Interview mit Josef Braml
03.10.2007 |
Deutsche Welle
Da der Vorwahlkampf diesmal besonders früh begonnen hat, haben 80 Prozent der traditionellen Spender noch gar kein Geld gegeben, erläuterte Josef Braml. Dieses Geld bekommt erfahrungsgemäß der Kandidat, der sich bislang am erfolgreichsten präsentiert hat – als Spendensammler und, noch wichtiger, als Sieger der ersten Vorwahlen. Die entscheidende Frage ist, ob es den Kandidaten gelingt, bei den ersten Vorwahlen ihre Wahlkampfspenden in Wählerstimmen umzumünzen. In den Meinungsumfragen unter registrierten Wählern der Demokraten liegt Barack Obama zwar auf dem zweiten Platz, aber weit hinter Hilary Clinton, die auch noch auf ihren Ehemann Bill zählen kann, wenn es darum gehen wird, größere Schecks einzutreiben und Wähler zu mobilisieren.
von Jan Techau
10.10.2007 |
Deutschlandradio
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts erlebt Deutschland eine Renaissance des Außenpolitischen. Doch das Land ist sich nicht über seine Rolle in der Welt im Klaren, sagt Jan Techau und fordert einen Mentalitätswechsel: Deutschland muss die Welt wahrnehmen wie sie ist.
Interview mit Josef Braml
12.10.2007 |
n24
Der von seinen politischen Gegnern als »Ozon Man« verunglimpfte und von seinen Anhängern wegen seiner umweltpolitischen Weitsicht als »Gore-acle« verehrte Umweltaktivist Al Gore erhält den diesjährigen Friedensnobelpreis. Der ehemalige US-Vizepräsident Gore und der Weltklimarat (IPCC) werden für ihren Einsatz gegen den Klimawandel ausgezeichnet. Die Auszeichnung, die Gore mit der Einrichtung der Vereinten Nationen teilt, ist laut Josef Braml eine doppelte Ohrfeige für den amtierenden US-Präsidenten. Denn Präsident Bush hat in seiner bisherigen Amtszeit immer wieder internationale Bemühungen torpediert – zuletzt beim G8-Gipfel im Heiligendamm und beim Energie- und Umweltgipfel in Washington –, verbindliche Ziele zur Reduktion der Treibhausgasemissionen festzulegen.
Chat mit Alexander Rahr
15.10.2007 |
tagesschau.de
Der Petersburger Dialog zwischen Deutschland und Russland ist in Wiesbaden zu Ende gegangen. Im Chat von tagesschau.de beantwortet Alexander Rahr Fragen zu dem Treffen in Wiesbaden und zum deutsch-russischen Verhältnis. Besonders interessiert waren die Teilnehmer an Rahrs Einschätzung, wer die Nachfolge von Präsident Putin antreten und wie Putins politische Zukunft aussehen wird.
von Cornelius Adebahr
16.10.2007 |
Tagesspiegel
Die Verhandlungen über die Zukunft des Kosovo sind in der entscheidenden Phase. Bis zum 10. Dezember 2007 soll es nach dem Willen der Troika aus EU, USA und Russland zu einer Einigung kommen. Cornelius Adebahr warnt, dass ein Scheitern der Verhandlungen die EU vor eine Zerreißprobe stellen würde.
Interview mit Cornelius Adebahr
18.10.2007 |
DW-World
Cornelius Adebahr erklärt warum gerade die Lösung der Statusfrage des Kosovo ein Prüfstein für die erfolgreiche Außenpolitik der EU ist. Er analysiert die Rolle der USA und Russlands und sagt, dass der neue Posten eines EU-Außenministers eine Stärkung der EU-Außenpolitik bedeuten würde. Eine aktive EU-Außenpolitik stelle keineswegs eine Konkurrenz mit den USA dar, so Adebahr.
von Eberhard Sandschneider
19.10.2007 |
The Asia Pacific Times
Die Beziehungen zwischen der EU und China haben sich seit 1975 - als die Europäsiche Gemeinschaft erstmals die Initiative ergriff und Beziehungen zu China aufgebaut hat - stark verändert. Grundlage für die Beziehungen war immer ein Strategiepapier der Europäischen Kommission. Im Jahr 2006 wurde das jüngste Papier veröffentlicht. Bemerkenswert an dem neuen Papier sei, dass euphemistische Formulierungen von früher nun nüchternem Realismus gewichen seien, schreibt Eberhard Sandschneider. Allerdings hätte sich in der Art der Beziehungen seit Veröffentlichung des Papiers nichts verändert, die neue Strategie sei daher bestenfalls ein vielversprechender Anfang, so Sandschneider.
22.10.2007 | Focus
»Russland hat kein Interesse an einer iranischen Nuklearwaffenoption - aber auch nicht an einer Verhandlungslösung. Der Konflikt treibt nicht nur den Ölpreis in die Höhe, er verhindert vor allem eine Energiepartnerschaft zwischen Europa und Teheran, die Russlands Position als Öl- und Gaslieferant stark schwächen würde«, sagt DGAP Energie-Experte Frank Umbach im Focus.
23.10.2007 | International Herald Tribune
»In den vergangenen zwei Jahren waren die deutsch-polnischen Beziehungen vergiftet. Jetzt gibt es gute Chancen, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Deutschland und Polen können ihre Beziehung neu definieren. Allerdings ist es wichtig, dass Deutschland nicht arrogant auftritt, sondern Polen wie einen ebenbürtigen Partner behandelt,« sagt Stephen Bastos, DGAP Polen-Experte, in der International Herald Tribune.
27.10.2007 | Los Angeles Times
»Schwache Sanktionen oder Sanktionen, die nicht von allen getragen werden, sind Wasser auf die Mühlen derjenigen in Washington, die eine militärische Lösung im Iran befürworten - vor allem ist dies die Cheney-Franktion,« sagt Henning Riecke in der Los Angeles Times.

Annette Kaiser
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„Wir dürfen von Obama keine Wunder erwarten“
Expertenrunde analysiert den Wahlsieg von Barack Obama und seine Folgen für Europa
06.11.2008
Festnahme mutmaßlicher BND-Agenten im Kosovo
Interview mit Cornelius Adebahr
24.11.2008 | ZDF Heute/ZDF Heute Journal/AFP
Maghreb nicht oben auf der Agenda von Barack Obama
Interview mit Henning Riecke
19.11.2008 | Deutsche Welle TV
Russland und der Westen nach dem Georgien-Konflikt
Auf einer Kommandeurstagung der Bundeswehr am 25. November 2008 in Berlin sprach Stefan Meister über das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen nach dem Georgienkonflikt.
25.11.2008
Die Zukunft der deutsch-amerikanischen Beziehungen
Am 28. Oktober sprach Simon Koschut an der Universität Leipzig über die
Zukunft der deutsch-amerikanischen Beziehungen angesichts der Wahlen in den
USA.
28.10.2008
Defizitäre Vorbild-Demokratie Amerika
Bei der Expertentagung des Arbeitskreises Demokratieforschung der Deutschen
Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) vom 16. bis 18. Oktober 2008
in Hamburg präsentierte Josef Braml sein Papier zum Thema „Defizitäre
Vorbild-Demokratie Amerika“.
16.10.2008
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