von Alexander Rahr
01.02.2008 |
Diplomatisches Magazin
Kaum einer weiß, was der bald Ex-Präsident wirklich will. Doch kurz vor der Präsidentschaftswahl sieht Alexander Rahr Anlass zur Hoffnung.
Interview mit Jan Techau
01.02.2008 |
CNN
In einem Interview mit CNN kommentierte Jan Techau die Anfrage des amerikanischen Verteidigungsministers nach Entsendung von deutschen Truppen in den Süden Afghanistans und die prompte Absage durch die Bundesregierung. Er wies darauf hin, dass die aus innenpolitischem Kalkül getroffene Entscheidung einen politischen Preis nach sich ziehen werde. Deutschland habe bereits vorher seine Zurückhaltung nur schwer rechtfertigen können und gerate nun unter noch größeren Druck seiner Alliierten aus den USA, Kanada und den Niederlanden.
Interview mit Josef Braml
04.02.2008 |
N24
In einem Interview mit dem Nachrichtensender N24 hob Josef Braml hervor, dass die Stimmen der hispanischen Wähler bei den US-Präsidentschaftswahlen an Gewicht gewonnen haben. Vor allem Hillary Clinton nimmt diese Wählerschaft ins Visier. Dagegen hatte Barack Obama bislang Schwierigkeiten, hispanische Wähler für sich zu gewinnen. Sieben der neun Staaten, in denen die »latino vote« am einflussreichsten ist, werden am 5. Februar abstimmen: Arizona, Kalifornien, Colorado, Illinois, New Jersey, New Mexico und New York.
Interview mit Jan Techau
04.02.2008 |
Christian Science Monitor
In einem Interview mit dem Christian Science Monitor kommentierte Jan Techau die Gründe für die deutsche Entscheidung, keine Bundeswehr-Kampftuppen in den Süden Afghanistans zu entsenden. Er wies auf die skeptische Grundhaltung der deutschen Bevölkerung hin, die es für jede Regierung schwer mache, Truppen in Kampfeinsätze zu schicken. Darüber hinaus führe die zunehmende Spannung innerhalb der Großen Koalition dazu, dass keine der beiden Regierungsparteien unpopuläre außenpolitische Entscheidungen verantworten wolle. Außenpolitisch werde die Haltung der Regierung allerdings erheblichen Schaden anrichten, was sich bereits beim Verteidigungsministertreffen der NATO in Wilna zeigen werde.
Interview mit Alexander Skiba
04.02.2008 |
TV.Berlin
In einem Interview für die Sendung »früh café« des Berliner Fernsehsenders TV.Berlin stellte Alexander Skiba die aktuellen Forschungsschwerpunkte und die Arbeitsweise des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen vor. Dabei ging er unter anderem auf den Ratifizierungsprozess des Lissabonner Vertrages, die Reform des EU-Haushalts und den europäischen Beitrag zur Lösung der Irankrise ein.
05.02.2008 | International Herald Tribune
In der IHT nimmt Judy Dempsey Bezug zum jüngsten DGAPstandpunkt von Jan Techau und Alexander Skiba zur Weigerung der Bundesregierung Truppen nach Südafghanistan zu entsenden. »Merkel hat Angst vor einer Wiederholung des Wahlkampfes von 2002«, sagt Jan Techau.
Lesen Sie hier den DGAPstandpunkt von Jan Techau und Alexander Skiba.
Interview mit Josef Braml
06.02.2008 |
ARD-Morgenmagazin
In einem Beitrag im ARD-Morgenmagazin sagte Josef Braml, dass – unabhängig vom Ausgang der Präsidentschaftswahlen im November 2008 – die nächste US-Regierung von ihren Verbündeten noch mehr Beiträge zur Lastenteilung in Afghanistan oder im Irak einfordern wird. Zudem werden in den USA bereits parteiübergreifend Ideen diskutiert, wie bestehende multilaterale Institutionen, etwa die NATO oder UN, neu gestaltet werden können, damit sie besser amerikanischen Interessen dienen.
Interview mit Alexander Skiba
06.02.2008 |
Deutsche Welle
In einem Interview mit Deutsche Welle Aktuell analysierte Alexander Skiba die Ergebnisse des Super Wahldienstags in den USA. John McCains Comeback sei für die meisten Amerikaner nach dem zwischenzeitlichen Erliegen seiner Wahlkampagne im Sommer 2007 eine kleine Überraschung gewesen. Seine Chancen auf eine siegreiche Präsidentschaftswahl im November dürften vor allem dann nicht unterschätzt werden, wenn Mike Huckabee, der auf die Unterstützung von religiös Rechten Wählern zählen kann, als Vizepräsidentschaftskandidat ins Rennen geht. Auf der demokratischen Seite sei die Lage schwieriger einzuschätzen: Der geringe Vorsprung von Hillary Clinton im Rennen um die meisten Delegierten erlaube keine direkten Rückschlüsse auf ihre weiteren Chancen. Obama bleibt ihr weiterhin gefährlich.
Interview mit Josef Braml
06.02.2008 |
Focus-Online
Josef Braml verdeutlichte in einem Interview mit Focus-Online, dass im Endspurt bei den Vorwahlen Barack Obama bei der Wahlkampffinanzierung Vorteile habe: »Obama hat viele kleine Spender, fast schon eine Bewegung. Da kann man immer noch mehr herausholen. Hillary Clinton hat weniger, dafür aber finanzkräftigere Förderer. Doch denen erneut in die Geldbörse zu greifen, wird schwierig.« Dennoch warnt Braml davor, Hillary Clinton abzuschreiben. Denn es sei gut möglich, dass am Ende auf dem Parteikonvent in Denver die so genannten »Super-Delegierten« das Zünglein an der Waage sein werden. Sie werden nicht in Vorwahlen bestimmt, sondern haben als hohe Parteifunktionäre oder Mandatsträger freies Stimmrecht. Braml sieht hier einen Vorteil für Clinton, da sie im Gegensatz zu Obama den Rückhalt des Parteiestablishments genieße. »Auch die Wirtschaftskrise spielt ihr in die Hände«, lautet die Einschätzung des USA-Experten der DGAP.
07.02.2008 | Süddeutsche Zeitung
Auch nach dem Super Tuesday steht nicht endgültig fest, welcher Kandidat bei den Demokraten das Rennen machen wird. Bei einem Early Bird Breakfast in der DGAP wurden die Ergebnisse der Vorwahlen in den USA live von John Hulsman und Daniel Hamilton analysiert unf kommentiert. Die Süddeutsche Zeitung berichtet.
Interview mit Josef Braml
07.02.2008 |
Der Tagesspiegel
Der Kandidat der Republikaner steht so gut wie fest: John McCain. Wer hätte gegen ihn die besseren Chancen – Clinton oder Obama? Am 7. Februar 2008 befragte dazu Fabian Leber vom Tagesspiegel Josef Braml, USA-Experte bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.
von Jan Techau und Alexander Skiba
07.02.2008 |
International Herald Tribune
Die Entscheidung der Bundesregierung die Bitte der amerikanischen Regierung nach Unterstützung in Südafghanistan abzulehnen, war ein großer Fehler, schreiben Jan Techau und Alexander Skiba in der International Herald Tribune. Der Artikel basiert auf dem jüngsten DGAPstandpunkt.
09.02.2008 | Die Welt
Kurz vor der Präsidentschaftswahl in Russland besteht erheblicher Bedarf, Russland zu verstehen. Alexander Rahrs neues Buch »Russland gibt Gas« versucht, Russland zu erklären - Die Welt rezensiert es.
Interview mit Alexander Skiba
11.02.2008 |
Radio FFH
Im Interview mit Radio FFH kommentierte Alexander Skiba die Entlassung von Patti Solis Doyle, der langjährigen engen Vertrauten und Wahlkampfmanagerin von Hillary Clinton. Nach den deutlichen Niederlagen bei den Vorwahlen in Washington State, Louisiana, Nebraska und Maine ist das Clinton-Team, das auch beim Einwerben von Spendengeldern hinten liegt, nervös geworden.
Interview mit Martin Koopmann
11.02.2008 |
arte info
In einem Interview für die Nachrichtensendung Arte Info bilanziert Martin Koopmann die Europapolitik des französischen Staatspräsidenten Sarkozy. Dieser setze in vielen Bereichen deutlich andere Akzente als die Bundesregierung. Auch seien seine Initiativen selten mit den EU-Partnern abgestimmt. Dennoch reiche es nicht, dies immer wieder zu beklagen. Die anderen EU-Mitglieder, also auch Deutschland, müssten vielmehr ihr europapolitisches Profil schärfen, um nicht immer wieder in eine reaktive Rolle gedrängt zu werden. Die französische Nationalversammlung hatte in der vergangenen Woche dem Vertrag von Lissabon zugestimmt. Sarkozy nahm dies am Sonntag zum Anlass für eine europapolitische Fernsehansprache.
12.02.2008 | France Culture
In einer Gesprächsrunde des Radiosenders France Culture diskutierte Martin Koopmann mit Arnaud Lechevalier, Europa-Universität Viadrina, Michel Mallet, Geschäftsführer TOTAL Deutschland, sowie Barabara Oertel, die tageszeitung, über die Auswirkungen unterschiedlicher industriepolitischer Traditionen und Ziele in Deutschland und Frankreich auf die bilateralen Beziehungen beider Länder. Weitere Themen waren die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik.
von Jan Techau und Alexander Skiba
12.02.2008 |
The National Interest online
Nachdem Jan Techau und Alexander Skiba mit ihrem DGAPstandpunkt zum »Nein« der deutschen Bundesregierung zu einer Beteiligung deutscher Truppen in Südafghanistan eine intensive Debatte in der internationalen Presse angestoßen haben, legen die Autoren mit ihrem Artikel in The National Interest online noch einmal nach. Die derzeitige Debatte sei Teil eines viel weiter gehenden Problems: Wie groß ist der Handlungsspielraum der Deutschen wenn es um Fragen der internationalen Sicherheit geht? Und wie verlässlich ist Deutschland letztendlich als Bündnispartner?, fragen die beiden Wissenschaftler des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen.
Interview mit Josef Braml
13.02.2008 |
Handelsblatt.com
Den nächsten US-Präsidenten und die profitierenden Branchen richtig zu prognostizieren, hält Josef Braml für reines Glücksspiel. Im Interview mit Handelsblatt.com wies Josef Braml zudem darauf hin, dass auch der Kongress in den USA über eine starke Stellung verfüge. Diese Erfahrung machte in der Vergangenheit George Bush bei der Durchsetzung seiner Handelspolitik.
Interview mit Stephen Bastos
20.02.2008 |
Rzeczpospolita
Stephen Bastos konstatiert im Gespräch mit der polnischen Tageszeitung »Rzeczpospolita« eine neue Dynamik in den deutsch-polnischen Beziehungen.
Interview mit Alexander Skiba
26.02.2008 |
TV.Berlin
In einem Interview für die Sendung »früh café« des Berliner Senders TV.Berlin kommentierte Alexander Skiba die Reaktionen der Europäischen Union auf die Unabhängigkeitserklärung des Kosovos am 17. Februar 2008. Skiba machte deutlich, dass die Abspaltung des Kosovos von Serbien sich nicht als Präzedenzfall für Minderheiten in anderen Staaten eigne. Zwar sei die EU in der Frage der Anerkennung des jungen Staates nicht einer Meinung. Doch sei die Übernahme der UN-Mission im Kosovo durch die EU ein Zeichen ihrer Handlungsfähigkeit. Die nächste große Aufgabe auf dem Balkan sei es, das Interesse Serbiens an der EU-Integration wach zu halten und zu stärken.
Interview mit Martin Koopmann
26.02.2008 |
France Info
In einem Interview mit dem französischen Nachrichtensender France Info erörtert Martin Koopmann den Hintergrund der von französischer Seite abgesagten bilateralen Gespräche. In einer so wichtigen Phase, vier Monate vor dem Beginn der französischen Ratspräsidentschaft, müssten wichtigere Gründe als reine Terminschwierigkeiten für eine Absage des Blaesheim-Treffens vorliegen. An erster Stelle sei hier der Streit um das französische Projekt einer Mittelmeerunion zu nennen.
Interview mit Martin Koopmann
26.02.2008 |
AFP
Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erörtert Martin Koopmann die aktuellen Kommunikationsprobleme zwischen Nicolas Sarkozy und seinen deutschen Partnern. Um eine ernsthafte Krise zwischen Deutschland und Frankreich zu verhindern, müsse bis zum Beginn der französischen Ratspräsidentschaft eine Lösung für das Problem der Mittelmeerunion gefunden werden.
Interview mit Martin Koopmann
27.02.2008 |
France Culture
Im Gespräch mit dem Radiosender France Culture nimmt Martin Koopmann zu den gegenwärtigen Schwierigkeiten in den deutsch-französischen Beziehungen Stellung. Neben dem zuweilen wenig gemeinschaftsdienlichen Politikstil Sarkozys und den bekannten Divergenzen etwa in wirtschaftspolitischen Fragen sei es vor allem das französische Projekt einer Mittelmeerunion, das gegenwärtig zu ernsten Verstimmungen zwischen Berlin und Paris führe.
Interview mit Martin Koopmann
27.02.2008 |
Radio France Internationale
Im Gespräch mit Radio France Internationale geht Martin Koopmann der Frage nach, ob Frankreich und Deutschland in der Europapolitik noch gleiche Zielvorstellungen teilen. Die seit Monaten andauernden Schwierigkeiten in der Frage einer neuen Mittelmeerunion ließen hieran ernste Zweifel aufkommen. Beide Länder verfolgten grundverschiedene Ansätze zur Gestaltung einer Politik der EU gegenüber ihren unmittelbaren Nachbarn.
27.02.2008 | Russia Profile
Pünktlich zur Präsidentschaftswahl in Russland erscheint Alexander Rahrs neues Buch »Russland gibt Gas«, in dem er eine Momentaufnahme der ambivalenten Beziehungen zwischen Russland und Europa zeichnet. Russia Profile rezensiert das Buch und nennt Rahrs Thesen »gewagt«.
Interview mit Alexander Rahr
29.02.2008 |
Focus-online
Russland wählt am Sonntag einen neuen Präsidenten. Dass Dmitri Medwedew die Wahl gewinnt, ist sicher. Im Interview mit Focus-online spricht Alexander Rahr über Medwedews Stärken und den Moskauer Machtwechsel.

Annette Kaiser
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„Wir dürfen von Obama keine Wunder erwarten“
Expertenrunde analysiert den Wahlsieg von Barack Obama und seine Folgen für Europa
06.11.2008
Festnahme mutmaßlicher BND-Agenten im Kosovo
Interview mit Cornelius Adebahr
24.11.2008 | ZDF Heute/ZDF Heute Journal/AFP
Maghreb nicht oben auf der Agenda von Barack Obama
Interview mit Henning Riecke
19.11.2008 | Deutsche Welle TV
Russland und der Westen nach dem Georgien-Konflikt
Auf einer Kommandeurstagung der Bundeswehr am 25. November 2008 in Berlin sprach Stefan Meister über das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen nach dem Georgienkonflikt.
25.11.2008
Die Zukunft der deutsch-amerikanischen Beziehungen
Am 28. Oktober sprach Simon Koschut an der Universität Leipzig über die
Zukunft der deutsch-amerikanischen Beziehungen angesichts der Wahlen in den
USA.
28.10.2008
Defizitäre Vorbild-Demokratie Amerika
Bei der Expertentagung des Arbeitskreises Demokratieforschung der Deutschen
Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) vom 16. bis 18. Oktober 2008
in Hamburg präsentierte Josef Braml sein Papier zum Thema „Defizitäre
Vorbild-Demokratie Amerika“.
16.10.2008
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