Die Beziehungen zu Russland werden nicht allein angesichts des Energiestreits
zwischen Russland und seinen Nachbarn zu einem wichtigen Thema der deutschen
Doppelpräsidentschaft 2007 in der EU und G-8. Die Pipelineinfrastruktur von
Russland nach Westen soll in den nächsten Jahren modernisiert und ausgebaut
werden. Im Rahmen der russischen G-8-Präsidentschaft hat Moskau eine eigene
globale Energiecharta entworfen, welche vor allem die Interessen der Produzenten
berücksichtigt. Diese soll nun weiter konkretisiert werden. Da die EU in 15-20
Jahren rund 80% ihrer Energie von außerhalb Europas einführen muss, wird für
Deutschland und seine EU-Partner eine Energieaußenpolitik gegenüber Produzenten
und Transitländern zunehmend wichtiger. In Hinblick auf andere Politikbereiche
stellt sich die Frage, in welcher Form die Zusammenarbeit des 2007 auslaufenden
Partnerschafts- und Kooperationsabkommens fortgeführt werden kann.
Die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik ist ein privater und unabhängiger
Think-Tank, deren Russland/GUS-Zentrum regelmäßige Treffen zwischen deutschen
und russischen Politikern organisiert.
Kontakt:
Russland/GUS-Zentrum der DGAP
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