DGAP in den Medien: Archiv

01.11.2007 - 30.11.2007

Überflugrechte: Russland bedrängt Lufthansa Cargo

Interview mit Alexander Rahr
02.11.2007 | ZDF heute journal

Alexander Rahr erklärt im Interview mit den ZDF heute journal, dass Russland langfristig keine andere Wahl habe, als in dem Streit um Überflugrechte einzulenken.

Keine Landung in Taschkent

02.11.2007 | ZEIT online

Alexander Rahr ist sich sicher, dass Russland in dem jüngsten Streit zwischen Deutschland und Russland um Überflugrechte bald einlenken wird: »Langfristig wird Moskau nicht riskieren, dass Deutschland im Gegenzug Überflugrechte für russische Maschinen einschränkt«, erklärt er auf ZEIT online.

Ausnahmezustand in Georgien

Interview mit Alexander Rahr
08.11.2007 | DRS 4 News

Der georgische Präsident hat den Ausnahmezustand über sein Land verhängt. Alexander Rahr erklärt im neuen schweizer Nachrichtenradio, warum die Demonstrationen eskaliert sind.

Merkel zu Besuch auf Bushs Ranch

09.11.2007 | Associated Press

Merkel hat gezeigt, dass »sie selbstbewusst mit dem Präsidenten umgehen kann, dass es eine gute persönliche Beziehung gibt. Dies wird vor allem dadurch deutlich, dass sie eine der wenigen Regierungschefs ist, die nach Crawford eingeladen wurde. Gleichzeitig macht sie Deutschlands Position gegenüber dem Präsidenten deutlich und widerspricht ihm inhaltlich. Dies kommt in Deutschland gut an,« erklärte Josef Braml in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Associated Press.

Europa muss gegenüber Amerika einheitlich auftreten

Interview mit Josef Braml
09.11.2007 | tagesschau.de

Am Wochenende reist Bundeskanzlerin Merkel zu US-Präsident Bush. Der hat vor wenigen Tagen erst den französischen Staatschef Sarkozy empfangen. USA-Experte Josef Braml sprach mit tagesschau.de über die transatlantischen Beziehungen, die Iran-Krise und eine mögliche Konkurrenz zwischen Deutschland und Frankreich.

Merkel in Amerika

Interview mit Martin Koopmann
09.11.2007 | Deutsche Welle

In einem Interview mit dem französischen Programm der Deutschen Welle nimmt Martin Koopmann zum Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in den USA Stellung. Die kurz aufeinander folgenden Besuche von Nicolas Sarkozy und Merkel bei US-Präsident Bush zeigten, wie sehr sich die Atmosphäre in den transatlantischen Beziehungen durch die Regierungswechsel in Deutschland und Frankreich verändert habe. Nun komme es darauf an, diese verbesserte Ausgangsbasis zu nutzen und sich im deutsch-französischen Verhältnis für gemeinsame europäische Positionen in den wichtigen internationalen Fragen einzusetzen, auch in so schwierigen Dossiers wie dem Kosovo.

Merkel und Bush besprechen die Iran-Frage

09.11.2007 | International Herald Tribune

»Es gibt keine Unterstützung für eine militärische Lösung in der deutschen Öffentlichkeit. Was die Unterstützung von Sanktionen angeht, so ist Deutschland nicht wirklich bereit, diesen Weg weiter zu gehen. Deutsche Firmen fürchten, dass Konkurrenten aus Russland und China schnell in die Bresche springen werden,« sagte Josef Braml in der International Herald Tribune.

Deutsch-Französische Beziehungen

Interview mit Martin Koopmann
09.11.2007 | Radio France Internationale

In der Radiosendung »Carrefour de l'Europe« des RFI diskutiert Martin Koopmann mit Hans Stark (Ifri) und Pierre Bocev (Le Figaro) über den Stand und die Perspektiven der deutsch-französischen Beziehungen in Europa. Es mangele nicht an gemeinsamen Projekten, gleichwohl hätten beide Länder noch nicht ihren Platz in der erweiterten Union der 27 gefunden.

G-20 Treffen der Finanzminister in Südafrika

Interview mit Katharina Gnath
13.11.2007 | Bloomberg News

Am kommenden Wochenende treffen sich die Finanzminister und Zentralbankgouverneure der G-20, der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, in Südafrika zu ihrer Jahrestagung. Dort werden sie globale makrökonomische und finanzpolitische Fragen erörtern. Katharina Gnath spricht über die Agenda des Treffens und erklärt, welche Ergebnisse erwartet werden können.

Israel Lobby

Interview mit Eberhard Sandschneider
17.11.2007 | inforadio - Druck&Blog

Am 14. November 2007 stellten die beiden amerikanischen Autoren John Mearsheimer und Steven Walt ihr neues Buch »Die Israel-Lobby« in der DGAP vor. Die kontroverse These des Buches wurde heftig diskutiert. Oliver Rehlinger spricht mit Eberhard Sandschneider, dem Otto Wolff-Direktor des Forschungsinstituts der DGAP, über das Buch, die öffentliche Debatte über die These der Autoren und die Gründe, warum die DGAP die beiden Wissenschaftler eingeladen hat.

»China vorzuführen nutzt gar nichts«

Interview mit Eberhard Sandschneider
21.11.2007 | taz - die tageszeitung

Bundeskanzlerin Merkel hat den Dalai Lama im Kanzleramt empfangen. Mit diesem symbolischen Treffen hat sie ohne Not die deutsch-chinesischen Beziehungen verschlechtert, sagt Eberhard Sandschneider im Gespräch mit der taz.

Der neue Traum von der Zukunft Europas

von Jan Techau
23.11.2007 | Deutschlandradio

Nach der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und der Einigung über den Reformvertrag scheint Ruhe eingekehrt zu sein an der Europafront. Doch diese Ruhe passt nicht zur tatsächlichen Lage der EU: Denn das Nervenspiel um die Ratifizierung, ohne die der Lissabonner Vertrag wertlos bleibt, hat schon begonnen. Selbst wenn die Ratifikation gelingt und der Vertrag wie geplant vor den nächsten Europawahlen im Mai 2009 in Kraft treten kann, steht Europa vor der größten Herausforderung seit seiner Gründung.

»Putin ist liberaler als 89 Prozent seiner Bevölkerung.«

Interview mit Alexander Rahr
27.11.2007 | Readers-Edition

Am Sonntag wird in Russland ein neues Parlament gewählt. Wie nervös Präsident Putin ist, zeigt sich am Umgang mit den Oppositionellen. Alexander Rahr spricht über die Inhaftierungen und die ihm unverständliche Unsicherheit Putins.

Krawalle in Paris

Interview mit Martin Koopmann
27.11.2007 | Hessischer Rundfunk

Im Hessischen Rundfunk nimmt Martin Koopmann zu den neuen Unruhen in Pariser Vorstädten Stellung. Seit den letzten Krawallen im Herbst 2005 seien von den verantwortlichen Politikern keine nachhaltigen Konsequenzen gezogen worden. Die soziale und wirtschaftliche Situation in den Vorstädten sei unverändert schlecht, und die gegenwärtige Regierung habe sich an dem Problem eher desinteressiert gezeigt. Die angekündigten Kürzungen der staatlichen finanziellen Unterstützung für die Banlieues seien das falsche Signal.

Ein Drama wie bei Shakespeare

Interview mit Alexander Rahr
28.11.2007 | stern.de

Russland steht vor den Parlamentswahlen und alle beschäftigt nur eine Frage: Was macht Putin? Alexander Rahr erklärt im stern.de-Interview, was den Präsidenten umtreibt, wer ihm nachfolgen könnte und wieso es die Demokratie in Russland so schwer hat.

Strategische Partnerschaft – auf dem Papier

29.11.2007 | Rheinischer Merkur

»Eine einheitliche EU-China-Politik gibt es nur auf dem Papier. In der Realität machen alle europäischen Länder nationalstaatliche Politik. Das führt dazu, dass man unkoordiniert als Wettbewerber auftritt,« sagt Eberhard Sandschneider im Rheinischen Merkur.

Ein Mann und seine Mission

von John C. Hulsman
29.11.2007 | Wall Street Journal

John C. Hulsman, Alfred von Oppenheim-Scholar der DGAP, rezensiert im Wall Street Journal das neue Buch des ehemaligen Redenschreibers des amerikanischen Präsidenten George W. Bush. Dabei zeigt Hulsman auf, wie sehr sich die republikanische Partei während der Bush-Administration vom Ideal des »small government« entfernt hat.

Unruhen in Frankreich

Interview mit Martin Koopmann
29.11.2007 | Deutsche Welle

In einem Interview mit der Deutschen Welle erörtert Martin Koopmann die Ursachen der Unruhen in den Vorstädten von Paris. Neben einer bereits vor Jahrzehnten verfehlten Stadtplanungspolitik hätten unangemessene Rhetorik verantwortlicher Politiker im Zuge der Krawalle von 2005 sowie falsche politische Entscheidungen wie etwa die Auflösung der bürgernahen »police de proximité« negative Signale ausgesendet. Es komme hinzu, dass Frankreich insgesamt vom wirtschaftlichen Aufschwung der vergangenen Jahre weniger profitiert habe als andere Länder. Insbesondere die hohe Jugendarbeitslosigkeit in den Banlieues führe bei deren Bewohnern zu einem Gefühl der Perspektivlosigkeit. Neben dem - berechtigten - Hinweis darauf, dass Gewalttäter mit aller Härte des Rechtsstaats bestraft werden müssten, müsse die Reaktion der Politik endlich auch breit gefächerte und nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität in den betroffenen Gebieten umfassen.

»Er wird hinter den Kulissen die Fäden ziehen«

Interview mit Alexander Rahr
30.11.2007 | Lübecker Nachrichten

Präsident Putin wird auch nach der Präsidentschaftswahl im nächsten Jahr als Parteichef die zentrale Figur der russischen Politik bleiben, erklärt Alexander Rahr in den Lübecker Nachrichten.

Was wäre, wenn...

30.11.2007 | Tagesspiegel

Cornelius Adebahr fordert im Tagesspiegel den Zutritt des Kosovo zur Weltbank: »Die Mitgliedschaft wäre wichtig, damit Kosovo Kredite aufnehmen und Investitionen tätigen kann.«

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