunk
Nicolas Sarkozy, Vorsitzender der konservativen UMP, wird zum neuen Staatspräsidenten Frankreichs gewählt. Damit endet die Ära von Jacques Chirac, der zwölf Jahre an der Spitze des französischen Staates stand. Martin Koopmann kommentiert im Deutschlandfunk den Ausgang der Präsidentschaftswahlen.
Interview mit Martin Koopmann
07.05.2007 |
ARD
In einem Interview mit dem ARD-Magazin EinsExtra Aktuell erklärt Martin Koopmann, dass mit der Wahl von Nicolas Sarkozy zum französischen Staatspräsidenten ein nüchternerer Ton in die deutsch-französischen Beziehungen einziehen werde. Wenn dies jedoch mit einer stärkeren Öffnung des bilateralen Verhältnisses für Dritte einhergehe, gebe es mittelfristig durchaus Aussichten für neue, konstruktive Impulse aus Berlin und Paris für Europa. Gleichwohl müsse Sarkozy erst noch den Beweis antreten, dass er den Wert des Acquis communautaire anerkennen und weiterentwickeln will.
Interview mit Martin Koopmann
07.05.2007 |
arte info
Am Morgen nach den Präsidentschaftswahlen in Frankreich hatte die DGAP zu einem Early Bird Breakfast geladen und erste Analysen präsentiert. Arte hat in seiner Nachrichtensendung arte info ausführlich über die Veranstaltung berichtet und Interviews mit den Podiumsgästen und dem Publikum geführt.
Interview mit Martin Koopmann
08.05.2007 |
France 2
Im französischen Fernsehsender France 2 nimmt Martin Koopmann zu den Auswirkungen der französischen Präsidentschaftswahlen auf die deutsch-französischen Beziehungen Stellung. In Deutschland kenne man die Vorstellungen Sarkozys, der eher auf eine verstärkte Kooperation unter den großen EU-Staaten setze. Berlin werde daher den besonderen Wert der bilateralen Beziehungen mit Paris in Zukunft betonen und sich zugleich für eine konsequente Öffnung des deutsch-französischen Verhältnisses für Dritte einsetzen.
Interview mit Martin Koopmann
08.05.2007 |
UPI.com
Nach dem Sieg von Nicolas Sarkozy bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich kann sich das Land wieder auf der europäischen Bühne zurück melden. Martin Koopmann äußerte im Gespräch mit UPI sogar die Hoffnung, dass es nun zu einer raschen Lösung der Verfassungsfrage kommt.
Interview mit Martin Koopmann
08.05.2007 |
Mainichi Shimbun
Auch in Japan ist das Interesse am Ausgang der Präsidentschaftswahlen in Frankreich groß. Martin Koopmann erklärt, warum Sarkozys Wahlsieg in Deutschland begrüßt wird und gibt einen Ausblick auf die deutsch-französischen Beziehungen.
Interview mit Alexander Rahr
15.05.2007 |
CNBC Europe
Alexander Rahr nahm an einem von der Shell AG geförderten Streitgespräch zum Thema »Globale Energiesicherheit« teil und erläuterte die Rolle Russlands auf dem globalen Energiemarkt.
Interview mit Alexander Rahr
15.05.2007 |
ARD, n-TV
Kurz vor dem EU-Russland-Gipfel eilt Frank-Walter Steinmeier nach Moskau, um die Wogen zu glätten. In den vergangenen Tagen war die Stimmung immer weiter eskaliert. Der DGAP Russland-Experte Alexander Rahr analysiert Steinmeiers Bemühungen und lotet die Chancen für einen erfolgreichen Gipfel in Samara aus.
Interview mit Martin Koopmann
16.05.2007 |
Radio France Internationale
In einem Radiointerview mit Radio France Internationale blickt Martin Koopmann noch einmal auf die Ära Chirac zurück und analysiert die Innen-, Europa- und Außenpolitik in den zwölf Amtsjahren des ehemaligen Präsidenten. Innenpolitisch hinterlasse Chirac einen erheblichen Reformstau, europapolitisch habe er eine der größten Krisen des Integrationsprozesses ausgelöst. Sarkozy sei mit hohen Erwartungen konfrontiert. Innen- wie europapolitisch werde es darauf ankommen, ob es ihm gelinge, sich für seine politischen Ziele Unterstützung zu sichern, sei es bei den französischen Sozialpartnern für wirtschaftspolitische Reformen oder unter den übrigen EU-Mitgliedern für europäische Projekte.
Interview mit Martin Koopmann
16.05.2007 |
n-tv
Martin Koopmann nimmt zum Besuch des neuen französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy in Deutschland Stellung. Mit Sarkozy werde es die Chance geben, auf europäischer Ebene nach neuen Lösungsansätzen für alte Probleme zu suchen. Sarkozy sei kein Europäer à la Monnet, Schuman oder Giscard. Er wisse jedoch, dass er Europa brauche, um eigenen französischen Interessen dienen zu können. Zudem sei er in seinem eigenen politischen Umfeld von proeuropäischen Politikern umgeben, auf die die Bundesregierung nun verstärkt zugehen müsse.
Interview mit Martin Koopmann
16.05.2007 |
Deutsche Welle
In einem Rundfunkinterview mit dem englischen Dienst der Deutschen Welle analysiert Martin Koopmann unter anderem die innenpolitischen Folgen des Wahlsiegs von Nicolas Sarkozy. Sarkozy werde sich bemühen, schnell eine wichtige Reforminitiativen, etwa in der Arbeitsmarktpolitik, zu ergreifen. Auf europäischer Ebene werde er sehr wahrscheinlich einen guten Start erleben, da sein Vorschlag eines vereinfachten Verfassungsvertrages die Grundlage für Lösung der gegenwärtigen EU-Krise sein werde.
Interview mit Martin Koopmann
16.05.2007 |
France 2
Im französischen Fernsehsender France 2 beantwortet Martin Koopmann Fragen zur Bedeutung des ersten Staatsbesuchs des neuen französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy in Deutschland. Sarkozy besuche nicht nur den Partner Frankreichs sondern statte auch der deutschen EU-Ratspräsidentin Angela Merkel einen ersten Besuch ab. Für Sarkozy werde Deutschland ein wichtiger Partner bleiben, er werde sich jedoch nachhaltig für pragmatische Beziehungen zu anderen EU-Partnern einsetzen.
Interview mit Martin Koopmann
16.05.2007 |
ORF
In den Abendnachrichten des ORF erörtert Martin Koopmann die Europa- und Außenpolitik des neuen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy. In den transatlantischen Beziehungen seien die Aussichten für einen entspannteren Dialog zwischen Amerikanern und Europäern größer. Dies dürfe jedoch nicht mit einer Amerikanisierung der französischen Außenpolitik verwechselt werden.
Interview mit Martin Koopmann
16.05.2007 |
ARD-Morgenmagazin
Martin Koopmann nimmt zur künftigen Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen und der französischen Europapolitik unter dem neuen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy Stellung. Die Beziehungen zu Deutschland würden auch für Sarkozy von hoher Bedeutung sein, es komme darauf an, zügig gemeinsame europapolitische Projekte zu entwickeln, nach Möglichkeit unter Einschluss weiterer Partner in der EU. Die deutsch-französischen Beziehungen müssten ihren Nutzen in der Praxis unter Beweis stellen.
Interview mit Alexander Rahr
16.05.2007 |
Format
Im Gespräch mit dem österreichischen Magazin »Format« erklärt DGAP Russland-Experte warum der Westen mit Russland immer öfter in Konflikt gerät. Rahr ist sich aber sicher, dass es keinen neuen Kalten Krieg geben werde.
16.05.2007 | verkehrsrundschau.de
Das neueste Buch von Eberhard Sandschneider wird als »kurzweiliger Abstecher ins Reich der Mitte« gelobt.
Interview mit Martin Koopmann
17.05.2007 |
Die Welt
Seine erste Reise führte den neuen französischen Präsidenten nach Berlin. Nicolas Sarkozy traf sich mit Bundeskanzlerin Merkel nur Stunden nach seinem Amtsantritt. Martin Koopmann erläutert, was Deutschland von Sarkozy erwarten kann.
18.05.2007 | Vremya Novostey
Am 14. Mai 2007 traf sich das »U.S.-EU Partnership Committee for Ukraine« in der DGAP, um über die aktuelle Lage in der Ukraine zu diskutieren. Die russische Tageszeitung Vremya Novostey berichtet über das Treffen unter dem Vorsitz von Zbigniew Brzezinski.
von Gerd Appenzeller
18.05.2007 |
Der Tagesspiegel
Am 15. Mai 2007 hat die DGAP das neue »Zentrum für Mittel- und Osteuropa der Robert Bosch Stiftung« offiziell eröffnet. Gerd Appenzeller war bei der Eröffnung und berichtet über die Podiumsdiskussion mit Richard von Weizsäcker, Tomás Kafka, Marek Cichocki und Etienne François - moderiert von Gesine Schwan - zum Thema »Nachbarschaft neu gestalten - Deutschland, Tschechien und Polen«.
Interview mit Alexander Rahr
19.05.2007 |
Deutsche Welle
Im Gespräch mit dem russischen Dienst der Deutschen Welle, analysiert Alexander Rahr den EU-Russland Gipfel in Samara.
Interview mit Martin Koopmann
23.05.2007 |
Hessischer Rundfunk
Martin Koopmann nimmt zum Vorschlag des neuen französischen Präsidenten Stellung, eine Mittelmeerunion aus den südlichen EU-Mitgliedern, nordafrikanischen Staaten sowie Israel und der Türkei zu gründen. Der Vorschlag sei eng mit der ablehnenden Haltung Sarkozys zu einem EU-Beitritt der Türkei verbunden. Sarkozy vernachlässige mit dieser Initiative ferner die bereits bestehenden Instrumente der EU zur Pflege der EU-Mittelmeerbeziehungen. Ein neues Forum, das den Großteil der EU-Mitglieder ausschlösse, könne nicht im Interesse Deutschlands sein. Vorrang sollten vielmehr die Modernisierung und der Ausbau des Barcelona-Prozesses oder der Europäischen Nachbarschaftspolitik haben, sagte Koopmann.
Interview mit Alexander Rahr
23.05.2007 |
ORF
Der österreichische Sender ORF berichtet live vom Staatsbankett mit dem russischen Präsidenten Putin in Wien und spricht aus diesem Anlass auch mit dem Oppositionspolitiker und ehemaligem Schachweltmeister Garri Kasparow und dem DGAP Russland-Experten Alexander Rahr.
von Alexander Rahr
28.05.2007 |
Nezavisimaja gazeta
Der DGAP Russland-Experte Alexander Rahr beleuchtet die parlamentarische Tradition verschiedener EU Staaten.
Interview mit Josef Braml
31.05.2007 |
Associated Press
Josef Braml sprach mit Associated Press über die Chancen für einen Klimakompromiss während des G-8-Gipfels. Dabei erwartet Braml keinen Durchbruch in dieser Frage, weil die Regierung Bush sich auf keinen Fall auf konkrete Ziele festlegen lassen will. Darüber hinaus ist Braml davon überzeugt, dass die USA sogar multilaterale Abkommen, die über das Kyoto Protokoll hinaus gehen, blockieren werden. Die US scheinen nicht nur vermeiden zu wollen, sich selbst fest zu legen, sondern auch eine Koalition gegen sich verhindern zu wollen. Es stellt sich daher die Frage, ob die anderen Staaten bereit sind einen verwässerten Kompromiss zu unterzeichnen. Braml meint, dass der Druck gerade auf die deutsche Regierung dies zu verhindern, groß ist.
Interview mit Alexander Rahr
01.06.2007 |
MUT
Im Gespräch mit der Zeitschrift »MUT« fordert Alexander Rahr eine Versachlichung der Russlanddebatte. Europa könne ohne ein demokratisches und stabiles Russland niemald endgültig Frieden finden, so Rahr. Laut Rahr ist Präsident Puntin ebenfalls an einem Ende der Eiszeit zwischen Moskau und der EU interessiert.
Interview mit Julian Pänke
01.06.2007 |
Vremya Novostey
Im Gespräch mit der russischen Tageszeitung Vremya Novostey, analysiert Julian Pänke den EU-Russland Gipfel in Samara und äußert sich zu den Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Russland.
Interview mit Katharina Gnath
05.06.2007 |
Bloomberg News
Die G-8-Expertin der DGAP, Katharina Gnath, äußert sich zum bevorstehenden G-8-Gipfel in Heiligendamm und erläutert welche Zielsetzungen realistisch sind.
Interview mit Alexander Rahr
06.06.2007 |
ZDF-Morgenmagazin
Alexander Rahr äußert sich im ZDF-Morgenmagazin zum heute beginnenden G-8-Gipfel in Heiligendamm und analysiert die Rolle Russands bei den Gesprächen.
Interview mit Alexander Rahr
07.06.2007 |
Phoenix
Während des G-8-Gipfels in Heiligendamm, kommentierte der DGAP Russland-Experte, Alexander Rahr, in verschiedenen Interviews die Ergebnisse des Treffens der 8 größten Wirtschaftsmächte.
Interview mit Alexander Rahr
09.06.2007 |
inforadio - Druck&Blog
Im Vorfeld des G-8-Gipfels hat Präsident Putin den Westen mit provokanten Äußerungen verstört. In einem Artikel für die amerikanische »Foreign Affairs« warnte unterdessen die ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko vor Russlands Großmachtambitionen. Oliver Rehlinger sprach mit Alexander Rahr über den Artikel und die Rolle Russlands auf der Weltbühne.
von Martin Koopmann
14.06.2007 |
Rheinischer Merkur
Im Wahlkampf hat Frankreichs neuer Präsident Nicolas Sarkozy umfangreiche Reformen des Wirtschafts- und Sozialsystems versprochen. Jetzt scheint er an der Reformwilligkeit seiner Landsleute zu zweifeln und macht die EU zum Sündenbock für die nationalen Reformen.
Interview mit Martin Koopmann
14.06.2007 |
HR2 - Der Tag
Kurz vor Ende der deutschen EU-Ratspräsidentschaft nimmt Martin Koopmann zum bevorstehenden EU-Gipfel Stellung. Ein schneller Kompromiss mit Polen in der Frage der EU-Verfassung sei ebenso wichtig wie eine Einigung mit Frankreich in der Frage des EU-Beitritts der Türkei. Frankreichs neuer Präsident Nicolas Sarkozy wird voraussichtlich ein Veto gegen die Eröffnung weiterer Verhandlungskapitel in den Beitrittsgesprächen einlegen und damit den ersten deutsch-französischer Konflikt nach den französischen Präsidentschaftswahlen provozieren. Koopmann schätzt diesen Konflikt aber als pars pro toto ein, der die Zerstrittenheit der EU- Mitgliedstaaten in dieser zentralen Frage widerspiegele.
Interview mit Frank Umbach
14.06.2007 |
F.A.Z.
Auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung hat Frank Umbach auf einer Konferenz zu Russlands Politik einen Vortrag zur Energiesicherheit gehalten. Die F.A.Z. berichtet über die Konferenz und Umbachs These, Putin hätte durch seine aggresive Energiepolitik mehr für die Einsicht in die Notwendigkeit einer gemeinsamen EU Energieaußenpolitik getan, als irgendjemand sonst.
Interview mit Frank Umbach
19.06.2007 |
Neue Zürcher Zeitung
Auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung hat Frank Umbach auf einer Konferenz zu Russlands Politik einen Vortrag zur Energiesicherheit gehalten. Die NZZ berichtet über die Konferenz und Umbachs Sorgen, dass mit dem Ende der Öl- und Gasreserven in der Ostsee in ca. 15 Jahren, die Abhängigkeit der EU von Energielieferungen aus Russland weiter steigen wird.
Interview mit Frank Umbach
19.06.2007 |
Die Presse
Auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung hat Frank Umbach auf einer Konferenz zu Russlands Politik einen Vortrag zur Energiesicherheit gehalten. Die Presse berichtet über die Konferenz und Umbachs Aussage, dass Chinas wachsender Bedarf an Rohstoffen, den Westen vor erhebliche Herausforderungen stellen würde.
Interview mit Stephen Bastos
21.06.2007 |
Deutsche Welle - TV
Stephen Bastos erläutert im Gespräch mit Deutsche Welle TV die Position Polens während des EU-Gipfels. Die Meinung der Regierung spiegle nicht die Meinung der Bevölkerung zur EU im Allgemeinen und zu Deutschland im Besonderen wider, so Bastos. Er sagt auch, dass der Gipfel trotz aller Schwierigkeiten doch noch zum Erfolg werden könne, wenn sich alle Parteien bewegen würden.
von Alexander Rahr
21.06.2007 |
Nezavisimaya Gazeta
Nach ihrer Unabhängigkeit sind viele ehemalige sowjetische Satellitenstaaten in die EU und NATO aufgenommen worden. Dort haben sie sogleich die Rolle des Anwaltes für die Ukraine, Georgien und Moldavien eingenommen und verteidigen diese Staaten gegen Druck aus Moskau.
Interview mit Katharina Gnath
22.06.2007 |
Deutschlandfunk
Die G-4-Runde der Handelsminister aus der EU, den USA, Indien und Brasilien ist gescheitert. Die Runde sollte eigentlich die festgefahrene Doha-Runde wiederbeleben, musste aber wegen unüberbrückbarer Interessensgegensätze abgebrochen werden. Katharina Gnath erläutert, warum die Verhandlungen gescheitert sind und analysiert die Auswirkungen auf den Welthandel.
Interview mit Jan Techau
25.06.2007 |
ZDF heute journal
In wenigen Tagen gibt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft an Portugal weiter. Hat Deutschland seine Ziele erreicht? Welche Akzente konnte Deutschland setzen? Jan Techau blickt auf das erste Halbjahr 2007 zurück und kommentiert die Erfolge und Misserfolge der deutschen Ratspräsidentschaft.
Interview mit Martin Koopmann
25.06.2007 |
Radio France Internationale
Am 22. Juni 2007 fand in der DGAP die Auftaktveranstaltung zum »Deutsch-französischen Zukunftsdialog« statt. Martin Koopmann erklärt das Projekt.
Interview mit Frank Umbach
28.06.2007 |
Süddeutsche Zeitung
Europa will mit der geplanten Nabucco-Pipeline die Gasvorkommen in Zentralasien nutzen und sich so von den russichen Energieressourcen unabhängiger machen. Frank Umbach gibt zu bedenken, dass Russland bereits Verträge mit Kasachstan und Turkmenistan geschlossen hat und dadurch der geplanten Pipeline die Rohstoffe fehlen könnten.
28.06.2007 | La Gazette de Berlin
Am 22. Juni 2007 fand in der DGAP die Auftaktveranstaltung zum »Deutsch-französischen Zukunftsdialog« statt. La Gazette de Berlin berichtet ausführlich über den Eröffnungsvortrag von Daniel Cohn-Bendit und die Ziele und Inhalte des Projekts.
01.07.2007 | Ost-West-Contact
Die DGAP erweitert ihr Angebot im Bereich Mittel- und Osteuropa mit der Gründung des »Forum Einheit EUropa«. Die Zeitschrift Ost-West-Contact berichtet über dieses neue Projekt bei dem vor allem der Dialog zwischen den östlichen EU-Nachbarstaaten und den alten und neuen Mitgliedern der EU sowie der Russischen Föderation gefördert werden soll.
von Alexander Rahr
01.07.2007 |
Cicero
Die Amtszeit des russischen Präsidenten Putin ist abgelaufen. Bereits im Frühjahr 2008 wählt Russland einen Nachfolger. Wer sind die Kandidaten? Und welcher ist am aussichtsreichsten? Wie werden sich die Beziehungen zwischen Russland und der EU entwickeln? Alexander Rahr wagt einen Ausblick.
Interview mit Alexander Rahr
10.07.2007 |
Interfax
Alexander Rahr plädiert dafür, dass Russland Sibirien zu einer Marke macht, um die Region in Europa bekannter zu machen. Gerade die deutsche Wirtschaft wäre sehr an Investitionen in Sibirien interessiert, weiß aber zu wenig über die Region.
von Alexander Rahr
12.07.2007 |
Nezavisimaya Gazeta
Der Präsidentschaftswahlkampf in Russland hat begonnen. Zwei Kanditaten - Sergej Iwanow und Dmitri Medwedew - sind die aussichtsreichsten Favoriten und ziehen auf Wahlkampftour durch Russland. Alexander Rahr analysiert die beiden möglichen Nachfolger von Präsident Putin.
Interview mit Martin Koopmann
16.07.2007 |
n-tv
Martin Koopmann nimmt zum deutsch-französischen Gipfeltreffen in Toulouse Stellung. Neben dem Hauptthema EADS stünden eine Reihe weiterer Themen an, in denen Deutschland und Frankreich unterschiedlicher Ansicht seien. Dabei gehe es um den Komplex Währungs- und Wirtschaftspolitik in der Eurozone ebenso wie um das europäische Satellitennavigationssystem Galileo oder die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Die Bundesregierung müsse dem neuen Präsidenten Sarkozy ihre Positionen sehr deutlich machen, um die eigene Verhandlungsposition für die kommenden Monate zu stärken.
Interview mit Martin Koopmann
16.07.2007 |
Deutsche Welle
In einem Interview mit dem französischen Programm der Deutschen Welle erörtert Martin Koopmann die Folgen der Einigung Deutschlands und Frankreich auf das Ende der Doppelspitze beim EADS-Konzern im Vorfeld des deutsch-französischen Gipfels in Toulouse. Wichtig sei vor allem, dass das Unternehmen aus den negativen Schlagzeilen herauskomme und sich das Management wieder auf seine eigentlichen Aufgaben konzentrieren könne. Bei den übrigen, überwiegend wirtschafts- und industriepolitischen Themen verträten beide Länder meist gegensätzliche Positionen. Hier sei abzuwarten, ob Präsident Sarkozy mittelfristig zu einem fairen Interessenausgleich bereit sei.
Interview mit Martin Koopmann
16.07.2007 |
ORF
In den Abendnachrichten des ORF nimmt Martin Koopmann anlässlich des deutsch-französischen Gipfels in Toulouse und des ersten Besuchs des neuen britischen Premierministers Brown in Berlin zur neuen Machtkonstellation in der EU Stellung. Bundeskanzlerin Merkel käme gerade gegenüber Sarkozy und Brown auch die Funktion einer Anwältin europäischer Interessen zu, die in der deutschen Wahrnehmung jedoch häufig deckungsgleich mit deutschen Interessen seien. Chancen für einen guten trilateralen Start bestünden in der Klimapolitik.
Interview mit Alexander Rahr
19.07.2007 |
Spiegel online
Zwischen Moskau und London tobt ein diplomatischer Krieg. Auch Russlands Beziehungen zur EU sind merklich abgekühlt. Alexander Rahr erklärt, warum sich Russland wie ein wilder Stier benimmt. Rahr meint aber, dass der Westen wenig zu befürchten habe, da Moskau nur leere Drohungen ausstoße.
22.07.2007 | Berliner Morgenpost
In der Serie »Mein Berlin« der Berliner Morgenpost stellen Prominente ihre Lieblingsplätze in Berlin vor. Für DGAP-Mitglied Cherno Jobatey gehört die DGAP selbstverständlich dazu. Jobatey schätzt an der DGAP, dass man hier mal einen »Blick in das Hinterzimmer der Politik« werfen kann.
23.07.2007 | Business&Diplomacy
Am 15. Mai 2007 hat die DGAP das neue »Zentrum für Mittel- und Osteuropa der Robert Bosch Stiftung« offiziell eröffnet. Das neue Magazin Business&Diplomacy berichtet über die Podiumsdiskussion mit Richard von Weizsäcker, Tomás Kafka, Marek Cichock und Gesine Schwan.
23.07.2007 | Business&Diplomacy
Die Zukunft der Ukraine war Thema einer Expertenrunde mit Zbigniew Brzezinski und Volker Rühe am 14. Mai 2007 in der DGAP. Das neue Magazin Business&Diplomacy berichtet von den Bemühungen des U.S.-EU Partnership Committee for Ukraine, die Ukraine stärker in die EU einzubeziehen.
von Martin Koopmann
23.07.2007 |
Business&Diplomacy
Wenige Monate nach der Wahl Sarkozys zum Präsidenten Frankreichs analysiert Martin Koopmann die Außenpolitik des neuen Präsidenten. Sarkozy, so Koopmann, rühre mit innovativen Vorschlägen an bestimmten Tabus der Europapolitik. Es bliebe aber abzuwarten, ob er damit langfristig Erfolg haben wird.
26.07.2007 | Jüdische Allgemeine
Über die 11. Internationale Sommerschule der DGAP berichtet die Jüdische Allgemeine und lässt vor allem die Teilnehmerin aus Israel und den Studenten aus der Schweiz mit israelischen Wurzeln zu Wort kommen. Die internationale Zusammensetzung wurde besonders positiv aufgenommen, da man unterschiedliche Perspektiven erfahren hätte und aus dem Ost-West-Schema hätte ausbrechen können. Die 33 Teilnehmer stammten aus 30 Ländern aus Europa, Russland, Asien, den USA, dem Nahen Osten und Afrika.
Interview mit Frank Umbach
07.08.2007 |
Deutsche Welle
Dr. Frank Umbach hat in einem Radiointerview für die Deutsche Welle am 7. August die politische und militärische Bedeutung des Großmanövers der Shanghai Organisation für Kooperation (SCO) analysiert und welche Bedeutung dies für die USA und Europa hat. In diesem Zusammenhang hat er auch das Beziehungsgeflecht zwischen den Mitgliedsstaaten der SCO beleuchtet, das aus seiner Sicht keineswegs nur von Kooperation gekennzeichnet sei. Gerade im Energiebereich sei vielmehr eine zunehmende Konkurrenz nicht nur zwischen Russland und den USA sowie Europas beim Zugang zu den kaspischen Energiereserven zu konstatieren, sondern auch eine zunehmende Konkurrenz und strategische Rivalität zwischen Russland und China. Zudem verstärke auch Indien und der Iran die energie- und sicherheitspolitische Kooperation mit Zentralasien und der Kaspischen Region.
Interview mit Frank Umbach
08.08.2007 |
N24
Dr. Frank Umbach hat am 8. August beim TV-Nachrichtensender N24 Rede und Antwort zu den beginnenden Feierlichkeiten der Olympiavorbereitungen in China gestanden. Dabei hat er sowohl die sportpolitischen als auch weitergehenden innen- sowie außenpolitischen Dimensionen der Olympiaausrichtung in 2008 sowie den Stand der Vorbereitungen analysiert.
Interview mit Frank Umbach
09.08.2007 |
Deutsche Welle
Frank Umbach hat am 9. August in einer Telefonkonferenz der Deutschen Welle mit zwei irakischen Energieexperten zusammen das zur Abstimmung im irakischen Parlaments anstehende Öl-Gesetz und seine innen- sowie energiepolitische Bedeutung für die Zukunft des Irak diskutiert. Aus Sicht von Umbach wäre die Verabschiedung trotz vieler Bedenken und zum Teil berechtigter Kritik dennoch sehr wünschenswert, da unter den gegebenen innenpolitischen Bedingungen eine weitere Verschiebung die wirtschaftlichen und politischen Zukunftsperspektiven eher weiter verdüstern würden. Ohne ausländische Investitionen sei eine Stärkung der irakischen Ölexporte nicht realistisch. Diese Steigerung sei aber Voraussetzung für eine positivere wirtschaftliche Entwicklung und politische Befriedung des Irak. Ein weiterer Aufschub würde nur in die Hände der islamistischen Extremisten spielen. Das Gesetz muss selbst investitionsfreundlicher als andere sein, da die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen im Vergleich zu anderen Öl exportierenden Staaten (inner- und außerhalb des Iraks) zumeist sehr viel schlechter seien.
Interview mit Josef Braml
13.08.2007 |
Focus-Online
Laut Josef Braml arbeitete Karl Rove wie besessen daran, dauerhafte
republikanische Mehrheiten zu organisieren.
Für seinen Präsidenten George W. Bush konnte Rove eine Allianz aus
Wirtschaftsliberalen und der Christlichen Rechten schmieden – die »Basis«
der Bush-Regierung. Aufgrund seines enormen Netzwerkes und seiner
politischen Qualitäten werden auch künftig Präsidentschaftskandidaten der
Republikaner die Dienste des Macht-Architekten Rove in Anspruch nehmen,
vermutet Braml.
von Frank Umbach
23.08.2007 |
Rheinischer Merkur
Bundeskanzlerin Merkel ist zu einer Reise nach China und Japan aufgebrochen. Frank Umbach beschreibt, wie die deutsche Diplomatie die Beziehungen zu Tokio stillschweigend aufgewertet hat. Außerdem solle die Kanzlerin nicht die beiderseitigen Handelsinteressen in den Mittelpunkt der Reise rücken, sondern vielmehr Themen wie globale Energiesicherheit und Produktpiraterie diskutieren.
Interview mit Martin Koopmann
28.08.2007 |
Radio France Internationale
Seit 100 Tagen ist Nicolas Sarkozy Präsident Frankreichs. Ein klarer außenpoltischer Kurs ist noch nicht erkennbar. Dennoch wagt Martin Koopmann eine erste Bilanz und analysiert wie sich die deutsch-französischen Beziehungen unter dem neuen Präsidenten verändert haben.
Interviews mit Josef Braml
29.08.2007 |
Deutsche Welle TV
In zwei Interviews in der deutschen und englischen Ausgabe von Deutsche Welle TV vom 29. August 2008 verdeutlichte Josef Braml, warum es für den möglichen Präsidenten Obama schwierig werden würde, seine "Change"-Rhetorik in Taten umzusetzen. Denn "das politische System der USA", so Braml, "lässt einen grundlegenden politischen Wandel kaum zu".
Interview mit Jan Techau
29.08.2007 |
n-tv
Der neue Präsident der Türkei, Abdullah Gül, hat den pro-europäischen Kurs seiner Regierung bekräftigt. Jan Techau unterstrich im Gespräch mit n-tv das Interesse des Westens am Gelingen des türkischen Experiments, den Islam mit Demokratie und westlicher Offenheit zu verbinden.
Interview mit Eberhard Sandschneider
30.08.2007 |
Deutschlandradio
Vor dem Hintergrund der zahlreichen Entführungen westlicher Ausländer in Afghanistan warnt Eberhard Sandschneider die Bundesregierung vor Zugeständnissen an die Taliban. Die deutsche Bundregierung solle nicht nachgiebiger sein als bisher auch, andernfalls bestehe die Gefahr einer weiteren Zunahme von Entführungen: Es gäbe dann »zehn andere Fälle, die genauso grausam sind«, sagte er im Deutschlandradio.
Audiodatei downloaden [mp3]
Interview mit Josef Braml
03.09.2007 |
NDR
Nach Einschätzung von Josef Braml wird es nach dem Abzug britischer Truppen aus der südirakischen Hafenstadt Basra für Präsident Bush noch schwieriger, im Irak Kurs zu halten. Ohnehin fordern die öffentliche Meinung in den USA und immer mehr Abgeordnete und Senatoren den Rückzug amerikanischer Soldaten. Der für nächste Woche erwartete Lagebericht des kommandierenden US-Generals im Irak, David Petraeus, und der Wahlkampf um Bushs Nachfolge werden die innenpolitische Debatte in den USA weiter anheizen.
Interview mit Frank Umbach
05.09.2007 |
Arte
In der Sendung Zoom, einem Europa-Journal des Senders Arte, hat sich Frank Umbach ausführlich zum Thema russischen Pipelinediplomatie und der Zukunft des europäischen Gaspipelineprojekts Nabucco geäußert. Umbach unterstrich die besondere Bedeutung des Projekts für die europäische Gasversorgung. Er ordnete das Projekt auch in die russische Gegenstrategie von Gazprom und die des russischen Präsidenten selbst ein.
von John C. Hulsman
10.09.2007 |
stern.de
Im US-Kongress berichtet General David Petraeus über die Lage im Irak. Sein mit Spannung erwarteter Bericht kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei der US-Strategie um den letzten Zug eines unbelehrbaren Zockers handelt, schreibt Hulsman.
Interview mit Martin Koopmann
13.09.2007 |
Libération
Im Gespräch mit der französischen Tageszeitung Libération erklärt Martin Koopmann, dass die im Zuge des letzten deutsch-französischen Gipfels aufgetretenen Differenzen kein Grund seien, von einer bilateralen Krise zu sprechen. Den Beziehungen beider Länder und ihrer Impulsfunktion in Europa werde es mittelfristig zugute kommen, wenn unterschiedliche Einschätzungen nicht kaschiert würden. Sowohl Sarkozy als auch Merkel hätten einen pragmatischeren Zugang zur deutsch-französischen Zusammenarbeit als ihre Vorgänger. Wenn der Dialog künftig mit Umsicht geführt werde, könnten Deutschland und Frankreich in Europa durchaus neue Akzente setzen.
14.09.2007 | Tagesspiegel
Chinas wirtschaftlicher Aufschwung ist rasant. Der Energiebedarf des Landes steigt stetig. Gemeinsam mit der Deutschen BP hat die DGAP aus diesem Grund eine Konferenz zum Thema »Chinas Energieversorgung - Perspektiven der nächsten Jahrzehnte?« organisiert. Christoph Giesen berichtet über die Konferenz und Chinas erfolgreiche Afrikapolitik.
Interview mit Alexander Rahr
16.09.2007 |
Berliner Zeitung
Mit der Ernennung eines neuen Regierungschefs in Russland hat Präsident Putin die Spekulationen um einen möglichen Nachfolger für das Präsidentenamt neu belebt. Alexander Rahr gibt zu bedenken, dass Viktor Subkow kaum Rückhalt in der Bevölkerung hat. Außerdem hält Rahr es für möglich, dass Subkow - sollte er gewählt werden - nach ein bis zwei Jahren zurücktritt, so dass Putin bei den dann folgenden Wahlen wieder antreten könnte.
Sendung mit Alexander Rahr
25.09.2007 |
ARTE
Am 25. September 2007 war Alexander Rahr zu Gast in der ARTE Themensendung »Ukraine: Geplatzte Träume in Orange«. Als Interviewpartner beantworte Rahr in der Sendung Fragen zur kulturellen und politischen Teilung des Landes, den enttäuschten Hoffnungen nach der Orangenen Revolution und den Zukunftsaussichten des Landes.
Interview mit Josef Braml
25.09.2007 |
rbb Inforadio
Im Gespräch mit dem rbb Inforadio betonte Josef Braml, dass selbst 50 Jahre nach der offiziellen Aufhebung der Rassentrennung in amerikanischen Schulen die Diskriminierung der schwarzen Minderheit ein gesellschaftlich wie politisch brisantes Thema in den USA ist.
Auch aus historischer Sicht hatte das Thema der Rassentrennung gravierende politische Auswirkungen: Im Zuge der Gleichberechtigungsbemühungen der Demokratischen Partei in den 60er Jahren hat diese seitdem viele Wähler in den Südstaaten verloren, die schließlich in den Reihen der Republikaner ihre neue politische Heimat fanden. Als der demokratische Präsident Johnson 1964 den Civil Rights Act unterschrieb, bemerkte er vorausschauend, dass er mit diesem Federstrich die politische Zukunft seiner Partei im Süden des Landes preisgab.
Interview mit Cornelius Adebahr
27.09.2007 |
Deutsche Welle
Der zukünftigen Status des Kosovos stand im Mittelpunkt eines Interviews der Deutschen Welle mit Cornelius Adebahr. Trotz der unterschiedlichen Positionen Russlands und der USA bezüglich der Unabhängigkeit der Region, glaubt Adebahr, dass sich »mittels geschickter Verhandlungsregie« eine Lösung finden lässt. Als Beispiel nennt er die Verhandlungen am Ende des Bosnien-Krieges 1995 im amerikanischen Dayton: »Die Verhandlungen zum Ende des Krieges in Bosnien wurden am Ende in Dayton geführt, wo die Konfliktparteien auf engem Raum zusammensitzen mussten und die Parteien unter Druck gesetzt wurden, dass sie zu einer Lösung kommen sollten.«
Interview mit Eberhard Sandschneider
27.09.2007 |
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
In einem Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung übte Eberhard Sandschneider Kritik am Treffen der Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem Dalai Lama und bezeichnete das Treffen als »schweren außenpolitischen Fehler«. Besonders kritisch merkte er an, dass sich durch das Treffen der Handlungsspielraum der deutschen Außenpolitik verringert habe, obwohl eine Zusammenarbeit mit China, beispielsweise im Umgang mit Myanmar, notwendig sei.
Interview mit Eberhard Sandschneider
27.09.2007 |
Deutsche Welle
Vor dem Hintergrund der Spannungen in den chinesisch-deutschen Beziehungen nach dem Treffen der Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem Dalai Lama gab Eberhard Sandschneider der Deutschen Welle ein Interview. Im Gespräch mit Louisa Schaefer plädierte Sandschneider für ein diplomatischeres Vorgehen beider Seite und verwies darauf, dass sowohl China als auch Deutschland kein Interesse daran haben, die Beziehung dauerhaft zu belasten. Eine enge Zusammenarbeit sei notwendig um die wichtigsten Fragen der internationalen Politik anzugehen. So erfordere beispielsweise die augenblickliche Situation in Myanmar die Kooperation beider Länder, eine solche sei aber aufgrund der derzeitigen Spannungen nicht möglich.
von Katharina Gnath
27.09.2007 |
Rheinischer Merkur
In einem Beitrag für den Rheinischen Merkur schreibt Katharina Gnath, dass Staatsfonds bereits jetzt eine bedeutende Größe in den internationalen Finanzmärkten seien und ihr Volumen und Einfluss weiter wachse. Die Regierung denke nun über einen stärkeren Schutz für deutsche Konzerne nach. Mehr Transparenz von Staatsinvestoren sei zwar nötig, doch eine generelle Abwehrhaltung gegenüber ausländischem Kapital und dessen Ursprungsländer schade Deutschland langfristig.
Interview mit Eberhard Sandschneider
28.09.2007 |
Der Spiegel
In einem Interview mit dem Spiegel hebt Eberhard Sandschneider die Bedeutung Chinas für die Lösung des Konfliktes in Myanmar hervor. Der chinesische Wunsch nach Stabilität und die ökonomischen und militärischen Interessen der KP-Führung, lassen jedoch ein Eingreifen Chinas nicht erwarten. Die Regierung in Peking bevorzuge »lieber den bekannten Teufel als den unbekannten Beelzebub«.
Interview mit Josef Braml
03.10.2007 |
Deutsche Welle
Da der Vorwahlkampf diesmal besonders früh begonnen hat, haben 80 Prozent der traditionellen Spender noch gar kein Geld gegeben, erläuterte Josef Braml. Dieses Geld bekommt erfahrungsgemäß der Kandidat, der sich bislang am erfolgreichsten präsentiert hat – als Spendensammler und, noch wichtiger, als Sieger der ersten Vorwahlen. Die entscheidende Frage ist, ob es den Kandidaten gelingt, bei den ersten Vorwahlen ihre Wahlkampfspenden in Wählerstimmen umzumünzen. In den Meinungsumfragen unter registrierten Wählern der Demokraten liegt Barack Obama zwar auf dem zweiten Platz, aber weit hinter Hilary Clinton, die auch noch auf ihren Ehemann Bill zählen kann, wenn es darum gehen wird, größere Schecks einzutreiben und Wähler zu mobilisieren.
von Jan Techau
10.10.2007 |
Deutschlandradio
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts erlebt Deutschland eine Renaissance des Außenpolitischen. Doch das Land ist sich nicht über seine Rolle in der Welt im Klaren, sagt Jan Techau und fordert einen Mentalitätswechsel: Deutschland muss die Welt wahrnehmen wie sie ist.
Interview mit Josef Braml
12.10.2007 |
n24
Der von seinen politischen Gegnern als »Ozon Man« verunglimpfte und von seinen Anhängern wegen seiner umweltpolitischen Weitsicht als »Gore-acle« verehrte Umweltaktivist Al Gore erhält den diesjährigen Friedensnobelpreis. Der ehemalige US-Vizepräsident Gore und der Weltklimarat (IPCC) werden für ihren Einsatz gegen den Klimawandel ausgezeichnet. Die Auszeichnung, die Gore mit der Einrichtung der Vereinten Nationen teilt, ist laut Josef Braml eine doppelte Ohrfeige für den amtierenden US-Präsidenten. Denn Präsident Bush hat in seiner bisherigen Amtszeit immer wieder internationale Bemühungen torpediert – zuletzt beim G8-Gipfel im Heiligendamm und beim Energie- und Umweltgipfel in Washington –, verbindliche Ziele zur Reduktion der Treibhausgasemissionen festzulegen.
Chat mit Alexander Rahr
15.10.2007 |
tagesschau.de
Der Petersburger Dialog zwischen Deutschland und Russland ist in Wiesbaden zu Ende gegangen. Im Chat von tagesschau.de beantwortet Alexander Rahr Fragen zu dem Treffen in Wiesbaden und zum deutsch-russischen Verhältnis. Besonders interessiert waren die Teilnehmer an Rahrs Einschätzung, wer die Nachfolge von Präsident Putin antreten und wie Putins politische Zukunft aussehen wird.
von Cornelius Adebahr
16.10.2007 |
Tagesspiegel
Die Verhandlungen über die Zukunft des Kosovo sind in der entscheidenden Phase. Bis zum 10. Dezember 2007 soll es nach dem Willen der Troika aus EU, USA und Russland zu einer Einigung kommen. Cornelius Adebahr warnt, dass ein Scheitern der Verhandlungen die EU vor eine Zerreißprobe stellen würde.
Interview mit Cornelius Adebahr
18.10.2007 |
DW-World
Cornelius Adebahr erklärt warum gerade die Lösung der Statusfrage des Kosovo ein Prüfstein für die erfolgreiche Außenpolitik der EU ist. Er analysiert die Rolle der USA und Russlands und sagt, dass der neue Posten eines EU-Außenministers eine Stärkung der EU-Außenpolitik bedeuten würde. Eine aktive EU-Außenpolitik stelle keineswegs eine Konkurrenz mit den USA dar, so Adebahr.
von Eberhard Sandschneider
19.10.2007 |
The Asia Pacific Times
Die Beziehungen zwischen der EU und China haben sich seit 1975 - als die Europäsiche Gemeinschaft erstmals die Initiative ergriff und Beziehungen zu China aufgebaut hat - stark verändert. Grundlage für die Beziehungen war immer ein Strategiepapier der Europäischen Kommission. Im Jahr 2006 wurde das jüngste Papier veröffentlicht. Bemerkenswert an dem neuen Papier sei, dass euphemistische Formulierungen von früher nun nüchternem Realismus gewichen seien, schreibt Eberhard Sandschneider. Allerdings hätte sich in der Art der Beziehungen seit Veröffentlichung des Papiers nichts verändert, die neue Strategie sei daher bestenfalls ein vielversprechender Anfang, so Sandschneider.
22.10.2007 | Focus
»Russland hat kein Interesse an einer iranischen Nuklearwaffenoption - aber auch nicht an einer Verhandlungslösung. Der Konflikt treibt nicht nur den Ölpreis in die Höhe, er verhindert vor allem eine Energiepartnerschaft zwischen Europa und Teheran, die Russlands Position als Öl- und Gaslieferant stark schwächen würde«, sagt DGAP Energie-Experte Frank Umbach im Focus.
23.10.2007 | International Herald Tribune
»In den vergangenen zwei Jahren waren die deutsch-polnischen Beziehungen vergiftet. Jetzt gibt es gute Chancen, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Deutschland und Polen können ihre Beziehung neu definieren. Allerdings ist es wichtig, dass Deutschland nicht arrogant auftritt, sondern Polen wie einen ebenbürtigen Partner behandelt,« sagt Stephen Bastos, DGAP Polen-Experte, in der International Herald Tribune.
27.10.2007 | Los Angeles Times
»Schwache Sanktionen oder Sanktionen, die nicht von allen getragen werden, sind Wasser auf die Mühlen derjenigen in Washington, die eine militärische Lösung im Iran befürworten - vor allem ist dies die Cheney-Franktion,« sagt Henning Riecke in der Los Angeles Times.
Interview mit Alexander Rahr
02.11.2007 |
ZDF heute journal
Alexander Rahr erklärt im Interview mit den ZDF heute journal, dass Russland langfristig keine andere Wahl habe, als in dem Streit um Überflugrechte einzulenken.
02.11.2007 | ZEIT online
Alexander Rahr ist sich sicher, dass Russland in dem jüngsten Streit zwischen Deutschland und Russland um Überflugrechte bald einlenken wird: »Langfristig wird Moskau nicht riskieren, dass Deutschland im Gegenzug Überflugrechte für russische Maschinen einschränkt«, erklärt er auf ZEIT online.
Interview mit Alexander Rahr
08.11.2007 |
DRS 4 News
Der georgische Präsident hat den Ausnahmezustand über sein Land verhängt. Alexander Rahr erklärt im neuen schweizer Nachrichtenradio, warum die Demonstrationen eskaliert sind.
09.11.2007 | Associated Press
Merkel hat gezeigt, dass »sie selbstbewusst mit dem Präsidenten umgehen kann, dass es eine gute persönliche Beziehung gibt. Dies wird vor allem dadurch deutlich, dass sie eine der wenigen Regierungschefs ist