01.03.2008 | Süddeutsche Zeitung
Russland steht vor der Wahl. Der Nachfolger von Präsident Putin steht fest. Der Süddeutschen Zeitung sagt Alexander Rahr: »Ich sehe die Chancen bei 50:50, dass sich Medwedjew emanzipieren wird.«
03.03.2008 | DomRadio Köln
Mehr als 109 Millionen Russen waren am Sonntag aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu bestimmen. Mit 67 Prozent wurde erwartungsgemäß Putins Wunschkandidat Dmitri Medwedew gewählt. Um solch eine deutliche Mehrheit sicherzustellen, wurden die Wähler nach Medienberichten massiv unter Druck gesetzt. »Die Wahlen lief bestimmt nicht nach westlichen Standards ab«, bestätigt Alexander Rahr.
von John C. Hulsman
03.03.2008 |
Süddeutsche Zeitung
In der Süddeutschen Zeitung warnt John Hulsman Barack Obama davor, sich zu sehr in seinem populären Status als Politik-Außenseiter abseits von Washingtoner Machenschaften einzurichten. Dadurch droht im die Gefahr, später im Amt wie schon Jimmy Carter durch den Mangel an Verbündeten und durch Arroganz und Beratungsresistenz zu scheitern.
Interview mit Josef Braml
04.03.2008 |
Deutschlandfunk
Josef Braml wies in einem Deutschlandfunk-Interview darauf hin, dass Hillary Clinton die beiden großen Staaten Texas und Ohio deutlich vor Barack Obama gewinnen müsse, um im Rennen zu bleiben. Ansonsten würde der Druck der Demokratischen Partei steigen, den Weg für ihren charismatischen Herausforderer Obama freizumachen. Nach Einschätzung von Braml hätte Obama im Hauptwahlkampf gegen den Republikaner John McCain größere Siegeschancen als Clinton.
Interview mit Martin Koopmann
04.03.2008 |
Zeit.de
In einem Interview mit Zeit.de äußert sich Martin Koopmann zu den Reibungen in den deutsch-französischen Beziehungen, die sich in der jüngsten Vergangenheit verstärkt haben. Die kommenden Monate bis zum Beginn der französischen EU-Ratspräsidentschaft müssten für eine Verbesserung der bilateralen Abstimmung genutzt werden, um eine ernsthafte Belastung der im zweiten Halbjahr 2008 anstehenden europäischen Projekte zu vermeiden.
Interview mit Josef Braml
05.03.2008 |
Deutsche Welle
In einem Interview mit Deutsche Welle prognostizierte Josef Braml, dass die Entscheidung um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten erst im Spätsommer beim Nominierungsparteitag fallen wird. Entscheidend wird dann das Votum der Superdelegierten sein. Sollten sich die Amts- und Funktionsträger der Partei für Hillary Clinton entscheiden, besteht laut Braml die Gefahr für die Demokraten, dass die von Barack Obama mobilisierte Bewegung, die insbesondere viele Jungwähler politisiert hat, an politischer Kraft einbüßt. Zudem würde auch die polarisierende Wirkung Clintons dem politischen Gegner John McCain helfen, seine republikanische Basis zu mobilisieren.
Interview mit Martin Koopmann
05.03.2008 |
Deutsche Welle
In einem Gespräch mit der Deutschen Welle betont Martin Koopmann, dass die vorläufige Einigung zwischen Angela Merkel und Nicolas Sarkozy über das Projekt der Mittelmeerunion außerordentlich wichtig war. Ein fortgesetzter Konflikt zwischen beiden Seiten in dieser Frage könnte die Vorbereitung der französischen EU-Ratspräsidentschaft erheblich erschweren. In den kommenden Monaten komme es darauf an, die politische Übereinkunft mit konkretem Inhalt zu füllen.
von Jonas Böttler
05.03.2008 |
Diplomatisches Magazin
Knapp fünf Jahre ist es her, dass die USA gegen den Irak in den Krieg gezogen sind, und ein Ende ist nicht in Sicht. Auch Deutschland und Europa haben im Irak viel zu verlieren, analysiert Jonas Böttler.
Interview mit Martin Koopmann
12.03.2008 |
Le Télégramme
In einem Interview mit der franzoesischen regionalzeitung Le Telegramme nimmt Martin Koopmann zu den gegenwaertigen deutsch-franzoesischen verstimmungen Stellung.
Interview mit Cornelius Adebahr
12.03.2008 |
SPIEGEL online
Cornelius Adebahr nimmt zur Regierungskrise in Serbien und den Aussichten für die EU-Mission im Kosovo Stellung.
Interview mit Alexander Skiba
12.03.2008 |
Berliner Rundfunk 91,4
In einem Interview mit dem Berliner Rundfunk 91,4 bewertete Alexander Skiba die historische Rolle des Europäischen Parlaments zum 50. Jahrestag seines Bestehens. Dabei ging er auf die Rolle des Parlaments als Vertreter der europäischen Bürgerinteressen ein und verwies auf die zunehmend wichtige Funktion bei der Kontrolle der Europäischen Kommission und bei der Mitentscheidung über Richtlinien und Verordnungen, zum Beispiel im Bereich Verbraucherschutz.
von Jan Techau
14.03.2008 |
Deutschlandradio
Die Spekulationen um Tony Blair als möglichen ersten Präsidenten der Europäischen Union werfen auch die Frage nach der Rolle Großbritanniens in der EU auf. Das Land gilt als »schwieriger Europäer«, doch hat es in Kernbereichen der EU (Binnenmarkt, Erweiterung, Handelspolitik) stets als Motor der Integration erwiesen. Einer immer tieferen Integration in allen Politikfeldern steht das Land mit seinem instrumentellen Europaverständnis hingegen skeptisch gegenüber. Für die entscheidenden Zukunftsfragen Europas könnten sich pragmatische, marktliberale Politikmodelle von der Insel allerdings als sehr nützlich erweisen.
Gespräch mit Eberhard Sandschneider
17.03.2008 |
Deutschlandradio Kultur
In einem Interview anlässlich der Proteste in Tibet erklärte Sandschneider, Peking werde „rabiat nach innen durchgreifen und nach außen darauf hoffen, dass das Verschwinden der Bilder aus der Tagespresse auch zu einem Verschwinden des Themas führt." Der Konflikt werde sich nicht auflösen lassen, so Sandschneider. China werde nicht zulassen, dass Tibet "in die Unabhängigkeit abdrifte". Eine Autonomie sei kaum vorstellbar, da Tibet wirtschaftlich völlig von China abhängig sei.
Interview mit Josef Braml
18.03.2008 |
Deutsche Welle
John McCains so genannte »fact-finding mission« in den Irak, Nahen und Mittleren Osten und nach Europa ist innenpolitisch motiviert, sagte Josef Braml in einem Interview mit der Deutschen Welle. Seine Chancen bei den Präsidentschaftswahlen werden stark von der Situation im Irak beeinflusst. Die Truppenverstärkung (Stichwort: »surge«) hat die Lage etwas verbessert, und die amerikanische Bevölkerung ist jetzt auch etwas weniger pessimistisch.
Chat mit Eberhard Sandschneider
18.03.2008 |
tagesschau.de/politik-digital.de
Im Chat der Tagesschau und Politik-digital stellte sich Eberhard Sandschneider den Fragen zu Tibet und China. Schwerpunktmäßig wurde über die Gründe der Proteste in Tibet, die innere Stabilität Chinas, die Olympischen Spiele und Zukunftsperspektiven diskutiert. Besonders interessiert waren die Chat-Teilnehmer an der öffentlichen Meinung über Tibet in China, sowie der Rolle Deutschlands in diesem Konflikt.
Interview mit Eberhard Sandschneider
19.03.2008 |
RBB Inforadio
In einem Interview mit dem RBB Info spricht Eberhard Sandschneider über das chinesisch-tibetische Verhältnis. Für China stehe die innenpolitische Stabilität an höchster Stelle, daher werde Peking kaum bereit sein Zugeständnisse zu machen. Für die Olympiade prophezeit Sandschneider, dass tibetische Organisationen versuchen werden, diese für ihr Anliegen zu nutzen. Die chinesischen Regierung versuche genau dies und den damit einhergehenden Image-Verlust mit aller Kraft zu verhindern.
Interview mit Katharina Gnath
21.03.2008 |
Deutschlandfunk
In einem Interview mit dem Deutschlandfunk sprach Katharina Gnath über die aktuelle internationale Finanzkrise, die eine Reihe von Finanzinstitute in ernsthafte Probleme gebracht und sich negativ auf die internationalen Börsen niedergeschlagen hat. Dies hat die amerikanische Regierung und die US-Notenbank in den letzten Tagen und Wochen dazu veranlasst, Finanzspritzen und Zinssenkungen vorzunehmen. Frau Gnath erklärte die Gründe für die anhaltende Krise und bewertete aktuelle politische Rufe nach mehr Transparenz und weiteren staatlichen Interventionen.
28.03.2008 | Ria Novosti
Michail Logvinov rezensiert für die russische Informations- und Nachrichtenagentur RIA Novosti Alexander Rahrs neuestes Buch „Russland gibt Gas“. Sein Fazit: Rahrs Vorhaben, ein optimistisches Russlandbild zu zeichnen und gleichzeitig die Ursachen und Folgen der Anwendung von Doppelmoral durch die westlichen Medien aufzuzeigen gelingt ihm in vollem Umfang. So setze er einen neuen Standard für die Art und Weise über Russland zu schreiben.

Annette Kaiser
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„Wir dürfen von Obama keine Wunder erwarten“
Expertenrunde analysiert den Wahlsieg von Barack Obama und seine Folgen für Europa
06.11.2008
Festnahme mutmaßlicher BND-Agenten im Kosovo
Interview mit Cornelius Adebahr
24.11.2008 | ZDF Heute/ZDF Heute Journal/AFP
Maghreb nicht oben auf der Agenda von Barack Obama
Interview mit Henning Riecke
19.11.2008 | Deutsche Welle TV
Russland und der Westen nach dem Georgien-Konflikt
Auf einer Kommandeurstagung der Bundeswehr am 25. November 2008 in Berlin sprach Stefan Meister über das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen nach dem Georgienkonflikt.
25.11.2008
Die Zukunft der deutsch-amerikanischen Beziehungen
Am 28. Oktober sprach Simon Koschut an der Universität Leipzig über die
Zukunft der deutsch-amerikanischen Beziehungen angesichts der Wahlen in den
USA.
28.10.2008
Defizitäre Vorbild-Demokratie Amerika
Bei der Expertentagung des Arbeitskreises Demokratieforschung der Deutschen
Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) vom 16. bis 18. Oktober 2008
in Hamburg präsentierte Josef Braml sein Papier zum Thema „Defizitäre
Vorbild-Demokratie Amerika“.
16.10.2008
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