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Neue Publikationen
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François Géré

Während der ersten Phase des Atomkonflikts mit dem Iran zu Beginn des neuen Jahrtausends versuchtE Frankreich, gemeinsam mit Deutschland und Großbritannien – und im Gegensatz zur US-Regierung –, einen »kritischen Dialog« mit dem Iran aufrechtzuerhalten. Mit der Wahl von Nicolas Sarkozy zum Staatspräsidenten im Jahr 2007 erfolgt ein Kurswechsel in der französischen Iran-Politik, die von jetzt an von Härte gegenüber der Atompolitik Teherans, aber auch von Unkenntnis über die Entwicklungen im Iran geprägt ist. Heute erklärt Frankreich die Nichtverbreitung von Atomwaffen zur strategischen Priorität und möchte die iranische Regierung nach außen isolieren sowie nach innen durch verschärfte internationale Sanktionen schwächen.

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Internationale Politik
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Seit es organisiertes menschliches Zusammenleben gibt, denken Herrscher und Historiker, Feldherren und Philosophen über Krieg und Frieden, Machterhalt und Interessendurchsetzung nach – über Strategien eben. Wie sähe ein Lage- und Handlungsplan für das 21. Jahrhundert aus? Das fragt in der aktuellen IP-Ausgabe Stephen D. Krasner – und kommt zu dem Schluss, dass man in einer Welt, deren neue Machtpole noch nicht mit Genauigkeit feststehen, wohl eher mit „Orientierungsprinzipien“ vorlieb nehmen müsse. Florence Gaub vom NATO Defense College in Rom befasst sich mit Strategievermittlung über kulturelle Grenzen hinweg, und Georg Schulze Zumkley, Referent für Außenpolitik im Bundestag, erklärt, welche Werkzeuge wir für die Anfertigung von Strategieskizzen brauchen.

Weitere Themen im September/Oktober: Ob Dmitri Medwedews Reformen erfolgreich sind und ob sie zu einer neuen, stringenten Außenpolitik führen, fragen sich die Russland-Experten Andrew Monaghan und Axel Lebahn. Dass keiner der Nachbarn Pjöngjangs weiß, wie mit dem völlig abgeriegelten Staat umzugehen wäre, beobachtet Richard Kiessler nach einer längeren Reise durch Nordkorea. Welche Risiken der Weltwirtschaft drohen, eruieren Stormy Mildner und Claudia Schmucker. Und dass die Zukunft nicht den säkularen Gesellschaften gehört, stellt Hannes Stein fest.

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aussenpolitik.net

Von Cornelius Adebahr in: aussenpolitik.net, 5. Mai 2010

Am Freitag haben Bundestag und Bundesrat über den deutschen Beitrag zur internationalen Griechenlandhilfe entschieden – rund 22 Milliarden Euro für die nächsten drei Jahre. Ein alternativloser Schritt, meint Cornelius Adebahr, EU-Experte der DGAP. Damit sollen weitere Spekulationen gegen den Euro abgewendet und die Gemeinschaftswährung stabil gehalten werden, auf die Deutschland als Exporteur so dringend angewiesen ist. Die Banken scheinen dabei im Gegensatz zur Mehrheit der Bürger die Feuerwehraktion mitzutragen und können mit den Krediten bei einem Gelingen des Unternehmens gutes Geld verdienen. Griechenland bekommt nun die Chance, unter EU- und IWF-Aufsicht seine Finanzen zu sanieren.

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Bildquelle: Uggboy, License CC Attribution-ShareAlike