DGAP in den Medien: Archiv

01.06.2008 - 30.06.2008

Kein pompöser Aktionismus

Eberhard Sandschneider
02.06.2008 | FAZ.net

Im Rahmen einer mit dem Titel „Peking an den Pranger?« überschriebenen Pro-Contra-Argumentation über den Umgang Deutschlands und des Westens mit China in Bezug auf die Menschenrechtslage in dem ostasiatischen Land übernahm Eberhard Sandschneider den Contra-Part. Er sprach sich in seinem Beitrag »Kein pompöser Aktionismus« für einen geduldig und kontinuierlich geführten, konstruktiven Dialog mit der Volksrepublik in der Menschenrechtsfrage aus.

»Neue Qualität« in der Diskussion über Bundeswehreinsatz!

Interview mit Alexander Skiba
03.06.2008 | Deutsche Welle TV

Deutschland übernimmt mit der Entsendung der schnellen Eingreiftruppe (QRF) der Bundeswehr mehr Verantwortung in Afghanistan, sagte Alexander Skiba in einem Interview mit Deutsche Welle TV. Der deutschen Öffentlichkeit müsse die Einsatzrealität, zu der auch der Kampf gegen aufständische Taliban gehört, durch die führenden Politiker besser vermittelt und erklärt werden.

McCain oder Obama: wer wäre besser für Europa?

Interview mit Jan Techau
04.06.2008 | Deutsche Welle

Im Interview mit »Fokus Europa« der Deutschen Welle analysierte Jan Techau den kommenden Zweikampf im US-Wahlkampf aus europäischer Sicht.

Obama könnte Wandel bringen

Interview mit Alexander Skiba
04.06.2008 | AFP

In einem Interview mit AFP kommentiert Alexander Skiba die Bedeutung einer möglichen Präsidentschaft von Barack Obama für Europa.

»Ein Meilenstein der US-Geschichte«

Interview mit Josef Braml
04.06.2008 | sueddeutsche.de

»Die Zeit ist reif für einen schwarzen US-Präsidenten«, sagt Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Im Gespräch mit sueddeutsche.de erklärt der Politologe Obamas Vorteil gegenüber McCain, warum er für Amerikas Evangelikale kein Schreckgespenst ist – und nennt Gründe, weshalb die Favoritin Clinton scheiterte.

Medwedew wird sich ändern

Interview mit Alexander Rahr
04.06.2008 | Argumenty i Fakty

In seinem Interview mit der populären russischen Zeitung »Argumenty i Fakty« hat der Politologe Alexander Rahr Folgendes erklärt: Medvedew habe jetzt sein eigenes politisches Gesicht. Die Politik von Medvedew werde stark pro europäisch sein. Es werde aber etwa noch ein Jahr dauern, bis Medvedew zu einem unabhängigen Präsidenten wird. In dieser Zeit werde Putin das Land regieren. Medvedew müsse jetzt die Sympathie in der Bevölkerung und in der Welt für sich gewinnen. Zugleich sollte auch die EU lernen, mit Russland und China zusammenzuarbeiten.

Deutsch-französischer Ministerrat

Interview mit Martin Koopmann
09.06.2008 | ARD EinsExtra

In einem Interview für das Nachrichtenmagazin ARD EinsExtra nimmt Martin Koopmann zum Stand der deutsch-französischen Beziehungen wenige Wochen vor Beginn der französischen Ratspräsidentschaft Stellung. Der heute stattfindende bilaterale Ministerrat sei eine Gelegenheit, eine solide gemeinsame Ausgangsbasis für die europäischen Aufgaben des zweiten Halbjahrs zu schaffen. Das deutsch-französische Verhältnis sei zwar - wie stets - auch von Meinungsverschiedenheiten geprägt. In weiten Bereichen, etwa der Sicherheits- und Verteidigungspolitik oder auch großen Teilen des Energie- und Klimapakets, gebe es aber auch weitreichende Übereinstimmungen.

Merkel weiß Bush zu nehmen

Interview mit Alexander Skiba
10.06.2008 | IHT

Alexander Skiba kommentiert in der International Herald Tribune die Beziehungen zwischen Bundeskanzlerin Merkel und George W. Bush anlässlich der Europareise des scheidenden US-Präsidenten.

Europa vs. Iran

Interview mit Alexander Skiba
11.06.2008 | Al Jazeera

Im Interview mit Al Jazeera kommentierte Alexander Skiba das Ergebnis des Deutschlandbesuchs des scheidenden US-Präsidenten George W. Bush und eine mögliche Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran durch die Europäische Union.

Irisches Referendum zum Vertrag von Lissabon

Martin Koopmann
12.06.2008 | Deutsche Welle

Gegenüber der Deutschen Welle erklärt Martin Koopmann, dass dem irischen Referendum zwar eine Schlüsselfunktion mit Blick auf den Vertrag von Lissabon zukomme, da nur in Irland das Volk um seine Zustimmung gebeten werde. Eine Ablehnung des Vertrages würde die französische Ratspräsidentschaft sicher schwer belasten. Frankreich würde in diesem Fall jedoch alles daran setzen, eine erneute Grundsatzdiskussion und ein Aufschnüren des Vertrages zu verhindern. Hierfür könne es sich der Unterstützung der Bundesregierung sicher sein.

Perspektiven nach dem irischen Nein zum Lissabon-Vertrag

Interview mit Martin Koopmann
16.06.2008 | Radio France Internationale

In einem Gespräch mit Radio France Internationale erörtert Martin Koopmann die Perspektiven, die sich aus dem irischen Nein zum Vertrag von Lissabon ergeben. Das Referendum in Irland müsse genauso ernst genommen werden wie das französische Nein im Jahr 2005. Allerdings dürfe der Reformvertrag nicht ein zweites Mal aufgeschnürt werden. In dieser schwierigen Situation komme es der Europäischen Union unter Umständen zugute, dass Frankreich und Deutschland an einem Strang zögen und mit Nicolas Sarkozy ein Politiker die EU-Ratspräsidentschaft in Kürze übernehmen werde, der sich stets ohne Wenn und Aber für den Reformvertrag stark gemacht habe.

Die Zukunft der nuklearen Abrüstung und Nichtverbreitung

Interview mit Henning Riecke
18.06.2008 | Hessischer Rundfunk

Am 18 Juni 2008 sprach Dr. Henning Riecke im Radiomagazin "Der Tag" des Hessischen Rundfunks über die Zukunft der nuklearen Abrüstung und Nichtverbreitung. In dem Interview kommentierte Riecke die Spanungen im nuklearen Nichtverbreitungsregime. Anlass war die Verleihung des Hessischen Friedenspreises an den US Senator Sam Nunn, der sich die Nichtverbreitung der Nuklearwaffen zu einem politischen Hauptanliegen gamcht hat. Riecke hob die Bedeutung der nuklearen Abrüstung als Anreiz für andere Staaten, sich keine Atomwaffen anzuschaffen. Unter einem neuen US-Präsidenten müsste auch die Erneuerung einer verifizierbaren strategischen Rüstungskontrolle auf die Agenda setzen - START I läuft 2009 aus.

Nukleare Teilhabe Deutschlands

Interview mit Henning Riecke
23.06.2008 | N24, SAT

Am 23 Juni 2008 gab Dr. Henning Riecke in den Nachrichten von N24 und SAT 1 ein Interview über die nukleare Teilhabe Deutschlands. Deutsche Flugzeuge können amerikanische taktische Atomwaffen zum Einsatzort tragen und dort abwerfen. Riecke wies auf den geringen taktischen Nutzen dieser Waffen hin, die in Deutschland lagern. Er skizzierte aber auch die Konsequenzen, die eine einseitige Forderung nach einem Abzug nach sich zieht. Deutschland würde sich aus der Verantwortung für die nukleare Abschreckung stehlen und an Einfluss und Gewicht im Bündnis verlieren. Gleichzeitig könnte die Solidarität mit Ländern wie der Türkei in Frage gestellt, deren Sicherheit stärker von nuklearer Abschreckung abhängt. Ein Abzug der amerikanischen Nuklearwaffen sollte nur gemeinschaftliche im Bündnis und nach den USA-Wahlen beschlossen werden.

EU-Russlandgipfel

Interview mit Alexander Rahr
30.06.2008 | Eurasisches Magazin

In einem ausführlichen Interview mit dem Eurasischen Magazin sprach Alexander Rahr über Chancen und Entwicklungen Russlands und den Stil des Putin-Nachfolgers.

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