DGAP in den Medien: Archiv

01.02.2008 - 29.02.2008

Putin nach Putin

von Alexander Rahr
01.02.2008 | Diplomatisches Magazin

Kaum einer weiß, was der bald Ex-Präsident wirklich will. Doch kurz vor der Präsidentschaftswahl sieht Alexander Rahr Anlass zur Hoffnung.

Keine Deutsche Truppen in Südafghanistan

Interview mit Jan Techau
01.02.2008 | CNN

In einem Interview mit CNN kommentierte Jan Techau die Anfrage des amerikanischen Verteidigungsministers nach Entsendung von deutschen Truppen in den Süden Afghanistans und die prompte Absage durch die Bundesregierung. Er wies darauf hin, dass die aus innenpolitischem Kalkül getroffene Entscheidung einen politischen Preis nach sich ziehen werde. Deutschland habe bereits vorher seine Zurückhaltung nur schwer rechtfertigen können und gerate nun unter noch größeren Druck seiner Alliierten aus den USA, Kanada und den Niederlanden.

»Necesitamos su voto para Hillary Clinton«

Interview mit Josef Braml
04.02.2008 | N24

In einem Interview mit dem Nachrichtensender N24 hob Josef Braml hervor, dass die Stimmen der hispanischen Wähler bei den US-Präsidentschaftswahlen an Gewicht gewonnen haben. Vor allem Hillary Clinton nimmt diese Wählerschaft ins Visier. Dagegen hatte Barack Obama bislang Schwierigkeiten, hispanische Wähler für sich zu gewinnen. Sieben der neun Staaten, in denen die »latino vote« am einflussreichsten ist, werden am 5. Februar abstimmen: Arizona, Kalifornien, Colorado, Illinois, New Jersey, New Mexico und New York.

Jungs »Nein« zu deutschen Truppen in Südafghanistan

Interview mit Jan Techau
04.02.2008 | Christian Science Monitor

In einem Interview mit dem Christian Science Monitor kommentierte Jan Techau die Gründe für die deutsche Entscheidung, keine Bundeswehr-Kampftuppen in den Süden Afghanistans zu entsenden. Er wies auf die skeptische Grundhaltung der deutschen Bevölkerung hin, die es für jede Regierung schwer mache, Truppen in Kampfeinsätze zu schicken. Darüber hinaus führe die zunehmende Spannung innerhalb der Großen Koalition dazu, dass keine der beiden Regierungsparteien unpopuläre außenpolitische Entscheidungen verantworten wolle. Außenpolitisch werde die Haltung der Regierung allerdings erheblichen Schaden anrichten, was sich bereits beim Verteidigungsministertreffen der NATO in Wilna zeigen werde.

Wohin führt der Weg Europas?

Interview mit Alexander Skiba
04.02.2008 | TV.Berlin

In einem Interview für die Sendung »früh café« des Berliner Fernsehsenders TV.Berlin stellte Alexander Skiba die aktuellen Forschungsschwerpunkte und die Arbeitsweise des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen vor. Dabei ging er unter anderem auf den Ratifizierungsprozess des Lissabonner Vertrages, die Reform des EU-Haushalts und den europäischen Beitrag zur Lösung der Irankrise ein.

Merkels Angst vor Wahlverlust Grund für die Ablehnung von Truppen für Afghanistan?

05.02.2008 | International Herald Tribune

In der IHT nimmt Judy Dempsey Bezug zum jüngsten DGAPstandpunkt von Jan Techau und Alexander Skiba zur Weigerung der Bundesregierung Truppen nach Südafghanistan zu entsenden. »Merkel hat Angst vor einer Wiederholung des Wahlkampfes von 2002«, sagt Jan Techau.

Lesen Sie hier den DGAPstandpunkt von Jan Techau und Alexander Skiba.

USA fordern künftig noch mehr Beiträge von Verbündeten

Interview mit Josef Braml
06.02.2008 | ARD-Morgenmagazin

In einem Beitrag im ARD-Morgenmagazin sagte Josef Braml, dass – unabhängig vom Ausgang der Präsidentschaftswahlen im November 2008 – die nächste US-Regierung von ihren Verbündeten noch mehr Beiträge zur Lastenteilung in Afghanistan oder im Irak einfordern wird. Zudem werden in den USA bereits parteiübergreifend Ideen diskutiert, wie bestehende multilaterale Institutionen, etwa die NATO oder UN, neu gestaltet werden können, damit sie besser amerikanischen Interessen dienen.

Nachlese zum Superwahldienstag

Interview mit Alexander Skiba
06.02.2008 | Deutsche Welle

In einem Interview mit Deutsche Welle Aktuell analysierte Alexander Skiba die Ergebnisse des Super Wahldienstags in den USA. John McCains Comeback sei für die meisten Amerikaner nach dem zwischenzeitlichen Erliegen seiner Wahlkampagne im Sommer 2007 eine kleine Überraschung gewesen. Seine Chancen auf eine siegreiche Präsidentschaftswahl im November dürften vor allem dann nicht unterschätzt werden, wenn Mike Huckabee, der auf die Unterstützung von religiös Rechten Wählern zählen kann, als Vizepräsidentschaftskandidat ins Rennen geht. Auf der demokratischen Seite sei die Lage schwieriger einzuschätzen: Der geringe Vorsprung von Hillary Clinton im Rennen um die meisten Delegierten erlaube keine direkten Rückschlüsse auf ihre weiteren Chancen. Obama bleibt ihr weiterhin gefährlich.

Clinton vs. Obama

Interview mit Josef Braml
06.02.2008 | Focus-Online

Josef Braml verdeutlichte in einem Interview mit Focus-Online, dass im Endspurt bei den Vorwahlen Barack Obama bei der Wahlkampffinanzierung Vorteile habe: »Obama hat viele kleine Spender, fast schon eine Bewegung. Da kann man immer noch mehr herausholen. Hillary Clinton hat weniger, dafür aber finanzkräftigere Förderer. Doch denen erneut in die Geldbörse zu greifen, wird schwierig.« Dennoch warnt Braml davor, Hillary Clinton abzuschreiben. Denn es sei gut möglich, dass am Ende auf dem Parteikonvent in Denver die so genannten »Super-Delegierten« das Zünglein an der Waage sein werden. Sie werden nicht in Vorwahlen bestimmt, sondern haben als hohe Parteifunktionäre oder Mandatsträger freies Stimmrecht. Braml sieht hier einen Vorteil für Clinton, da sie im Gegensatz zu Obama den Rückhalt des Parteiestablishments genieße. »Auch die Wirtschaftskrise spielt ihr in die Hände«, lautet die Einschätzung des USA-Experten der DGAP.

Obama wird's. Oder doch Clinton?

07.02.2008 | Süddeutsche Zeitung

Auch nach dem Super Tuesday steht nicht endgültig fest, welcher Kandidat bei den Demokraten das Rennen machen wird. Bei einem Early Bird Breakfast in der DGAP wurden die Ergebnisse der Vorwahlen in den USA live von John Hulsman und Daniel Hamilton analysiert unf kommentiert. Die Süddeutsche Zeitung berichtet.

»Ein Ticket Clinton/Obama wäre schwer zu schlagen«

Interview mit Josef Braml
07.02.2008 | Der Tagesspiegel

Der Kandidat der Republikaner steht so gut wie fest: John McCain. Wer hätte gegen ihn die besseren Chancen – Clinton oder Obama? Am 7. Februar 2008 befragte dazu Fabian Leber vom Tagesspiegel Josef Braml, USA-Experte bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.

Deutschland muss sich voll engagieren!

von Jan Techau und Alexander Skiba
07.02.2008 | International Herald Tribune

Die Entscheidung der Bundesregierung die Bitte der amerikanischen Regierung nach Unterstützung in Südafghanistan abzulehnen, war ein großer Fehler, schreiben Jan Techau und Alexander Skiba in der International Herald Tribune. Der Artikel basiert auf dem jüngsten DGAPstandpunkt.

Dem Westen den kalten Rücken zeigen

09.02.2008 | Die Welt

Kurz vor der Präsidentschaftswahl in Russland besteht erheblicher Bedarf, Russland zu verstehen. Alexander Rahrs neues Buch »Russland gibt Gas« versucht, Russland zu erklären - Die Welt rezensiert es.

Hillary entlässt Wahlkampfchefin

Interview mit Alexander Skiba
11.02.2008 | Radio FFH

Im Interview mit Radio FFH kommentierte Alexander Skiba die Entlassung von Patti Solis Doyle, der langjährigen engen Vertrauten und Wahlkampfmanagerin von Hillary Clinton. Nach den deutlichen Niederlagen bei den Vorwahlen in Washington State, Louisiana, Nebraska und Maine ist das Clinton-Team, das auch beim Einwerben von Spendengeldern hinten liegt, nervös geworden.

Französische Europapolitik

Interview mit Martin Koopmann
11.02.2008 | arte info

In einem Interview für die Nachrichtensendung Arte Info bilanziert Martin Koopmann die Europapolitik des französischen Staatspräsidenten Sarkozy. Dieser setze in vielen Bereichen deutlich andere Akzente als die Bundesregierung. Auch seien seine Initiativen selten mit den EU-Partnern abgestimmt. Dennoch reiche es nicht, dies immer wieder zu beklagen. Die anderen EU-Mitglieder, also auch Deutschland, müssten vielmehr ihr europapolitisches Profil schärfen, um nicht immer wieder in eine reaktive Rolle gedrängt zu werden. Die französische Nationalversammlung hatte in der vergangenen Woche dem Vertrag von Lissabon zugestimmt. Sarkozy nahm dies am Sonntag zum Anlass für eine europapolitische Fernsehansprache.

Industriepolitik und deutsch-französische Beziehungen

12.02.2008 | France Culture

In einer Gesprächsrunde des Radiosenders France Culture diskutierte Martin Koopmann mit Arnaud Lechevalier, Europa-Universität Viadrina, Michel Mallet, Geschäftsführer TOTAL Deutschland, sowie Barabara Oertel, die tageszeitung, über die Auswirkungen unterschiedlicher industriepolitischer Traditionen und Ziele in Deutschland und Frankreich auf die bilateralen Beziehungen beider Länder. Weitere Themen waren die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik.

Stimmen aus der Ferne: Krieg neu Denken

von Jan Techau und Alexander Skiba
12.02.2008 | The National Interest online

Nachdem Jan Techau und Alexander Skiba mit ihrem DGAPstandpunkt zum »Nein« der deutschen Bundesregierung zu einer Beteiligung deutscher Truppen in Südafghanistan eine intensive Debatte in der internationalen Presse angestoßen haben, legen die Autoren mit ihrem Artikel in The National Interest online noch einmal nach. Die derzeitige Debatte sei Teil eines viel weiter gehenden Problems: Wie groß ist der Handlungsspielraum der Deutschen wenn es um Fragen der internationalen Sicherheit geht? Und wie verlässlich ist Deutschland letztendlich als Bündnispartner?, fragen die beiden Wissenschaftler des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen.

Glücksspiele mit den US-Wahlen als Anlagestrategie

Interview mit Josef Braml
13.02.2008 | Handelsblatt.com

Den nächsten US-Präsidenten und die profitierenden Branchen richtig zu prognostizieren, hält Josef Braml für reines Glücksspiel. Im Interview mit Handelsblatt.com wies Josef Braml zudem darauf hin, dass auch der Kongress in den USA über eine starke Stellung verfüge. Diese Erfahrung machte in der Vergangenheit George Bush bei der Durchsetzung seiner Handelspolitik.

Dynamik in den deutsch-polnischen Beziehungen

Interview mit Stephen Bastos
20.02.2008 | Rzeczpospolita

Stephen Bastos konstatiert im Gespräch mit der polnischen Tageszeitung »Rzeczpospolita« eine neue Dynamik in den deutsch-polnischen Beziehungen.

Europa zum Frühstück

Interview mit Alexander Skiba
26.02.2008 | TV.Berlin

In einem Interview für die Sendung »früh café« des Berliner Senders TV.Berlin kommentierte Alexander Skiba die Reaktionen der Europäischen Union auf die Unabhängigkeitserklärung des Kosovos am 17. Februar 2008. Skiba machte deutlich, dass die Abspaltung des Kosovos von Serbien sich nicht als Präzedenzfall für Minderheiten in anderen Staaten eigne. Zwar sei die EU in der Frage der Anerkennung des jungen Staates nicht einer Meinung. Doch sei die Übernahme der UN-Mission im Kosovo durch die EU ein Zeichen ihrer Handlungsfähigkeit. Die nächste große Aufgabe auf dem Balkan sei es, das Interesse Serbiens an der EU-Integration wach zu halten und zu stärken.

Absage deutsch-französischer Gespräche

Interview mit Martin Koopmann
26.02.2008 | France Info

In einem Interview mit dem französischen Nachrichtensender France Info erörtert Martin Koopmann den Hintergrund der von französischer Seite abgesagten bilateralen Gespräche. In einer so wichtigen Phase, vier Monate vor dem Beginn der französischen Ratspräsidentschaft, müssten wichtigere Gründe als reine Terminschwierigkeiten für eine Absage des Blaesheim-Treffens vorliegen. An erster Stelle sei hier der Streit um das französische Projekt einer Mittelmeerunion zu nennen.

Härtetest für deutschen Humor

Interview mit Martin Koopmann
26.02.2008 | AFP

Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erörtert Martin Koopmann die aktuellen Kommunikationsprobleme zwischen Nicolas Sarkozy und seinen deutschen Partnern. Um eine ernsthafte Krise zwischen Deutschland und Frankreich zu verhindern, müsse bis zum Beginn der französischen Ratspräsidentschaft eine Lösung für das Problem der Mittelmeerunion gefunden werden.

Mittelmeerunion als deutsch-französischer Konflikt

Interview mit Martin Koopmann
27.02.2008 | France Culture

Im Gespräch mit dem Radiosender France Culture nimmt Martin Koopmann zu den gegenwärtigen Schwierigkeiten in den deutsch-französischen Beziehungen Stellung. Neben dem zuweilen wenig gemeinschaftsdienlichen Politikstil Sarkozys und den bekannten Divergenzen etwa in wirtschaftspolitischen Fragen sei es vor allem das französische Projekt einer Mittelmeerunion, das gegenwärtig zu ernsten Verstimmungen zwischen Berlin und Paris führe.

Deutsch-französischer Zielkonflikt in der Europapolitik?

Interview mit Martin Koopmann
27.02.2008 | Radio France Internationale

Im Gespräch mit Radio France Internationale geht Martin Koopmann der Frage nach, ob Frankreich und Deutschland in der Europapolitik noch gleiche Zielvorstellungen teilen. Die seit Monaten andauernden Schwierigkeiten in der Frage einer neuen Mittelmeerunion ließen hieran ernste Zweifel aufkommen. Beide Länder verfolgten grundverschiedene Ansätze zur Gestaltung einer Politik der EU gegenüber ihren unmittelbaren Nachbarn.

Russland gibt Gas

27.02.2008 | Russia Profile

Pünktlich zur Präsidentschaftswahl in Russland erscheint Alexander Rahrs neues Buch »Russland gibt Gas«, in dem er eine Momentaufnahme der ambivalenten Beziehungen zwischen Russland und Europa zeichnet. Russia Profile rezensiert das Buch und nennt Rahrs Thesen »gewagt«.

»Wir haben es wieder mit einer Sphinx zu tun«

Interview mit Alexander Rahr
29.02.2008 | Focus-online

Russland wählt am Sonntag einen neuen Präsidenten. Dass Dmitri Medwedew die Wahl gewinnt, ist sicher. Im Interview mit Focus-online spricht Alexander Rahr über Medwedews Stärken und den Moskauer Machtwechsel.

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