von Alexander Rahr, Stefan Meister
Russlands neuer Präsident Dimitrij Medwedew wird sich in den ersten Monaten seiner Amtszeit intensiv mit der sozial-wirtschaftlichen Lage im Land befassen. Er möchte Russlands wirtschaftliche Abhängigkeiten vom Öl- und Gasexport verringern. Er plant die Wirtschaft auf den Ausbau innovativer Industrien auszurichten und über die Reformierung der Bereiche Forschung, Bildung und moderne Technologien Russland international wettbewerbsfähiger zu gestalten. Im Mittelpunkt seiner Strategie steht das Bemühen, Russland bis 2020 in die Top 5 der größten Volkswirtschaften zu befördern. Da die Energiepreise vermutlich auch in den nächsten Jahren weiter ansteigen werden, kann Russland über das notwendige Finanzkapital für den Innovationsschub verfügen. Bei seiner Amtseinführung am 7. Mai versprach Medwedew außerdem, sich um die Entwicklung des Mittelstandes und einer funktionierenden Bürgergesellschaft zu kümmern. Implementieren soll diese Politik der neue Premierminister Wladimir Putin.
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