von John C. Hulsman
01.12.2007 |
Süddeutsche Zeitung
Der Friedensprozess von Annapolis wird scheitern. Zwei gewaltige Hindernisse stehen im Weg. Erstens macht es die Schwäche sowohl der israelischen wie der palästinensischen Führung höchst umwahrscheinlich, dass sie die wie auch immer gearteten Kompromisse in die Tat umsetzen können. Zweitens passen alle vertrauensbildenden Ansätze nicht im entferntesten zu den Realitäten des Nahen Ostens. Solange der Friedensprozess einhergeht mit den spezifischen Beschränkungen beider Seiten – solange werden wir immer nur Fußbälle sehen, die verfehlt werden.
Interview mit Alexander Rahr
04.12.2007 |
Phoenix
Nach den Duma-Wahlen in Russland nahm Alexander Rahr an der Phoenix-Runde teil und erklärte, dass Russland westliche Demokratiestandards noch lange nicht erfülle.
Interview mit Alexander Rahr
04.12.2007 |
-
Nach den Wahlen in Russland nimmt Alexander Rahr im ZDF Morgenmagazin, dem NDR, dem WDR, dem Bayerischer Rundfunk, auf N24, Bloomberg TV und RBB Radio 1 zum Ausgang der Parlamentswahlen Stellung. Rahr sagte, dass Russland keine westlichen Standards an Demokratie erfülle. Bedauerlicherweise sei die Wahl so abgelaufen, wie in den Jahren zuvor, so Rahr. Dennoch gebe es eine breite Mehrheit für Putin.
Interview mit Alexander Rahr
04.12.2007 |
Der Tagesspiegel
In einem Interview mit dem Tagesspiegel erläuterte Rahr den Ausgang der Russlandwahlen und die möglichen Folgen für die Zukunft Russlands. Er betonte, dass es die befürchtete Verfassungsänderung wohl nicht geben wird, da sie bisher ausgeblieben ist und auch in der Wahlnacht ausdrücklich von höchster politischer Ebene abgelehnt wurde. Viel spannendere sei vielmehr die Frage, was aus Putin wird. Denn dies hätte, so Rahr, entscheidende Auswirkung auf den künftigen Präsidenten sowie das Land Russland.
Interview mit Alexander Rahr
05.12.2007 |
Rheinzeitung
Präsident Putin ist der beliebteste Politiker Russlands. Trotz der Vorwürfe, die Parlamentswahlen am vergangenen Wochenende seine manipuliert worden, stehen die Russen hinter ihrem Präsidenten. Alexander Rahr analysiert die politische Zukunft Putins und das Verhältnis der Russen zur Demokratie.
Interview mit Alexander Rahr
05.12.2007 |
Rheinzeitung
Präsident Putin ist der beliebteste Politiker Russlands. Trotz der Vorwürfe, die Parlamentswahlen am vergangenen Wochenende seine manipuliert worden, stehen die Russen hinter ihrem Präsidenten. Alexander Rahr analysiert die politische Zukunft Putins und das Verhältnis der Russen zur Demokratie.
Interview mit Martin Koopmann
05.12.2007 |
Radio France Internationale
Aus Anlass des Erscheinens des Buches »Bekenntnisse« von Nicolas Sarkozy erörtert Martin Koopmann im Gespräch mit Radio France Internationale die Frage, warum dem neuen französischen Präsidenten eine gemessen an seinen Vorgängern vergleichsweise hohe Aufmerksamkeit in Deutschland zuteil wird. Zum einen sei Sarkozy durch die vor allem wirtschaftspolitischen Konflikte mit Deutschland während der vergangenen Jahre hierzulande bekannt geworden, wenn auch mit einer negativen Konnotation. Zum anderen sei vielen Deutschen bewusst, dass Frankreich mit Sarkozy eine ernsthafte Chance habe, an wirtschaftlicher Dynamik zurückzugewinnen. Auf diese Weise könne Frankreich mittelfristig wieder zu größerer Legitimität der deutsch-französischen Beziehungen in Europa beitragen. Das Buch könne zu einer nüchterneren und differenzierteren Beurteilung Sarkozys beitragen.
Interview mit Alexander Rahr
06.12.2007 |
WDR
Im Westen wird Präsident Putin zunehmend kritisch gesehen. Im eignenen Land genießt er große Popularität. Alexander Rahr erklärt Russlands Demokratieverständnis und die politische Zukunft Putins.
Interview mit Alexander Rahr
07.12.2007 |
Deutsche Militär Zeitschrift
Die Kaukasusregion sorgt regelmäßig für Schlagzeilen. Minderheiten- und Nationalitätenkonflikte schwelen seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Alexander Rahr erklärt wie diese Konflikte zustande kommen und welche Bedeutung die Region mittelfristig für den Westen hat.
Interview mit Josef Braml
10.12.2007 |
n-tv
Zwar ist mittlerweile auch in den USA das allgemeine Bewusstsein um die Gefahren des Klimawandels geschärft. Dennoch wird die amtierende Regierung von George W. Bush bei den Klimaverhandlungen auf Bali einmal mehr multilaterale Bemühungen torpedieren, verbindliche Ziele zur Reduktion von Treibhausgasemissionen festzulegen.
Interview mit Katharina Gnath
10.12.2007 |
dpa
In einem Interview mit der dpa zieht Katharina Gnath Bilanz aus der diesjährigen deutschen G-8-Präsidentschaft und den Ergebnissen des Heiligendamm-Gipfels.
Interview mit Frank Umbach
11.12.2007 |
Deutsche Welle
Frank Umbach kommentierte die erneute Eskalation des Territorial- und Ressourcenkonflikts im Südchinesischen Meer zwischen Vietnam und China im Hörfunkprogramm der Deutschen Welle. Auslöser des Konflikts, der in den 90er Jahren große Sicherheitsbesorgnisse über die regionale Stabilität in Südostasien und die freie Schifffahrt in der Region ausgelöst hatte, war die Ratifizierung eines Plans des chinesischen Volkskongresses, symbolisch die Administration über die Stadt Sansha auf der Hainan-Insel zu übernehmen. Dieser unilaterale Akt Chinas steht im Widerspruch zu zahlreichen politischen Erklärungen einer friedlichen multilateralen Lösung der umstrittenen Territorial- und Ressourcenkonflikte im Südchinesischen Meer. Die vietnamesischen Proteste richteten sich zudem gegen chinesische Marinemanöver in den umstrittenen Seegebieten.
Interview mit Alexander Rahr
11.12.2007 |
Inforadio
Präsident Putin hat öffentlich erklärt, er unterstütze die Kandidatur des stellvertretenden Ministerpräsidenten Dmitrij Medwedew für die Präsidentschaftswahl im nächsten Jahr. Im Inforadio erklärt Alexander Rahr, was dies für die Zukunft Russlands bedeutet.
11.12.2007 | SPIEGEL online
»Die polnische Seite hat signalisiert, dass sie die Beziehungen verbessern wolle. Wir können einen weniger konfrontativen Stil und mehr Kompromissbereitschaft - auf beiden Seiten - erwarten,« sagt Julian Pänke auf SPIEGEL online.
Interview mit Stephen Bastos
11.12.2007 |
heute
Stephen Bastos kommentiert den Antrittsbesuch des neuen polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk in Berlin und erklärt, dass nun die deutsch-polnischen Differenzen überwunden werden können.
12.12.2007 | Le Monde
»Im Jahr 2008 kann der Durchbruch in den Hauptstreitpunkten zwischen Warschau und Berlin gelingen,« erklärt Stephen Bastos anlässlich des Antrittsbesuchs des neuen polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk in Berlin.
12.12.2007 | Frankfurter Rundschau
»Gazprom hat jahrzehntelang die DDR beliefert. Aus dieser Zeit gibt es enge Verbindungen, die sich bis heute fortsetzen. Putin will die Leute nicht im Regen stehenlassen, die jahrelang für die Sowjetunion von Nutzen waren, und hat ihnen Jobs beschafft«, sagt Alexander Rahr in einem Artikel der Frankfurter Rundschau über Putins Nebentätigkeit als Jobvermittler.
Interview mit Jan Techau
13.12.2007 |
DomRadio Köln
Jan Techau spricht mit DomRadion in Köln über die Unterzeichnung des EU-Reformvertrags in Lissabon. Dieser Vertrag werde Europa voranbringen, obwohl es nicht der große Wurf sei, sagt er.
13.12.2007 | The Economist
Nach den jüngsten diplomatischen Verwicklungen zwischen Deutschland und China anlässlich des Besuchs des Dalai Lama im Kanzleramt, »wächst die Besorgnis, dass es für deutsche Unternehmen in China schwieriger werden wird,« sagt Eberhard Sandschneider im Economist.
19.12.2007 | Financial Times Deutschland
»Der neue Reichtum Russlands fließt in die Aufrüstung. Obwohl es akut keine Bedrohung gibt, könnte die russische Führung mittel- und langfristig von innenpolitischen Krisen mit militärischen Abenteuern ablenken. Das hat schon jetzt Relevanz für uns, denn Fragen von Waffenbeschaffung und Sicherheitsstruktur sind langfristiger Natur«, sagt Frank Umbach in der Financial Times Deutschland angesichts der Warnung des Bundeswehrverbandes, die Bundeswehr sei nicht mehr in der Lage Aufgaben der Landesverteidigung zu erfüllen.
von Eberhard Sandschneider
21.12.2007 |
Handelsblatt
Den »Westen«, wie wir ihn zu kennen glaubten, gibt es nicht mehr. Nach dem Ende des Kalten Krieges gab es keine fundamentale Neuordnung, wie nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Daher, so Eberhard Sandschneider, stellt sich nun neben der Sicherheits- zunehmend auch die Systemfrage. Dennoch kommt der Abgesang auf das Abendland wohl zu früh: es gilt das Prinzip Hoffnung, schreibt Sandschneider.
31.12.2007 | Eurasisches Magzin
Unbemerkt vom Westen entsteht das neue Eurasien. Die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) könnte schon bald mehr als 40% der Weltbevölkerung repräsentieren. In seinem neuen Buch analysiert Alexander Rahr u.a. die Chancen dieses neuen Staatenbundes. Das Eurasische Magazin hat das Buch, das am 7. Februar erscheint, bereits rezensiert und schreibt: »Allein der Teil des Buches, der sich mit den neuen Kooperation in Asien befasst, macht das Buch zu einer aufregenden Lektüre.«
Interview mit Alexander Rahr
31.12.2007 |
Eurasisches Magzin
Laut Drehbuch zieht Putin im März als Premierminister ins Weiße Haus ein und Dmitri Medwedjew zieht an seiner Stelle in den Kreml. Alexander Rahr meint, mit Medwedjew versuche Russland erneut ein Tor nach Europa aufzustoßen und das, obwohl es längst eine Alternative gäbe: Asien.

Annette Kaiser
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„Wir dürfen von Obama keine Wunder erwarten“
Expertenrunde analysiert den Wahlsieg von Barack Obama und seine Folgen für Europa
06.11.2008
Festnahme mutmaßlicher BND-Agenten im Kosovo
Interview mit Cornelius Adebahr
24.11.2008 | ZDF Heute/ZDF Heute Journal/AFP
Maghreb nicht oben auf der Agenda von Barack Obama
Interview mit Henning Riecke
19.11.2008 | Deutsche Welle TV
Russland und der Westen nach dem Georgien-Konflikt
Auf einer Kommandeurstagung der Bundeswehr am 25. November 2008 in Berlin sprach Stefan Meister über das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen nach dem Georgienkonflikt.
25.11.2008
Die Zukunft der deutsch-amerikanischen Beziehungen
Am 28. Oktober sprach Simon Koschut an der Universität Leipzig über die
Zukunft der deutsch-amerikanischen Beziehungen angesichts der Wahlen in den
USA.
28.10.2008
Defizitäre Vorbild-Demokratie Amerika
Bei der Expertentagung des Arbeitskreises Demokratieforschung der Deutschen
Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) vom 16. bis 18. Oktober 2008
in Hamburg präsentierte Josef Braml sein Papier zum Thema „Defizitäre
Vorbild-Demokratie Amerika“.
16.10.2008
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